Jury 2011

Esther Zimmering
Mit "Vivere" von Angelina Maccarone kam sie 2007 erstmals auf die Parkinsel und beeindruckte gleich das Publikum nicht nur mit ihrem Auftritt als Darstellerin an der Seite von Hannelore Elsner in diesem Film, sondern auch durch ihre klugen Antworten bei den Filmgesprächen. Da hatte die 1977 in Potsdam geborene Esther Zimmering schon die ersten Schritte ihrer Karriere nach dem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin hinter sich. Zum Beispiel in dem Dreiteiler "Der Liebe entgegen" 2002 an der Seite von Katja Studt und Anna Loos. Diese Rolle brachte ihr 2003 den Förderpreis des deutschen Fernsehpreises ein. Es folgte ihre herausragende darstellerische Leistung in "Kleine Schwester" von Sabine Derflinger und die Hauptrolle im "Tatort: Scheherazade" und viele weitere Rollen in Filmen von bekannten Regisseuren wie Eoin Moore, Sigi Rothermund und Jan Ruzicka. Inzwischen arbeitet sie auch an einem eigenen Dokumentarfilmprojekt.
Frieder Schlaich
Unter dem Namen "Filmgalerie 451" betreibt er zusammen mit Irene von Alberti seit 1992 ein Video-Label, einen Filmverleih und eine Filmproduktion, die unter anderem den letzten Spielfilm von Werner Schroeter, "Diese Nacht", koproduzierte, den wir auf dem Festival des deutschen Films 2009 gezeigt haben. Auch eigene Filmarbeiten hat Schlaich vorzuweisen, wie "Otomo" mit Isaach den Bankolé und Eva Matthes, der 1999 ein Festivalhit auf der ganzen Welt war. 1961 in Stuttgart geboren, arbeitete er schon früh zusammen mit Roland Klick und Elfi Mikesch, sammelte Erfahrungen in Workshops mit Krzysztof Kieslowski und Tsui Hark. Sein besonderes Interesse gilt erklärtermaßen der arabischen Welt, wo er an einigen Projekten, wie an dem Videoworkshop mit Jugendlichen in Jenin, teilnahm. 2009 wurde die Filmgalerie 451 für ihre hervorragende Programmarbeit auf dem Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg mit dem FILMKULTURPREIS MANNHEIM-HEIDELBERG ausgezeichnet. Auch an Elfi Mikeschs Hommage an Werner Schroeter, den wir in der Reihe "Lichtblicke" zeigen, ist die Filmgalerie 451 beteiligt.
Christiane von Wahlert
Seit 1999 ist Christiane von Wahlert Geschäftsführerin der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO), die die Interessen der Film-, Fernseh und Videowirtschaft vertritt. Sie studierte Sozial- und Erziehungswissenschaften in Freiburg, den USA und Tübigen. Nach einiger Zeit im Schuldienst wurde sie Studienleiterin im Evangelischen Studienwerk Villigst. Außerdem war sie als Filmpublizistin tätig und leistete Öffentlichkeitsarbeiten für Filmfestivals. Unter anderem war sie auch für das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg tätig und moderierte Filmgespräche mit Ehrengästen. Seit 2002 ist sie auch Geschäftsführerin der FSK - Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie, im Beirat des Erich-Pommer-Instituts und der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest. Außerdem sitzt sie im Verwaltungsrat des Deutschen Filminstituts (DIF) in Frankfurt.
|