Tomy Wigand

wurde 1952 in Ludwigsburg geboren. Nach seinem Studium, welches er von 1976 bis 1979 an der Münchner Hochschule für Fensehen und Film absolvierte, arbeitete er zeitweise als Cutter für Roland Emmerich und war somit unter anderem an der Entstehung des Films „Das Arche Noah Prinzip“ (1984) beteiligt. Sein Kinodebüt als Regisseur feierte er 2000 mit der Komödie „Fußball ist unser Leben“. Nach einer dreijährigen Pause kehrte er mit der Neuverfilmung des Romans „Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner auf die Leinwände zurück und wurde mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.    

       

Das große Comeback
von Tomy Wigand


Szenen aus Das große Comeback
 

 

 

Das große Comeback

Hansi Haller hat seine besten Zeiten als Schlagerstar hinter sich.
Aber er hat einen Fan-Club, dem keiner das Wasser reichen kann. In Bad Böhlen haben sie keinen seiner Songs wie zum Beispiel „So-so-Sonne am Meer“ vergessen, weswegen es zum Hansi-Haller-Fan-Dorf erklärt worden ist. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Redakteurin Ute auf der Suche nach einer Idee für eine Reality- Show fürs Privatfernsehen Hansi Haller als aussichtslosesten heruntergekommenen Kandidaten für ein großes Comeback wählt. Sie überzeugt ihre Fernsehoberen, dass Hansi der geeignete Kandidat für eine schadenfrohe Show ist, wenn Hansi als scheiternder Sänger selbst in Bad Böhlen niemanden mehr vor dem Ofen hervorlocken wird. Gleichzeitig soll das ihr eigenes Comeback als TV-Größe werden. So macht sich eine unglaubliche Gesellschaft mit Hansi zusammen auf den Weg ins Fan-Dorf. Immer verrücktere Dinge geschehen. Der Schlagersänger findet neue Inspiration und beinahe eine neue Liebe. Ein alte Frau wird durch Hansis Musik aus dem Koma geholt. Ute versucht derweil alles, um eine farbige Story fürs Doku-Drama zu provozieren, hat aber zunächst keinen Handy-Empfang und gerät so ins Hintertreffen.

Es gibt in diesem Film echten Kitsch und die Ironie des Kitsches, die ihn vergnügt aber kritisch hinterfragt. Eine irrwitzige Komödie, in der unsere diesjährige Preisträgerin des „Preis für Schauspielkunst“ Andrea Sawatzki als Fernsehmoderatorin und Uwe Ochsenknecht als eitel-überdrehter Schlagersänger brillieren. Eine intelligente Filmkomödie, die den Vergleich mit den klassischen tschechischen Filmschwänken von Jiri Menzel nicht zu scheuen braucht. Der schrägste Film des diesjährigen „Festival des deutschen Films“, ein grandioses intelligentes Filmvergnügen mit viel Musik und überraschenden Einsichten in die Medienrealität. 

 

 

Spielzeiten

So, 19.06.2011         16.30 Uhr        Festivalkino 2
So, 19.06.2011 * 19.00 Uhr Festivalkino 1
Do, 23.06.2011 21.30 Uhr Festivalkino 2
Sa, 25.06.2011 21.30 Uhr Festivalkino 2

* Galaabend "Preis für Schauspielkunst" an Andrea Sawatzki

 

Empfehlung des Festivals: ab 12 Jahre


 

Angaben zum Film

Regie: Tomy Wigand
Buch: Mark Werner
Länge: 88 Min.
Darsteller: Uwe Ochsenknecht, Andrea Sawatzki, Valerie Niehaus, Helmut Zerlett, Konstantin Wecker
Kamera: Egon Werdin
Schnitt: Christian Nauheimer
Musik: Warner Poland & Wolfgang Glum

Produktion:

Sony Pictures Film und Fernsehen Produktions GmbH

An der Hasenkaule 22
50354 Hürth

info@sonypictures-tv.de


Im Auftrag des ZDF

 


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