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Die Medienschule des Festivals des deutschen Films unter der Leitung von Éva Adorján Die geborene Ungarin studierte in Budapest Schauspiel und spielte dort in vielen Theater- und Fernsehproduktionen. 1998 zog sie nach Deutschland und studierte in Leipzig Theaterwissenschaften und Medienwissenschaften. In den Jahren ihres Studiums war sie in zahlreichen internationalen Theaterproduktionen Regiemitarbeiterin an der Seite von Hansgünther Heyme. Als freie Regisseurin inszeniert sie heute in erster Linie Stücke für Kinder und Jugendliche. 2006 startete sie ein Pilotprojekt am Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, die Medienschule im Theater. Bei dem Festival des deutschen Films leitet Éva Adorján in diesem Jahr zum zweiten Mal die Medienschule beim Festival des deutschen Films.
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Medienschule und Workshop
Wie kann das gehen? Der Weg ist einfach und richtet sich nach den natürlichen psychologischen Aufarbeitungsprozessen der Kinder: das Gesehene wird nachgespielt. Stimmungen, kleine Szenen, anregende Figuren werden nachgebaut – mit dem eigenen Körper, mit Licht und Musik. So haben die Kinder die Möglichkeit, im Kopf alles noch mal nachzuvollziehen und aufzuarbeiten. Ängste werden bewältigt, Spannungen umgeleitet, die eigene Phantasie wachgerüttelt, wodurch sich auch die Kritikfähigkeit der Kinder stärkt. So vertieft sich das Kinoerlebnis auf eine besondere Weise. Die Medienschule für Schulklassen und Kindergartengruppen findet an folgenden Tagen statt: Das Schulgespenst Der Meisterdieb Freitag, 17. Juni 09:30 Uhr Festivalkino 2 Die Tigerentenbande Mittwoch, 22. Juni 09:00 Uhr Festivalkino 2 Kurzfilmprogramm (Ednas Tag, Der Grüffelo, Teleportation)
Workshop mit Kindern: Licht-Spiele Filme erzählen Geschichten, die weiterleben sollen. Doch wie kann das gehen? Wie kann man eine Geschichte weiterleben? Nur indem sie ständig weitererzählt, verändert, variiert wird. Indem sie immer wieder neu erfunden wird. Film ist nichts anderes als Spiel mit Licht und Schatten, Spiel mit Bildern, Spiel mit Bewegung - ein Spiel, das anderen etwas erzählen soll. Genau das wollen wir ausprobieren! Spielen mit Licht und Schatten und dabei die Geschichte, die wir gesehen haben, weiterleben lassen! Bei dem Workshop haben 15 Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren die Möglichkeit, eine eigene Version der Geschichte "Die Tigerentenbande" als Schattentheater nachzuerzählen. Dabei setzen sich die Kleinen mit dem Gesehenen aktiv auseinander. Schattentheater hilft ihnen, den Unterschied zwischen Schein und Sein hautnah zu erfahren, außerdem machen sie erste Erfahrungen mit Licht und Schatten - den grundlegenden Elementen der Fotografie und auch der Filmkunst. • Mittagspause • 12.45 Uhr - 14.45 Uhr Workshop Licht-Spiele (um 13 Uhr läuft ein Film, den die Eltern parallel besuchen können)
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