Helmut Dietl

wurde 1944 in Bad Wiessee geboren. Das Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte brach er ab und arbeitete als Aufnahmeleiter beim Fernsehen und Regieassistent bei den Münchener Kammerspielen. In den neunziger Jahren feierte er u.a. mit den Spielfilmen „Schtonk!“ (1992) und „Rossini“ (1997) große Erfolge. Die Drehbücher zu seinen Filmen erarbeitet er mit seinem langjährigen Autorenfreund, Patrick Süskind.


Schtonk!
von Helmut Dietl


 
Szene aus Schtonk!

 

 

Schtonk!

Die satirische Aufbereitung des Skandals um die 1983 veröffentlichten „Hitler-Tagebücher”: Der erfolglose Maler Fritz Knobel gibt sich als Kunstexperte und -händler aus und verkauft dem Fabrikanten Lentz ein gefälschtes Tagebuch, das angeblich von Adolf Hitler stammt. Als der abgehalfterte Reporter Hermann Willié von der Existenz dieses und weiterer Tagebücher erfährt, wittert er eine journalistische Sensation. Er überredet seine Vorgesetzten, Knobel die restlichen Tagebücher des Diktators abzukaufen: Für 40.000 Mark pro Stück liefert Knobel der Redaktion ein Buch nach dem anderen. Die exklusive Story wird für das Blatt ein grandioser Erfolg – bis der Verdacht aufkommt, dass die Hitler-Tagebücher vielleicht gar nicht echt sind. „KotzeSchtonk“ verspricht sich Lentz einmal, als er in seinem Schloss aufgeregt aus den Tagebüchern vorliest und „Gott sei Dank“ sagen will. „Schtonk!“ brüllte immer wieder der Diktator Hynkel in „The Great Dictator“ und genau wie Chaplins Film von 1940 ist Dietls Film von 1992 eine große Satire.

 

Spielzeiten

Sa, 18.06.2011          23.00 Uhr       Festivalkino 2
Di, 21.06.2011 15.30 Uhr Festivalkino 2
Mi, 22.06.2011 16.30 Uhr Festivalkino 1
Sa, 25.06.2011 15.30 Uhr Festivalkino 2


 

Angaben zum Film

Regie: Helmut Dietl
Buch: Helmut Dietl & Ulrich Limmer Länge: 115 Min.
Darsteller: Uwe Ochsenknecht, Götz George, Christiane Hörbinger, Harald Juhnke, Rolf Hoppe, Veronica Ferres
 

 


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