Leander Haußmann

wurde 1959 in Quedlingen geboren. Nach seiner Ausbildung zum Drucker besuchte er ab 1982 die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Es folgten Engagements als Schauspieler und Regisseur an unterschiedlichen Theatern der DDR. 1995 wurde er zum besten
Nachwuchsregisseur Deutschlands gewählt. Von 1995 bis 2000 war er Intendant des Schauspielhauses Bochum. „Sonnenallee“ war sein Regie-debüt im Kino, für das er im Jahr 2000 auch den Deutschen Filmpreis erhielt.

 

Sonnenallee
von Leander Haußmann


Szene aus Sonnenallee 

 

 

Sonnenallee

 

Kinodebüt des bekannten Theaterregisseurs Leander Haußmann, der das Lebensgefühl im Ostberlin der 1970er Jahre einzufangen versucht. Der 17-jährige Michael lebt in der Sonnenallee, deren längeres Ende im Westen und deren kürzeres Ende im Osten der Stadt liegt. Michael träumt davon, ein grosser Popstar zu werden. Politik ist ihm eher egal – er ist weder für das DDR-System noch wirklich dagegen. Er will die Organisation „von innen“ aufmischen. Dann gibt es da noch Michaels existenzialistisch angehauchten Freund Mario, seinen Kumpel Wuschel, der durch eine Rolling-Stones-Platte in Gefahr gerät, einen Westonkel, der Nylons schmuggelt, sowie einen Nachbarn, der für die Stasi spitzelt – oder doch nicht? Sicher weiss Michael nur, dass er in Miriam verliebt ist: die wunderbare, unerreichbare Miriam.  Für sie würde er alles tun. Doch auch die Partys sind nicht zu verachten.


 

Spielzeiten

Fr, 17.06.2011   22.30 Uhr Festivalkino 1
Mo, 20.06.2011 15.00 Uhr Festivalkino 1
So, 26.06.2011 13.00 Uhr Festivalkino 2



 

Angaben zum Film 

Regie: Leander Haußmann
Buch: Thomas Brussig, Detlev Buck & Leander Haußmann
Länge: 94 Min.
Darsteller: Alexander Scheer, Alexander Beyer, Robert Stadlober, Teresa Weiß-bach, Detlev Buck, Katharina Thalbach 

 


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