May Spils

wurde 1941 bei Bremen als Maria-Elisabeth Maier-Spils geboren. Nach ihrem Abitur versuchte sie sich als Auslandskorrespondentin in Hamburg. Später nahm sie Schauspielunterricht in Bremen, arbeitete als Fotomodell und übernahm kleinere Filmrollen. Sie war 
Mitbegründerin der „Münchner Gruppe“, deren Ziel es war, eigene Filme zu produzieren. Ihre ersten Regieerfolge feierte sie 1966 mit den Kurzfilmen „Das Portrait“ und „Manöver“. Mit dem Film „Zur Sache, Schätzchen“ (1968) kam der große Durchbruch.

 

Zur Sache, Schätzchen
von May Spils


 
Szene aus Zur Sache, Schätzchen

 

Zur Sache, Schätzchen

Freche Sprüche und Zeitgeistporträt der 60er Jahre. Die Schwabinger Bohème lebt. Martin lebt mit seinem Freund Henry in Schwabing gelangweilt aber munter in den Tag hinein. Neuer Schwung kommt in ihren Alltag, als sie Barbara begegnen und Martin ganz nebenbei beträchtlichen Ärger mit der Polizei bekommt. Sein enormes Desinteresse an der Aufklärung eines Einbruchs macht ihn für die Ordnungshüter schwer verdächtig. Es folgen Martins anarchistisch verschlafene Lebensweisheiten, die Annäherung an Barbara, eine Verhaftung, ein Striptease auf der Amtsstube und gehörige Verwirrung seitens der Staatsgewalt. Am Ende zückt der Beamte „in Notwehr“ seine Dienstwaffe. Ein leichthändig inszenierter Erstlingsfilm; eine intelligente und streckenweise amüsante zeitkritische Glosse, in der selbstironische Kritik und das Verlangen nach menschlichen Beziehungen unüberhörbar sind. Ein ganz besonders unterhaltsamer Autorenfilm, der gute Laune verbreitet.

 
 

Spielzeiten

Do, 16.06.2011     21.30 Uhr    
Festivalkino 1
Di, 21.06.2011 17.00 Uhr Festivalkino 1
Fr, 24.06.2011 15.30 Uhr Festivalkino 2
So, 26.06.2011 14.30 Uhr Festivalkino 1

 



 

Angaben zum Film

Regie: May Spils
Buch: Werner Enke
Länge: 80 Min.
Darsteller: Werner Enke, Uschi Glas, He
nry van Lyck, Helmut Brasch, Inge Marschall, Rainer Basedow

 

 
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