Filmgespräche

 

Nach jedem Film findet eine Diskussion
mit dem Regisseur und den Schauspielern statt. Hierzu
sind Sie natürlich herzlich eingeladen. Diese Gespräche sind zu einem beliebten Bestandteil unseres Festivals geworden. Manchmal platzt das Zelt aus allen Nähten. Mehr als 6000 Menschen haben im letzten Jahr zugehört. Eine kleine Volkshochschule des Films ist entstanden und immer wieder werden die Filmemacher die Frage beantworten: Wie haben Sie das gemacht? Nur Mut.



 

Wenn Sie zu uns kommen...




zum Festival des deutschen Films, und das zum ersten Mal, dann wartet eine Überraschung auf Sie: eine Insel im Rhein, eine Parkinsel mit hohen uralten Bäumen, die zur Stadt Ludwigshafen gehört. Draußen die Schiffe, am Ufer die Stimmen der Menschen. Liegestühle und kühle Getränke.

Es sei ein magischer Ort, ein Ort der Verzauberung. Sie hätten noch kein Festival erlebt, das in einer so wunderbaren Umgebung stattfindet, erklärt die Jury im Juni 2007.
In einer weitläufigen Zeltlandschaft mit Bars, Restaurants und Strandzelten tummeln sich über 30.000 Menschen der Metropolregion Rhein-Neckar. Dazwischen Kamerateams und mit Stiften und Mikros bewaffnete Journalisten. Denn auch die überregionale, nationale Presse begreift das Festival längst als wichtiges Branchenereignis. Vor allem ist es die Atmosphäre, für die alle schwärmen, die hier schon zu Gast waren: von Hannelore Elsner und Senta Berger über Volker Schlöndorff und Christian Petzold bis Klaus Maria Brandauer und Nina Hoss.

Dieses neue Festival schließe eine Lücke, von der man erst jetzt begreife, wie groß das Bedürfnis danach gewesen sei, hieß es 2005 in der FAZ nach dem ersten Festival des deutschen Films.
Nämlich einen Ort für die Filmkunst zu schaffen, die Kunst und die Künstler in den Mittelpunkt zu stellen und das im Kontext einer Filmbranche, die schon seit Jahren nur noch über Geld, Quoten und Marktstrategien redet und über die eigentliche Kunst des Filmemachens -und das durchaus auch als Kunstfertigkeit in kaufmännischer Hinsicht - darüber redet sie schon lange nicht mehr, oder doch eindeutig zu wenig: über das Warum, das Wofür und das Für Wen Überhaupt? Wo doch der deutsche Film als Autorenfilm immer davon gelebt hat, ein langes, nicht enden wollendes Gespräch der Filmemacher untereinander zu sein.

Auf keinem anderen Festival dieser Größenordnung gibt es so lebhafte Filmgespräche im prall gefüllten Strandzelt, an denen Tausende Menschen bis spät in die Nacht teilnehmen. Rund 7000 Teilnehmer in über 30 Filmgesprächen waren es 2009, die Regisseure schwärmen von der Intensität, mit der man sich hier auf ihre Filme einlässt, und für Verleiher und Produzenten ist es eine wunderbare Gelegenheit, viel über die Wirkung ihrer Filme zu erfahren. Kommen Sie und schauen Sie!

 

 


  

 

 
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