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Warum ein "Sonderpreis"? Der mit 50.000 Euro dotierte FILMKUNSTPREIS, den das Festival des deutschen Films jährlich durch eine Fachjury an besonders gelungene neue deutsche Filme, unabhängig von deren Marktwert, vergibt, kann zukünftig gleichberechtigt nicht nur an reine Kinoproduktionen und Kino-Fernseh-Misch-Produktionen gehen, sondern ab 2011 auch an reine Fernsehproduktionen in Deutschland. Die deutschen Fernsehanstalten sind aufgerufen, die in den folgenden 12 Monaten fertig gestellten Filme dafür einzureichen.
Als exemplarische „Beweisstücke“ dafür, wie richtig und angemessen die künftige Gleichbehandlung reiner TV-Produktionen mit reinen Kinoproduktionen ist, präsentiert das Festival im Juni 2010 ausnahmsweise eine Auswahl von bereits intensiv ausgestrahlten Fernsehwerken und vergibt an einen dieser fünf dafür nominierten Fernsehfilme einmalig einen „Filmkunst-Sonderpreis Herausragender Fernsehfilm“. Festivaldirektor Dr. Michael Kötz begründet die Neuausrichtung des Festivals wie folgt: „Nur ein sehr kleiner Teil der jährlich in Deutschland entstehenden, künstlerisch erwähnenswerten Filmwerke sind im Kino zu sehen. Nur jedes sechste Kino in Deutschland zeigt solche Filme überhaupt und selbst dort laufen sie oft nur mit sehr geringer Akzeptanz der Zuschauer. Nahezu 100 Filmfestivals in Deutschland beweisen andererseits wie groß die Nachfrage nach intelligentem Kino ist. Sie sind zum Erlebnisort für Filmkunst geworden.
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Wettbewerb um den Filmkunst-Sonderpreis "Herausragender Fernsehfilm 2010"
Wettbewerb um den Filmkunst-Sonderpreis
Erntedank. Ein Allgäukrimi von Rainer Kaufmann Eröffnungsfilm
Masserberg von Martin Enlen
Romy von Torsten C. Fischer
Tatort: Altlasten von Eoin Moore
Wohin mit Vater von Tim Trageser
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Sonderpreis Eine Sonderreihe zum Sonderpreis: 3 Euro
mit Vorführung des Siegerfilms
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Tipp für den Download
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