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Das Jahr 2011

7. Festival des deutschen Films

16.06. - 26.06.2011

 

Überall ist das Kino in der Krise – nur auf einer kleinen Insel im Rhein nicht. Das 7. Festival des deutschen Films auf der Parkinsel in Ludwigshafen am Rhein ging mit einem grandiosen Zuschauerrekord zu Ende: Insgesamt 39.000 Zuschauer, also rund 22 Prozent mehr als im Vorjahr, besuchten das Festival für Filmkunst.

 

Die öffentlichen, moderierten Fachgespräche im Anschluss an jede Kinovorstellung waren mit rund 10.000 Teilnehmern außerordentlich gut besucht. Die Regisseure und Produzenten selbst zeigten sich überwältigt von den intensiven und intelligenten Begegnungen mit dem Publikum, die als einzigartig empfunden werden.

 

Als einziges Festival in Deutschland machte Ludwigshafen seit dieser Festivalausgabe keine Unterscheidung mehr zwischen Filmen, deren Zielmarkt die Kinoauswertung ist und solchen, die zunächst ausschließlich für das öffentlich-rechtliche Fernsehen geschaffen wurden. Zu Recht. Wie man etwa dran sieht, dass mehrere Filme im Programm als reine Fernsehproduktionen geplant waren, jedoch inzwischen auch einen Kinostart haben (z.B. „Dreileben“, „Schenk mir dein Herz“). Der Zuspruch der Zuschauer gibt dieser Strategie recht: Die Filme beider Zielverwertungsmärkte wurden gleichermaßen intensiv besucht – vereint in den Festivalkinos.

 

Ein Zeichen, dass ein Film nicht kommerzielle Gesichtspunkte in den Vordergrund stellen muss, um bei den Zuschauern Erfolg zu haben, setzt jedes Jahr der PUBLIKUMSPREIS. Aus den Filmen der Reihen "Wettbewerb" und "Lichtblicke" wählte das Publikum 2011 den Film "Ein Tick anders" von Andi Rogenhagen für die Auszeichnung aus.

 

Besonders der riskante Autorenfilm lebt von seinen Darstellern. Deshalb vergibt das Festival jährlich einen PREIS FÜR SCHAUSPIELKUNST an Schauspielerinnen und Schauspieler, die Gelegenheit hatten, in diesem Sinne Charakter und Persönlichkeit zu zeigen im deutschen Film. Andrea Sawatzki erhielt den Preis am 19. Juni vor mehr als 1000 Zuschauern im vollbesetzten Festivalzelt.

 

Der FILMKUNSTPREIS ist ein Förderpreis, der das Risiko belohnt. Die Produzenten und Redakteure des Preisträgers "Schlafkrankheit" ließen dem Regisseur und Autor Ulrich Köhler die Freiheit, "Fragen aufzuwerfen, anstatt einfache Antworten zu geben" (aus der Begründung der Jury).

 

Auf einen Blick:

 

Festivaldirektor 2011: Dr. Michael Kötz

Programm-Management 2011: Daniela Kötz

Filmauswahl 2011: Dr. Michael Kötz, Dr. Josef Schnelle, Günter Minas, Rüdiger Suchsland, Julia Teichmann

Spielort: Parkinsel Ludwigshafen am Rhein

Die Sponsoren & Partner: BASF SE, Stadt Ludwigshafen, GAG Ludwigshafen, Sparkasse Vorderpfalz, TWL Ludwigshafen, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Kultursommer des Landes Rheinland-Pfalz