Das Programm des 11. Festivals des deutschen Films

Nur die besten und sehenswertesten Werke der deutschen Kino- und Fernsehproduktion aus dem letzten Jahr sind unter den 19 Filmen der Reihe „Wettbewerb“ und weitere elf Filme in der Reihe „Lichtblicke“ des Programms des 11. Fesitval des deutschen Films. Die Jury 2015, um Marita Breuer (Schauspielerin), Claudia Steffen (Produzentin) und Stefan Gubser (Schauspieler und Regisseur), wird am Ende entscheiden, welcher Film des Wettbewerbs den mit 50.000 € dotierten „Filmkunstpreis 2015“ erhält.

Die Kinobesucher dürfen sich auf insgesamt acht Premieren in den Reihen „Wettbewerb“ und „Lichtblicke“ freuen. Und weitere 6 Premieren laufen in der Reihe „Kriminell gut“. Alles Filme, die sich den kritischen, klugen Besuchern des Festivals stellen, bevor sie im Kino oder im Fernsehen zu sehen sein werden. Unter den Premieren in der Reihe „Wettbewerb“ zeigt das Festival den neuen Tatort „Wer bin ich?“ von Bastian Günther mit Ulrich Tukur und gibt ihm zugleich einen Preis – den Medienkulturpreis 2015 – denn diese Produktion ist vorbildhaft für den Erhalt von Medienkultur und Qualitätsfernsehen in Deutschland.

In der Reihe „Filme aus der Schweiz“ zeigt das Festival vier Filme, die demonstrieren, wie vielfältig das Filmschaffen unseres südlichen Nachbarlandes ist. Von der Literaturverfilmung in Form einer filmischen Lesung über die politische Satire und ein Melodram bis hin zum sozial-realistischen Film.

Viel Spaß versprechen die Filme aus der Reihe „Wehe, wenn sie losgelassen…“ – eine Filmreihe mit deutschen Klassikern von 1954 bis 1960. Es wird viel und grob gescherzt in diesen Filmen. Und die Festivalbesucher können ein Wiedersehen mit Stars des deutschen Unterhaltungskinos von Hans Albers bis Peter Alexander, von Vivi Bach bis Cornelia Froboess feiern.

Sehenswerte deutsche Klassiker gibt es auf dem Festival auch zum Frühstück. „Meisterwerke zum Frühstück“ lädt ein beim Brunchen in den Film eingeführt zu werden und ihn dann als Mittagshappen zu verschlingen. Und wer dann noch nicht satt ist, der gibt sich abends noch der „Sinn und Sinnlichkeit“ hin. Dinner, Filmbesprechungen mit Festivaldirektor Dr. Michael Kötz und Redakteur Dr. Josef Schnelle und im Anschluss wieder ein Film, aber diesmal aus den Reihen „Wettbewerb“ oder „Lichtblicke“.

Wettbewerb 2015

Blütenträume von Paul Harather
Das Golddorf von Carolin Genreith
Das richtige Leben von Robert Heber
Der Liebling des Himmels von Dani Levy (Eröffnungsfilm 2015)
Der Verlust von Thomas Berger
Die Klasse – Berlin ’61 von Ben von Grafenstein (Premiere)
Frau Roggenschaubs Reise von Kai Wessel (Premiere)
Im Sommer wohnt er unten von Tom Sommerlatte
Kafkas Der Bau von Jochen Alexander Freydank
Müdigkeitsgesellschaft – Byung-Chul Han in Seoul / Berlin von Isabella Gresser
Nachspielzeit von Andreas Pieper
Schmitke von Štepán Altrichter
Spreewaldkrimi – Die Sturmnacht von Christoph Stark (Premiere)
Tatort: Wer bin ich? von Bastian Günther (Premiere & Medienkulturpreis 2015)
Über den Tag hinaus von Martin Enlen (Premiere)
Und am Ende sind alle allein von Kolja Malik (Premiere)
Verfehlung von Gerd Schneider (Drehbuchpreis 2015)
Wir können nicht den hellen Himmel träumen von Carmen Tartarotti
Zerrumpelt Herz von Timm Kröger

 

Lichtblicke 2015

ABDO von Jakob Gross
Der Bauer bleibst Du von Benedikt Kuby
Die Abmachung von Peter Bösenberg
Ein idealer Ort von Anatol Schuster
Marry Me! von Neelesha Barthel (Premiere)
Mein Vater, sein Vater und ich von Jan Schmitt (Premiere)
Nachthelle von Florian Gottschick
Parcours d’Amour von Bettina Blümner
Taxi von Kerstin Ahlrichs
Wir Monster von Sebastian Ko
Worst Case Scenario von Franz Müller

Filmfestival Ludwigshafen 2018 beginnt am 22. August 

Freiheit für den Tatort!

DAS FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS LUDWIGSHAFEN AM RHEIN FEIERTE 19 TAGE DAS DEUTSCHE KINO

DER „GOLDENE NILS“ DES 13. FESTIVALS DES DEUTSCHEN FILMS GEHT AN DEN FILM „AMELIE RENNT“ VON REGISSEUR TOBIAS WIEMANN

FESTIVALFINALE MIT PREISVERLEIHUNG

SIEGFRIED KRACAUER PREIS 2017 VERLIEHEN

PREISGALA FÜR DREHBUCHAUTOR MARKUS BUSCH

SILLY ROCKT DIE PARKINSEL