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Gleißendes Glück

Regie: Sven Taddicken
Buch: Sven Taddicken, Stefanie Veith, Hendrik Hölzemann
mit Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Johannes Krisch

Die Liebe als Begegnung verwandter Seelen

Helene ist verzweifelt in ihrer Ehe. Dann hört sie ihn im Radio – den berühmten Psychologieprofessor Gluck. Von da an ist alles anders. Eine Begegnung folgt, so fein inszeniert und gespielt, so überwältigend nah und intensiv – ein Meisterwerk des Kinos. Im Wettbewerb des Festivals 2017.

Gibt es das Glück oder nur die Sehnsucht danach? Fragt ein Film nach dem Bestseller gleichen Titels der Autorin A. L. Kennedy. Helene lebt in einer freudlosen Ehe mit einem gewalttätigen Mann. Eines nachts hört sie im Radio fasziniert dem Psychologieprofessor Gluck zu. Schließlich schreibt sie ihm einen Brief und sie treffen sich. Aber auch dieser Gluck kommt mit seinem Leben nicht zurecht, forscht über die Strukturen von Pornografie, wobei ihn besonders deren gewalttätige Aspekte interessieren. Bei einem ihrer Treffen sieht Helene eindeutige Bilder auf einem aufgeklappten Computerbildschirm. Hinter aller Schönheit und Eleganz des Films lauern zerbrechliche Seelen. Dazu großartige Dialoge, die man sich auch in einem Film des Kinophilosophen Ingmar Bergman vorstellen könnte. Regisseur Sven Taddicken schafft es, einen zwischen Traum und Realität schwebenden Zustand zu erreichen, unterbrochen von feinen, ironischen Untertönen und Situationskomik. Ein wirkliches Meisterwerk des Kinos!

FSK: ab 16 Jahre
101 Min.

10. September 2020  |  20.00 Uhr (12 Stunden verfügbar)

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