So weit das Meer

Wie kann man wieder in Freiheit leben, auch in innerer Freiheit, wenn man einst versehentlich zum Täter wurde und jetzt aus dem Knast wieder nach Hause kommt?

Mit Uwe Kockisch, Suzanne von Borsody, Katharina Schüttler, Imogen Kogge

Nach 15 Jahren kommt Wolf aus dem Gefängnis. Er fühlte sich moralisch im Recht, den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter erschossen zu haben. Alle Beteiligten sind mit ihrer gegenwärtigen Situation zufrieden, auch seine Tochter möchte sich nicht mehr mit der inzwischen verjährten Vergewaltigung beschäftigen. Sie hat sich ein offenbar glückliches Leben mit dem Kind, das damals entstanden ist, aufgebaut. Wolf aber erfährt nach seiner Entlassung, dass er den Falschen getötet hat und deshalb ein einfacher Totschläger ist. Er will den wahren Missetäter, der offensichtlich nun frei herumläuft, ermitteln. Bald hat er schon einen konkreten Verdacht. Er steigert sich immer mehr in einen wahnähnlichen Zustand hinein, der manche befürchten lässt, er würde, wie seinerzeit, rote Linien überschreiten. Außerdem hat er mit der Tötung eines völlig Unschuldigen auch in seiner Selbstwahrnehmung eine Schuld auf sich geladen, mit der er leben muss. Er begegnet der Mutter seines Opfers. Damit beginnt für ihn eine komplexe, emotional aufgeladene Reise, die ihn an seine Grenzen führt. Alles muss er neu bewerten und sich dabei neben der Suche nach Indizien und Beweisen auch mit Leid und Trauer auseinandersetzen. (JS)

Spielzeiten:

Montag, 3. September 2018, 21:00 Uhr, Festivalkino II

Dienstag, 4. September 2018, 18:00 Uhr, Festivalkino I

Donnerstag, 6. September 2018, 16:00 Uhr, Festivalkino I

Freitag, 7. September 2018, 14:00 Uhr, Festivalkino I

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Axel Barth, Regie, wurde 1961 geboren und begann seine Filmkarriere in den 1980ern zunächst als Kameramann für Musikvideos, Dokumentar- und Werbefilme. Seit 1993 inszeniert er als Regisseur für das Gros der deutschen Fernsehsender Spielfilme und Serien aller Art. 2018 ist Barths Debüt auf dem Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein.

Regie: Axel Barth / Buch: Paul J. Milbers, Sabine Radebold / Länge: 89 Min.

Kamera: Simon Schmejkal / Schnitt: Esther Weinert

Musik: Dirk Leupolz / Ton: Thorsten Schröder

Produzent: Matthias Walther

Redaktion: Daniel Blum (ZDF)

Produktion: ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH . Kanalstraße 7

85774 Unterföhring . Tel.: 089 958 260 . info@ndf.de . www.ndf.de

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Freiheit für den Tatort!