Folgen Sie uns!

Aktuelle Pressemitteilungen

Ludwigshafen am Rhein | 16. März 2017 

Filmreifer Umzug nach Ludwigshafen


Mitten im alten Friesenheim von Ludwigshafen hat das Festival des deutschen Films jetzt seine Büroräume. Von einem einem fast beschaulichen Hinterhof aus wird das 13. Parkinsel-Festival, das jetzt im September stattfindet, schon intensiv vorbereitet. Nachdem es dereinst als kleine Schwester des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelbergs auf die Welt kam, wurde es nach zwölf erfolgreichen Jahren mit stetig wachsenden Besucherzahlen Zeit, auf eigenen Füßen zu stehen.

Die neue Büroadresse lautet:

Festival des deutschen Films
Luitpoldstraße 56
67063 Ludwigshafen


Telefon 0621 95 30 44 00



4. Januar 2017
Wichtige Mitteilung zum 13. Festival des deutschen Films 2017

September anstatt Juni/Juli

Wir müssen den Veranstaltungszeitraum des Filmfestivals ab dem Jahr 2017 gravierend verändern. Das „Festival des deutschen Films“ von Ludwigshafen am Rhein kann nicht mehr wie bisher im Juni / Juli des Jahres stattfinden, sondern muss verlegt werden in die ersten Wochen des September.

Der Grund hierfür liegt in der zunehmenden Unberechenbarkeit der Wetterlage, insbesondere der drohenden Überschwemmungen der Parkinsel durch Hochwasser des Rheins. Im Juni 2016 haben nur ganz wenige Zentimeter gefehlt und auf Anweisung der Stadt Ludwigshafen, der zuständigen Wasserbehörde sowie der Feuerwehr wäre das 12. Festival an seinem vierten Veranstaltungstag abgebrochen worden, und dies, wie wir jetzt erfahren haben, mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Festivalbesucher bis zum letzten Festivaltag in diesem Jahr nicht wieder zurück auf die Insel hätten kommen dürfen. Es geht hierbei nicht nur um die Überschwemmung des Geländes und die Betriebssicherheit beispielsweise der elektrischen Anlagen, sondern insbesondere auch um die Standsicherheit der Bäume auf der Insel.

Ein weiterer Grund ist das finanzielle Risiko, das mit einem möglichen Abbruch des Festivals verbunden ist. Der hohe Eigenanteil am Festivalbudget durch Ticketverkäufe kann hier leicht zu einer Insolvenz der ganzen Veranstaltung führen. Konnte man sich bisher hinreichend darauf verlassen, dass ein relativ trockener Mai auch im Juni/ Juli zu keinen gravierenden Hochwasserständen führt, so hat das Jahr 2016 auch diese relative Gewissheit außer Kraft gesetzt, kurz: die Wetterverhältnisse sind nahezu unvorhersehbar geworden. Auch wenn diese Veranstaltungszeit zur schönen Gewohnheit geworden ist, müssen die diesbezüglich riskanten Monate Mai, Juni, Juli daher gemieden werden.

Nach gründlicher Prüfung der Möglichkeiten haben wir uns entschieden als neuen Veranstaltungszeitraum die i.d.R. noch sommerlich-warme und angenehme Zeit Anfang September zu wählen. Obwohl zu diesem Zeitpunkt einige Besucher eventuell verhindert sind, weil sie noch im Urlaub sein könnten, obwohl diese kurzfristige Änderung sicher manchem Besucher und Sponsor aus anderen Gründen erhebliche Schwierigkeiten bereiten wird und obwohl es auch uns als Veranstalter selbst in nur schwer lösbare terminliche Schwierigkeiten bringt, ist dieser neue Termin buchstäblich alternativlos.

„Eine ausgesprochen gute Entscheidung ist hier getroffen worden. Sie sichert den Bestand dieses für die Stadt wichtigen Kulturereignisses ohne irgend welche Einbußen hinnehmen zu müssen. Ich bin sicher, unser Filmfestival wird sich auch im Spätsommer bewähren und seine großartige Sympathiewerbung für die Stadt Ludwigshafen ungebrochen fortsetzen.“ Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen.


Das 13. „Festival des deutschen Films — Ludwigshafen am Rhein“
findet statt vom 30. August bis 17. September 2017.


3. Juli 2016
Neuer Rekord beim Festival des deutschen Films 

Es ist nicht nur ein Festival wie kein anderes. Mit 112.000 Besuchern und rund 500 Fachbesuchern ist das Festival des deutschen Films auch das nach der Berlinale beliebteste, zuschauerstärkste Filmfestival von Deutschland. Es ist mit seiner Zeltlandschaft am Rhein mehr denn je berühmt als magischen Ort für den offenen Dialog mit einem begeisterten Publikum bei Regisseuren, Produzenten, Redakteuren und Schauspielern. Mit „Inselgesprächen“ bis tief in die Nacht kreiste es um Themen, die die Branche bewegen, sympathisch und professionell zugleich. 

Der „Filmkunstpreis 2016“ ging an „Vor der Morgenröte“ von Regisseurin Maria Schrader, der "Publikumspreis" ex aequo an „Jonathan“ von Regisseur Piotr J. Lewandowski und an „Der Äthiopier“ von Tim Trageser. Der Preis der Kinderfilmjury „Der goldene Nils“ ging an „Not without us — Nicht ohne uns" von Sigrid Klausmann-Sittler. 


Das 12. Festival des deutschen Films zeigte von Mittwoch, dem 15. Juni bis Sonntag, den 3. Juli 2016 insgesamt 245 Vorstellungen,90 Filmgespräche zwischen Filmkreativen und dem Publikum wurden organisiert. 

Bis heute Abend werden 112.000 Tickets verkauft sein. 

Das längste Filmgespräch dauerte ebenso lange wie der Film „Das weiße Kaninchen“, nämlich 88:30 Minuten

Den längsten Aufenthalt auf der Parkinsel hatte Regisseur Horst Sczerba („Die vermisste Frau“), der insgesamt sieben Tage blieb und alle seine vier Filmgespräche bewältigte. 

Der Besuchertagesrekord wurde am Samstag, den 2. Juli 2016 mit zwei ausverkauften Kinovorstellungen parallel zum packenden Deutschland-Italien-Spiel mit über 6.500 Besuchern verzeichnet. 

Die Preisträger /-innen 2016 im Überblick 

Filmkunstpreis
„Vor der Morgenröte“ von Regisseurin Maria Schrader 

Publikumspreis (ex aequo)
„Jonathan“
 von Regisseur Piotr J. Lewandowski
„Der Äthiopier“ von Tim Trageser. 

Der goldene Nils
„Not without us — Nicht ohne uns"
 von Sigrid Klausmann-Sittler. 

Medienkulturpreis
An Claudia Gerlach-Benz, Fernsehredaktion SWR Film und Kultur für "Das weiße Kaninchen" von Florian Schwarz


Ludwigshafener Drehbuchpreis
Michael Proehl
 


Preis für Schauspielkunst
Maria Furtwängler und Ulrich Tukur


Besondere Auszeichnungen

An die Figur Fatoumata Diaware in "Mali Blues" 
An das Casting von "Eine unerhörte Frau"

„Herzlichen Dank an Deutschlands ehrlichstes und unverstelltestes Filmfestival. Nur ihr habt so ein großartiges Publikum!“ Tim Trageser / „Der Äthiopier“


Der „Goldene Nils“ des 12. FESTIVALS DES DEUTSCHEN FILMS geht an den Film „Not without us“ von Sigrid Klausmann-Sittler


Ludwigshafen, den 02. Juli 2016 – Die „Nils-Nager-Kinderjury“ des 12. Festivals des deutschen Films hat aus neun Wettbewerbsbeiträgen die Dokumentation „Not without us“ mit dem „Goldenen Nils ausgezeichnet. 

„Not without us“ (199 kleine Helden – auf dem Weg in ihre Zukunft / 87 Minuten) ist freigegen ab 6 Jahren. Die Empfehlung ist allerdings ab 10 Jahren. Zum Inhalt: Der Schulweg bleibt einem oft ein Leben lang im Gedächtnis. Alle Menschen, die je zur Schule gingen oder gehen, haben dieses Erlebnis gemein, wenn auch mit völlig verschiedenen Erfahrungen. Die Kinder nehmen auf ihrem Weg zur Bildung viel auf sich, denn sie legen außergewöhnliche Schulwege zurück, die sie jedes Mal aufs Neue herausfordern. 

Bei „Not without us“ führte Sigrid Klausmann-Sittler Regie, produziert wurde der Film von ihrem Mann Schauspieler Walter Sittler. Sie stellten ihre Produktion persönlich den Kindern auf der Parkinsel in Ludwigshafen auf Rhein vor und die Regisseurin wird auch zur Preisvergabe am Sonntag, den 3. Juli 2016 um 13.00 Uhr auf der Parkinsel erwartet. 

Beeindruckt hat die sechsköpfige Kinder-Jury vor allem das Thema. Denn der Film erzählt „von Kindern, die oft zu Fuß weite Strecken gehen müssen, um in die Schule zu kommen – und dies aber gerne tun. Denn sie wissen, dass Bildung ihnen eine Chance auf eine bessere Zukunft bietet“. 

Der Kurator des Kinderfilmfest Rolf-Rüdiger Hamacher zieht für 2016 eine sehr erfolgreiche Bilanz. Mit bislang 9.000 „kleinen“ Besuchern sei das Kinderfilmfest das „bislang erfolgreichste in der Geschichte des Festivals“. Für Festivaldirektor Dr. Michael Kötz sind die gut besuchten Vorführungen am Vormittag die „beste Investition in die Zukunft des Kinos“ und mit etwa 10% am Gesamtbesuch eine wichtige Säule in der Besucherstruktur. 

Überraschend ist allerdings die Tatsache, dass ca. 90% der kleinsten Festivalbesucher vorher noch niemals im Kino waren, somit das Kinderfilmfest ihr erster Kinobesuch ist. „Hier sind vor allem die Eltern und Erzieher gefragt, den Kinder alternative Freizeitaktivitäten zu vermitteln“, so Kinderfilmfest-Kurator Rolf-Rüdiger Hamacher. 

Der „Goldene Nils“ wird seit 2012 in Kooperation mit der Rheinpfalz von einer Kinderjury verliehen. Er ist nicht dotiert.


Preis-Gala für den Drehbuchautoren Michael Proehl

Ludwigshafen, den 29. Juni 2016 – Im ausverkauften Kinozelt zeichnete Festivaldirektor Dr. Michael Kötz den Autoren Michael Proehl mit dem ‚Ludwigshafener Drehbuchpreis‘ 2016 aus.

„2005 waren wir schon auf dem Festival — wirklich alle haben einen Preis bekommen — außer mir!" So Michael Proehl „Und jetzt bin ich dran!"

"... Wenn da jemand beschlossen hat, dass das Ergebnis seiner schriftstellerischen Arbeit nicht ein Buch sondern ein Film sein soll, dann nennt man diesen Schriftsteller einen Drehbuchautor. Mit einem gravierenden Unterschied zum Buchautor: die überwältigende Präsenz der Bilder und Töne im Kino oder auf dem Bildschirm sorgen dafür, dass manche gar die Darsteller, viele die Regie und nur wenige die Autoren für die Urheber des Films halten, den sie da sehen. Das geschieht zu Unrecht. Eigentlich weiß man es in der Branche: die Grundlage für den Film ist immer dieses Buch. Aber uneigentlich wird es dennoch dauernd wieder vergessen. Unser Preis heute Abend versucht es – nämlich daran zu erinnern, wie ungerecht aber auch verhängnisvoll es ist, das Drehbuch nicht auf den Thron zu setzen, der ihm gebührt.“ (Auszug aus der Laudation / Dr. Michael Kötz)

Im Anschluss an die Verleihung zeigt das Festival des deutschen Films sein aktuelles Werk „Das weiße Kaninchen“.

Der „Ludwigshafener Drehbuchpreis“ geht seit 2013 an eine/n Drehbuch-Autor/in, dessen Film im diesjährigen Programm des Festivals gezeigt wird und der keine gewöhnliche, sondern eine ganz besondere Qualität des Drehbuches zur Grundlage hat. Der Preis betont die Bedeutung guter Drehbücher für das Gelingen von Filmwerken in Deutschland.

Der Ludwigshafener Drehbuchpreis wird seit 2013 verliehen. In seinem ersten Jahr waren die Preisträger Martin Rauhaus für „Adieu Paris“, Beatrice Meier für „Abseitsfalle“ und Jürgen Werner für „Tod an der Ostsee“. 2014 ging der Preis an Holger Joos für sein Drehbuch „Ein offener Käfig“ und 2014 an Gerd Schneider für sein gefeiertes Priesterdrama „Verfehlung“.


25. Juni 2016
Preis für Schauspielkunst 2016 für Maria Furtwängler

Ludwigshafen, den 25. Juni 2016 – Selten hat die Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein einen derartigen Menschenauflauf erlebt. Der Begriff „Bad in der Menge“ umschreibt den Ausnahmezustand am Abend der Verleihung des „Preis für Schauspielkunst“ an Maria Furtwängler nur unzureichend. Das Festival-Publikum feierte Maria Furtwängler und bescherte ihr einen unvergesslichen Abend.

„So haben wir die Furtwängler ja noch nie gesehen“, schreibt die Bild-Zeitung. Und warum schreibt sie das? Weil jeder Schauspieler immer auch ein Bild von sich abgibt, wie führende Politiker auch, das einem so plausibel erscheint, und von Fakten genährt wird, dass man sich kaum noch vorstellen kann, dass dieser Mensch noch etwas anderes sein kann.

Maria Furtwängler wird in dem Film, den wir Ihnen nur zu gerne heute Abend als Meister- und Musterexemplar ihrer Schauspielkunst zeigen, zu einer Frau, die beides ist: sowohl – wenn Sie so wollen - die Furtwängler, wie man sie sich so vorstellt, also elegant, bourgeois, vom Bewusstsein getragen, ohne jede Frage zu den besseren Kreisen zu gehören, in denen man so schnell auf niemanden hören muss. Aber eben zugleich ist sie auch eine Frau, deren Wesen man in denselben Kreisen mit größter Sorgfalt bis hin zur Klagedrohung der Anwälte verstecken und verheimlichen würde: eine Alkoholikerin, drogenabhängig außerdem, die zynisch und verzweifelt nach irgendeinem Sinn im Leben sucht und der man in ihrer Lage buchstäblich alles zutraut, mindestens aber, dass sie so einen gut gebauten jungen Liebhaber hat, allerdings einen, der sich schamlos dabei fröhlich selbst bedient.“ Festivaldirektor Dr. Michael Kötz (Auszug aus der Laudatio)

„Das ist ein zauberhaftes Festival“, so die Preisträgerin des „Preis für Schauspielkunst“ 2016. Von der Laudatio des Festivaldirektors Dr. Michael Kötz war sie begeistert, das war eine „Findung des Selbst – hautnah“, so Maria Furtwängler.

Im Anschluss an die Preisverleihung vor 2.400 Gästen in zwei komplett ausverkaufen Kinos wurde Isabelle Stevers Film „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ — mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle gezeigt.

Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst des Festival des deutschen Films:
Hanna Schygulla (2005)
Klaus Maria Brandauer (2006)
Katja Riemann (2007)
Nina Hoss / Devid Striesow (2008)
Hannelore Elsner (2009)
Moritz Bleibtreu (2010)
Andrea Sawatzki (2011)
Sandra Hüller / Otto Sander (2012)
Bruno Ganz (2013)
Anna Loos / Jan Josef Liefers (2014)
Corinna Harfouch / Mario Adorf (2015).


23. Juni 2016
Rekordverdächtiger Start

Im 12. Jahr legt das „Festival des deutschen Films“ nach den Zahlen der ersten Woche deutlich an Kinobesuchern und Branchenvertretern zu. Die Fussball-EM hat keine Auswirkungen auf die Begeisterung des Publikums aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg. Ludwigshafen, den 22. Juni 2016 – Eine Woche nach der feierlichen Eröffnung des 12. Festivals des deutschen Films auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein zeichnet sich ein rekordverdächtiger Jahrgang ab. Sowohl in der absoluten Besucherzahl als auch in der Anzahl der akkreditierten Branchengästen könnte 2016 das bislang beste Jahr des Festivals werden.  

„Ob Sonne oder Regen, ob Fussball oder nicht – die Menschen strömen auf die Insel und wollen Filme sehen“, freut sich Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Selbst die Vorstellungen parallel zu den Deutschland-Spielen waren ausverkauft und wir hatten 2.400 Kinobesucher bei einem trotzdem gleichzeitig gut besuchtes Public Viewing.“

In den Anfängen des Festivals kamen die Regisseure, Schauspieler und Produzenten in kleiner Zahl, um zu sehen, was auf dem Festival los ist. Inzwischen sind Team-Premieren auf der Parkinsel in Mode gekommen. Die Grillabende in der idyllischen Insellandschaft sind legendär, die öffentlichen Filmgespräche nach dem Screening lang und intensiv.

„Es ist diese unaufgeregte, publikumsnahe Atmosphäre, die das Festival so besonders macht, während gleichzeitig im Hintergrund intensive Gesprächsrunden der Film- und Fernsehbranche“, resümiert Dr. Michael Kötz. "Hier scheinen diese Mischung und der Stil einfach gut zueinander zu passen. Anders kann ich mir die steigende Zahl von Branchengästen nicht erklären.“

In dieser einmaligen Atmosphäre fanden die ersten Inselgespräche mit leitenden Redakteuren der öffentlich-rechtlichen Sender, Regisseuren, Autoren und Produzenten statt. Das Thema war passend zum Festival gewählt: „Mutmaßungen über das Publikum“ und sorgte für spannende, kontroverse Debatten.

Nach der Verleihung des „Medienkulturpreises 2016“ an die SWR-Redakteurin Claudia Gerlach-Benz und des „Preis für Schauspielkunst“ an Ulrich Tukur (siehe Foto) wird am Samstag, den 24. Juni 2016 als nächster Höhepunkt der „Preis für Schauspielkunst“ an Maria Furtwängler verliehen.


19. Juni 2016

Preis für Schauspielkunst für Ulrich Tukur

 

Ludwigshafen, den 19. Mai 2016 – Vor 2.500 Gästen parallel in zwei ausverkauften Kinos wurde heute der Preis für Schauspielkunst des 12. Festivals des deutschen Films auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein an Ulrich Tukur verliehen. 


Als Festivaldirektor Dr. Michael Kötz die zahlreichen Credits des Schauspielers, Musikers, Autors und Entertainers vorstellte, sagte Ulrich Tukur: "Ich bin verwirrt! Bei all den Produktionen, Platten und Büchern — wo sind die ganzen Gagen geblieben?" 

Im Anschluss an die Preisverleihung wurde der Film „Herr Lenz reist in den Frühling“ von Regisseur Andreas Kleinert gezeigt – mit Ulrich Tukur. Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst des Festival des deutschen Films: Hanna Schygulla (2005) Klaus Maria Brandauer (2006) Katja Riemann (2007) Nina Hoss / Devid Striesow (2008) Hannelore Elsner (2009) Moritz Bleibtreu (2010) Andrea Sawatzki (2011) Sandra Hüller / Otto Sander (2012) Bruno Ganz (2013) Anna Loos / Jan Josef Liefers (2014) Corinna Harfouch / Mario Adorf (2015).


 

SWR-Redakteurin Claudia Gerlach-Benz erhält den ‚Medienkulturpreis 2016‘



Ludwigshafen, den 18. Juni 2016 — Heute Abend wurde die Redakteurin/Dramaturgin Claudia Gerlach-Benz der Fernsehfilmredaktion des SWR für die Produktion „Das weiße Kaninchen“ mit dem Medienkulturpreis des „12. Festivals des deutschen Films“ auf der Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen ausgezeichnet. Im Anschluss an die Preisverleihung wurde der Film „Das weiße Kaninchen“ gezeigt. 

„Der „Medienkulturpreis“ dieses Festivals hebt jährlich einen Film des Programms hervor, der im heutigen Hauptmedium des Spielfilms, im Fernsehen also, entstanden ist und der einen Dialog mit seinem Publikum führt. Es geht um Filmwerke, bei denen man fest damit gerechnet hat, dass die Zuschauer sich mit großem Selbstbewusstsein gedanklich einmischen, den Wahrheitsgehalt abschmecken, die Details nicht übersehen, mit wachem Blick dabei sind. Man hat sich also einen sinnlich-intelligenten Zuschauer vorgestellt und nicht einen, dem man irgendetwas zum unreflektierten Konsumieren vorwirft. Weil das aber zugleich bedeutet, dass man möglicherweise die berühmte Einschaltquote riskiert, (…) bedarf die dafür verantwortliche Redaktion dringend einer stärkenden Maßnahme, nämlich des öffentlichen Hinweises darauf, dass hier der ebenso berühmte „Kulturauftrag“ des Fernsehens tatsächlich ernst genommen wurde. Denn „Kulturauftrag“ und „Einschaltquote“ nicht als Gegner zu sehen, das wäre wahrhaft blauäuig. Umso wichtiger ist es, die mutige Redaktion entsprechend zu würdigen und dadurch eine Öffentlichkeit zu erzeugen. Dies schaffen wir mit der Verleihung des „Medienkulturpreises 2016“ an die SWR-Redakteurin Claudia Gerlach-Benz.“ Auszug aus der Laudatio von Dr. Michael Kötz 

Zur Preisgala waren neben der Preisträgerin Claudia Gerlach-Benz (SWR) auch Regisseur Florian Schwarz, die Produzenten Dr. Simone Höller (FFP) und Michael Smeaton (GF/FFP), Producerin Greta Gilles (FFP), Drehbuchautor Michael Proehl und die Hauptdarsteller Devid Striesow, Lena Urzendowsky auf der Parkinsel.

Claudia Gerlach-Benz wurde 1955 in Kassel geboren, studierte Germanistik, Politik, Soziologie und Pädagogik in Göttingen, 1984-85 Volontariat beim SWF, dann zuerst Redakteurin in der Hauptabteilung Hörfunk Unterhaltung, seit 1986 Dramaturgin und Redakteurin in der Hauptabteilung Unterhaltung, inzwischen die Hauptabteilung Film und Kultur, unterbrochen durch Familienzeiten für ihre beiden Töchter. 

Der Medienkulturpreis wird seit zwei Jahren verliehen. Preisträger waren in 2014 Liane Jessen/Jörg Himstedt (Fernsehredaktion HR–Fernsehspiel und Spielfilm) für „Im Schmerz geboren“ und Michael Schmidl/Dr. Manfred Hattendorf (Fernsehredaktion SWR – Film und Kultur) für „Ein offener Käfig“. 2015 ging der Medienkulturpreis an Nina Klamroth (WDR–Redaktion Programmbereich Fernsehfilm, Kino und Serie & Filmvorstellung) für „Ich will Dich“ sowie erneut an Liane Jessen/Jörg Himstedt (Fernsehredaktion HR–Fernsehspiel und Spielfilm) für „Wer bin ich?“

 


16. Juni 2016

Das 12. Festival des deutschen Films ist eröffnet

Ludwigshafen, den 16. Juni 2016 – Wenn zur Eröffnung des „Festivals des deutschen Films“ der erste Vorhang fällt, treffen sich Prominente aus Politik, Wirtschaft und Kultur auf der Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen. Was als Insider-Tipp für Cineasten vor 12 Jahren begann, hat sich inzwischen zum glanzvollen Kulturhighlight von Rheinland-Pfalz entwickelt. „Ich habe meine Mitarbeiter gefragt, wo ich hingehen soll“, erzählt der neue Minister für Wirtschaft, Weiterbildung und Kultur Prof. Dr. Konrad Wolf, „und sie haben als erstes das „Festival des deutschen Films“ genannt.“ Für Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen, ist das Festival „ein kultureller Leuchtturm der Region“ und sie verriet, dass sie sonst kaum ins Kino komme, deshalb nutze sie die Termine auf der Parkinsel, um intensiv Filme zu sehen. 

„Gute Filme haben immer auch den Mut, sich selbstständig auszudrücken, uns zu überraschen und zu verblüffen. Denn nur dann lassen wir das fremde Leben, von dem uns erzählt wird, auch an uns heran. Wenn es immer nur gemütlich zugeht, lernen wir nichts. Erst wenn wir irritiert sind, schauen wir wirklich hin.“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz anlässlich der Eröffnung des „12. Festivals des deutschen Films“. Regisseur Andreas Kleinert, der mit seiner Hauptdarstellerin Sarah Hostettler zur Eröffnungsgala kam, lobte ausdrücklich die Region für ihr produktionsfreundliches Umfeld. „Wenn man in Berlin, Köln oder München dreht, dann wird man beschimpft, weil man „Parkraum“ oder „Steuergelder verschwende“. Als wir in Mannheim und Ludwigshafen „Sag mir nichts“ gedreht haben, wurden wir mit offenen Armen empfangen. Im Kaufhaus „Engelhorn“ haben sie uns gleich zum Essen eingeladen, das Team, das nicht klein war. Und dann durften wir im laufenden Geschäft drehen. Das war großartig! Julia Klöckner, stellvertretende Bundesvorsitzende und CDU Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz zeigte sich bei ihrem ersten Besuch auf der Parkinsel sehr beeindruckt und sagte: „Ich werde wiederkommen“. Heute werden unter anderem die Schauspieler Mathias Herrmann, Udo Schenk und Regisseur Michael Rösel für „Dolores“ auf dem roten Teppich erwartet, Jürgen Vogel stellt mit Regisseur Tim Trageser „Der Äthiopier“ vor und Hauptdarstellerin Luise Heyer mit Regisseur Jonas Rothlaender “Fado“.


13. Juni 2016

„Open Air“ zunächst verschoben

Ludwigshafen, den 13. Juni 2016 — Das geplante „Open Air“-Kino auf der Parkinsel am Rhein wird wegen der aktuellen Wetterlage um einige Tage verschoben. Das am 10. Juni 2016 im Rahmen der Pressekonferenz verkündete geplante Provisorium, nördlich der Festivalzelte (auf dem Bolzplatz/Spielplatz) vorübergehend für ein paar Tage die Open Air Leinwand zu installieren und dort auch das Zelt für EM-Übertragungen aufzubauen, wird nicht erfolgen, weil es sich leider abzeichnet, dass dies auf Grund der Wetterlage für mehr als nur zwei oder drei Tage notwendig werden könnte. „Eine solche Erweiterung des Festivalgeländes über mehrere Tage aber ist nicht intendiert“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. Die Open-Air-Vorführungen werden daher in den ersten Tagen des Festivals entfallen, aber ab etwa 20. Juni hoffentlich wie geplant stattfinden können. Die EM-Spiele aber werden vom ersten Festivaltag an im Besucherzelt zu sehen sein. Das 12. Festival des deutschen Films“ eröffnet am Mittwoch, den 15. Juni 2016 mit Andreas Kleinerts Film „Sag mir nicht“. Zu der Galavorstellung werden neben den Filmemachern Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft auf der Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen erwartetet. 


7. Juni 2016

Weitere Gäste des 12. Festival des deutschen Films 

Ludwigshafen, den 7. Juni 2016 — Die Liste der Schauspielerinnen und Schauspieler, der Regisseure und Produzenten, die das 12. Festival des deutschen Films mit ihrem Besuch beehren, erweitert sich von Tag zu Tag. 2016 wird sicher ein neuer Rekord in der 12-jährgen Festivalgeschichte in Bezug auf die Anzahl der Branchengäste aufgestellt. Und die Stadt Ludwigshafen freut sich über die vielen Hotelbuchungen und hochkarätigen Gäste. 


Der Regisseur Gordian Maugg stellt auf der Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen den Film „Fritz Lang“ vor. Sophie von Kessel wird für „Frauen“ erwartet, Schauspielkollegin Katja Riemann hatte bereits zugesagt. Mit dabei auch Regisseur Jan Ruzicka

Jockel Tschiersch, Schauspielerurgestein und Kabarettist, wird den neuen Kluftinger-Krimi „Herzblut“ mit Regisseur Lars Montag präsentieren. 

Für die Produktion „Jonathan“, der im Wettbewerb präsentiert wird, wird Schauspielerin Barbara Auer und ihr Kollege Thomas Sarbacher, sowie Regisseur Piotr Lewandowski erwartet. 

Der Spreewaldkrimi „Spiel mit dem Tod“ ist dieses Jahr Männersache: Hauptdarsteller Christian Redl und Thorsten Merten kommen mit ihrem Regisseur Helmut Christian Görlitz

Regisseurin Emily Atef zeigt ihren neuen Film „Königin der Nacht“ als Inselpremiere.

Und die Berliner Regisseurin Cordula Kablitz-Post kommt zum ersten Mal auf die Insel. Im Gepäck hat sie nicht nur ihren Film „Lou Andreas-Salomé“, der im Wettbewerb läuft, sondern mit Katharina Lorenz und Katharina Schüttler ein ausgezeichnetes Cast.


3. Juni 2016

Neue Gäste des 12. Festivals des deutschen Films

Ludwigshafen, den 3. Juni 2016 — Der Schauspielerin Corinna Harfouch muss es auf der Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen im letzten Jahr sehr gut gefallen haben, denn für den Wettbewerbsbeitrag „Die vermisste Frau“ von Regisseur Horst Sczerba wird sie wieder zum 12. Festival des deutschen Films erwartet — mit Regisseur und ihren Kollegen Ulrich Matthes (wie bereits gemeldet) und Jörg Hartmann, bekannt unter anderem aus dem erfolgreichen ARD-Format „Tatort“. Zur Eröffnung des 12. Festivals des deutschen Films wird Regisseur Andreas Kleinert von den Darstellern Sarah Hostettler begleitet. Das Team von „Fado“, ebenfalls im Wettbewerb, wird komplettiert durch die Hauptdarstellerin Luise Heyer, die auch in den Wettbewerbsbeitrag „Auf einmal“ zu bewundern ist. Der Besuch von „Fado“-Regisseur Jonas Rothlaender und Hauptdarsteller Golo Euler wurde schon kommuniziert. Für „Auf einmal“ kommt Luise Heyers Schauspielpartner Sebastian Hülk. Schauspielerin Barbara Philipp wird zur Weltpremiere des Tatort „Es lebe der Tod“ mit Regisseur Sebastian Marka erwartet. Den Kommissar Murot spielt der diesjährige Preisträger des „Preis für Schauspielkunst“ Ulrich Tukur. Regisseur Marc Bauder kommt mit seiner Hauptdarstellerin Jenny Schily für „Dead Man Working“. Der Darsteller Shenja Lacher bekommt zur Präsentation von „Das weiße Kaninchen“ Unterstützung von seiner Kollegin Lena Urzendowsky und Regisseur Florian Schwarz, auch ein Dauergast auf der Parkinsel. „Dolores“ von Regisseur Michael Rösel wird mit Hauptdarsteller Udo Schenk („In aller Freundschaft“) und seinem Kollegen Mathias Herrmann nach Ludwigshafen kommen. Mathias Herrmann, der durch „Ein Fall für Zwei“ einem breiten Publikum bekannt wurde, wohnt inzwischen in Heidelberg, praktisch in direkter Umgebung der Parkinsel.


30. Mai 2016

Gäste des 12. Festival des deutschen Films

Ludwigshafen, den 30. Mai 2016 — Als „herrlich unaufgeregtes Festival“ bezeichnet Dietrich Brüggemann das „Festival des deutschen Films“ auf der Parkinsel am Rhein. Der Berliner Regisseur und Autor gewann bereits zweimal den Publikumspreis – 2010 mit „Renn, wenn Du kannst“ und 2006 mit seinem Debüt „Neun Szenen“. Dieses Jahr wird er seinen aktuellen Film „Heil“ in der Sektion „Lichtblicke“ vorstellen. Der Schauspieler Ulrich Matthes hat sein Kommen zugesagt. Er stellt den Wettbewerbsbeitrag „Die vermisste Frau“ von Regisseur Horst Sczerba vor. Regisseur Jonas Rothlaender bringt seinen Hauptdarsteller Golo Euler aus dem Wettbewerbsfilms „Fado“ mit. Der Darsteller Shenja Lacher kommt zur Vorführung von „Das weiße Kaninchen“ von Regisseur Florian Schwarz, dessen Teilnahme noch offen ist. Ebenso wie die des Regiekollegen Jan Ruzicka, der im Wettbewerb mit seinem Film „Frauen“ ist – Hauptdarstellerin Katja Riemann, die 2007 den „Preis für Schauspielkunst“ erhielt, hat ihren Besuch auf der Rheininsel bereits zugesagt. Und Regielegende Dominik Graf kommt zum „Festival des deutschen Films“ mit seiner beeindruckenden Dokumentation „Verfluchte Liebe deutscher Film“, in der er mit seinem Regiekollegen Johannes F. Sievert die Spuren des deutschen Genrefilms der 60er und 70er Jahre verfolgt. Bereits zugesagt haben die Preisträger des „Preis für Schauspielkunst“ 2016 Maria Furtwängler und Ulrich Tukur, Bjarne Mädel („Wer aufgibt ist tot“), Jürgen Vogel („Der Äthiopier“) und Maria Schrader („Vor der Morgenröte“). „Die Resonanz an den Vorverkaufsstellen ist überwältigend. Lange Schlangen an den Vorverkaufsstellen haben sich schon vor der Öffnung gebildet. Und auch beim neu eingerichteten Online-Ticketing ist Geduld gefragt. Der Server muss die vielen Anfragen abarbeiten. Aber die Filme und Gäste werden das Publikum entschädigen, das verspreche ich.“

Festivaldirektor Dr. Michael Kötz


23. Mai 2016 

Träger, Partner und Sponsoren des 12. Festivals des deutschen Films

 

Ludwigshafen, den 20. Mai 2016 – Das „Festival des deutschen Films“ wurde im Jahr 2005 als neues Kulturprojekt der Metropolregion Rhein-Neckar gegründet. Diese richtungsweisende Initiative einer gemeinnützigen Festival-GmbH wurde damals gefördert durch die BASF SE als Premiumsponsor des Festivals. Weitere, treue Träger sind die GAG Ludwigshafen, das Klinikum Ludwigshafen und die Sparkasse Vorderpfalz.

 

Ab 2011 kamen die TWL (Technische Werke Ludwigshafen AG) als Hauptsponsor hinzu, 2013 folgten die Rheinpfalz und 2015 die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH als Sponsoren, sowie seit 2016 die m:con (mannheim:congress GmbH).


Seit dem Jahr 2008 wird das Festival auch finanziell mitgetragen von der Stadt Ludwigshafen am Rhein und seit 2011 beteiligt sich das Land Rheinland-Pfalz dankenswerterweise durch einen Zuschuss aus dem Etat des Kultursommer Rheinland-Pfalz.

 

Im Jahr 2012 hat sich aus der Privatinitiative filmbegeisterter Festivalbesucher der Förderverein, die "Freunde des Festival des deutschen Films e.V.“ gegründet. Seine Mitglieder unterstützen den Kulturevent finanziell und logistisch. Medienpartner sind die Fachzeitschriften Blickpunkt Film, epd Film und filmdienst. Mit dem SWR2 pflegt das Festival seit 2013 eine Kulturpartnerschaft.


„Filme auf dem Festival des deutschen Films zu zeigen, die nur gefallen, das ist einfach. Wir wollen unser treues Publikum aber fordern und anregen, mit unkonventionellen Themen und Erzählweisen konfrontieren. Das ist nicht immer leicht, aber lohnenswert, wenn man sich die Programme der vergangenen Jahre und vor allem natürlich unsere aktuellen Filme anschaut. Damit dies möglich ist, brauchen wir unsere Träger, Partner und Sponsoren. Ihr Beitrag ermöglicht uns die Freiheit, Jahr für Jahr ein spannendes Programm zusammenzustellen – ohne Kompromisse. Dafür danken wir.

Dr. Michael Kötz, Festivaldirektor    


12. Mai 2016 

Die Jury des 12. Festival des deutschen Films 

Francine Brücher, Karoline Eichhorn und Ralph Schwingel entscheiden über die Vergabe des
Filmkunstpreises 2016 für den besten Film des Wettbewerbs

Ludwigshafen, den 12. Mai 2016 – Filmwirtschaft, Schauspiel und Produktion vertreten mit Francine Brücher, Karoline Eichhorn und Ralph Schwingel die Jury des 12. Festival des deutschen Films. Sie vergibt am Ende des Festivals aus dem 24 Produktionen umfassenden Wettbewerb den Filmkunstpreis, dotiert mit insgesamt 50.000 €. 10.000 € erhalten jeweils die Regie und die Produktion, 30.000 € gehen als Förderung an den Kinofilmverleih des Films.

 

© Privat  © Anne Beckwilm © Privat

Francine Brücher, Grande Dame der Filmwelt, geboren in Frankreich, aufgewachsen in der Schweiz, wurde sie 1972 die Verkaufschefin im legendären „Filmverlag der Autoren“, der die Helden im damals Jungen Deutschen Films präsentierte: von Rainer Werner Fassbinder über Wim Wenders oder Edgar Reitz bis zu Werner Schroeter, Hark Bohm, den Schamonis. Francine Brücher wurde die Chefin bei Metropolis Film Zürich und arbeitete für Pierre Grise in Paris, um dort Kinomeister wie Jacques Rivette oder Otar Iosseliani zu betreuen. 20 Jahre lang war sie schließlich die Repräsentantin des Schweizer Films bei Swiss Films Zürich.

 

Karoline Eichhorn, großartige deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin mit einer gewaltigen Erfahrung und außerordentlicher Präsenz, mit Recht ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, erhielt sie gleich schon als Nachwuchsdarstellerin den ,Silbernen Löwen‘ von Venedig, später den ,Adolf Grimme Preis‘ und zwei Mal den ,Bayerischen Filmpreis‘. Zehn teilweise berühmt gewordene Hörspiele und über 50 Filmrollen markieren ihren bisherigen Weg. Aufgewachsen in Stuttgart, wirkte sie zunächst am Theater in Bochum und Berlin, Hamburg und Wien, bis sie 1995 neben Götz George in „Der Sandmann“ als Debütantin des Films glänzte und seitdem ohne Unterbrechung in zahlreichen Filmen mitwirkt. 2012 war Karoline Eichhorn Mitglied der Internationalen Jury des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg.

 

Ralph Schwingel, Filmproduzent mit Sitz in Hamburg, aufgewachsen in Neunkirchen an der Saar, hat eigentlich Psychologie studiert und wollte vor ein paar Jahren auch wieder in diesem Feld arbeiten, ist aber irgendwie das Filmeproduzieren nicht losgeworden, das er ja auch überaus erfolgreich Jahrzehnte lang betrieben hat – mit Filmwerken von Fatih Akin, etwa „Gegen die Wand“ 2004, Filmen von Anno Saul, Buket Alakus oder Sven Taddicken („Emmas Glück“), Ole Christian Madsen („Tage des Zorns“ mit Mads Mikkelsen), Nana Neul oder mit „Ein Tick anders“ von Andi Rogenhagen, der 2011 auch auf dem Festival des deutschen Films zu sehen war, ebenso wie „Adieu Paris“ 2013.

 

„Bei dem hochkarätigen Wettbewerb wird es die Jury dieses Jahr nicht leicht haben, eine Entscheidung zu fällen. Mit Francine Brücher konnten wir eine langjährige, hochgeschätzte Ratgeberin für die Juryarbeit gewinnen, die mir vor 25 Jahren versuchte, die internationale Filmbranche zu erklären. Ralph Schwingel war quasi Geburtshelfer des Festivals, denn er war schon 2005 in der ersten Jury des Festivals. Und Karoline Eichhorn habe ich bereits beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg kennen und schätzen gelernt. Ich bin sehr gespannt, wer am Ende ausgezeichnet wird und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

 

Dr. Michael Kötz, Festivaldirektor

 


 9. Mai 2016

 

Die Reihe „Spezial-Vorführungen“ des 12. Festivals des deutschen Films
Fünf spezielle Produktionen komplettieren das Festival-Programm

 

Ludwigshafen, den 9. Mai 2016 – In der Reihe „Spezial-Vorführungen“ präsentiert das 12. Festival des deutschen Films drei Produktionen aus den Nachbarländern Schweiz und Österreich. Die BASF als Hauptsponsor des Festivals, zeigt als Weltpremiere eine Dokumentation von Regisseur Thomas Grube („Experiment 150“). Mit der Präsentation von „Weinberg“ führt das Festival eine Tradition aus dem vergangenen Jahr fort und stellt ein außergewöhnliches Serienformat zur Diskussion.

 

Die Filme der Reihe „Spezial-Vorführungen“ im Überblick:


EXPERIMENT 150 (Weltpremiere)
Dokumentarfilm von Thomas Grube

 

GRUBER GEHT
Spielfilm von Marie Kreutzer
Mit Manuel Rubey, Bernadette Heerwagen, Doris Schretzmayer, Harald Windisch

 

HOLZ ERDE FLEISCH
Dokumentarfilm von Sigmund Steiner

 

VECCHI PAZZI (Deutschlandpremiere)
Spielfilm von Sabine Boss
Mit Andrea Jonasson, Luigi Diberti, Lucia Mascino, Leonardo Nigro, Inge Maux, Augusto Zucchi

 

WEINBERG
TV-Serie von Till Franzen, Jan Martin Scharf
Mit Friedrich Mücke, Jonah Rausch, Gudrun Landgrebe, Arved Birnbaum, Antje Traue, Rainer Sellien

 


9. Mai 2016


Der „Wettbewerb“ des 12. Festivals des deutschen Films
24 Spielfilme konkurrieren um den „Filmkunstpreis“ 2016

Ludwigshafen, den 9. Mai 2016 – Insgesamt 25 Spielfilme laufen im „Wettbewerb“ des 12. Festivals des deutschen Films, darunter fünf Weltpremieren und eine Deutschlandpremiere. Die Produktionen konkurrieren damit um den begehrten „Filmkunstpreis“, der mit insgesamt 50.000 Euro dotiert ist. Davon gehen jeweils 10.000 Euro an die kreativen Posten, Regie und Produktion, mit 30.000 Euro wird der Gewinner im Verleih gefördert. Alle Wettbewerbsfilme sind auch im Rennen um den „Publikumspreis“, der mit 10.000 Euro dotiert ist.

 

 

"Deutschland ist ein reiches Filmland, wenn man den aktuellen Jahrgang sichtet. Aus über 300 eingereichten Filmen haben wir einen Wettbewerb mit 24 Produktionen ausgewählt, was natürlich zu hitzigen Diskussionen führte. Denn die Qualität der Produktionen, die Fertigkeit der einzelnen Gewerke ist herausragend - und die hochkarätigen Schauspieler in ihren Rollen, das ist ganz großes Kino. Beeindruckt haben mich persönlich in diesem Jahr vor allem die jungen Filmemacher, die unerschrocken und mit großer Kreativität sich existenzialistischen Themen widmen. Sie können locker neben den Altmeistern bestehen. Ich bin sehr gespannt auf die Entscheidung des Publikums und der Fachjury!"

Dr. Michael Kötz, Festivaldirektor

 

 

24 Wochen
Spielfilm von Anne Zohra Berrached
Mit Julia Jentsch, Bjarne Mädel, Johanna Gastdorf, Emilie Pieske

 

Allmen und die Libellen
Spielfilm von Thomas Berger
Mit Heino Ferch, Samuel Finzi, Andrea Osvárt, Hanns Zischler, Gustav Peter Wöhler 

 

Auf einmal
Spielfilm von Asli Özge
Mit Sebastian Hülk, Julia Jentsch, Hanns Zischler, Sascha Alexander Gersak, Luise Heyer 

 

Das weiße Kaninchen
Spielfilm von Florian Schwarz
Mit Devid Striesow, Lena Urzendowsky,  Louis Hofmann, Julia Jäger 

 

Das Wetter in geschlossenen Räumen
Spielfilm von Isabelle Stever
Mit Maria Furtwängler, Mehmet Sözer, Anne von Keller, Dorka Gryllus, Christoph Rath

 

Dead Man Working
Spielfilm von Marc Bauder
Mit Wolfram Koch, Benjamin Lillie, Jördis Triebel, Manfred Zapatka, Jenny Schily, Michael Rotschopf 

 

Die vermisste Frau (Weltpremiere)
Spielfilm von Horst J. Sczerba
Mit Corinna Harfouch, Jörg Hartmann, Ulrich Matthes

 

Dolores
Spielfilm von Michael Rösel
Mit Udo Schenk, Franziska Petri, Mona Petri, Mathias Herrmann

 

Eine unerhörte Frau
Spielfilm von Hans Steinbichler
Mit Rosalie Thomass , Florian Karlheim, Gisela Schneeberger, Sylvana Krappatsch

 

Es lebe der Tod (Weltpremiere)
Spielfilm von Sebastian Marka
Mit Ulrich Tukur, Barbara Philipp, Jens Harzer, Ygal Gleim, Hans Löw, Corinna Kirchhoff, Marina Galic

 

Fado
Spielfilm von Jonas Rothlaender
Mit Golo Euler, Luise Heyer, Albano Jerónimo, Pirjo Lonka

 

Frauen
Spielfilm von Jan Ruzicka
Mit Nicolette Krebitz, Katja Riemann, Sophie von Kessel

 

Fritz Lang
Spielfilm von Gordian Maugg
Mit Heino Ferch, Thomas Thieme, Samuel Finzi, Johanna Gastdorf

 

Herbert
Spielfilm von Thomas Stuber
Mit Peter Kurth, Lina Wendel, Edin Hasanovic

 

Herr Lenz reist in den Frühling
Spielfilm von Andreas Kleinert
Mit Ulrich Tukur, Steffi Kühnert, Simon Jensen, Peter Franke, Adolfo Assor

 

Holy Cow
Dokumentarfilm von Imam Hasanov

 

Jonathan
Spielfilm von Piotr J. Lewandowski
Mit Jannis Niewöhner, André M. Hennicke, Julia Koschitz, Thomas Sarbacher, Barbara Auer 

 

Königin der Nacht (Weltpremiere)
Spielfilm von Emily Atef
Mit Silke Bodenbender, Peter Schneider, Hary Prinz

 

Lou Andreas-Salomé
Spielfilm von Cordula Kablitz-Post
Mit Katharina Lorenz, Nicole Heesters, Liv Lisa Fries, Katharina Schüttler, Alexander Scheer

 

Mali Blues
Dokumentarfilm von Lutz Gregor 

 

Sag mir nichts (Deutsche Premiere)
Spielfilm von Andreas Kleinert
Mit Ursina Lardi, Ronald Zehrfeld, Roeland Wiesnekker, Sarah Hostettler, Lea van Acken

 

Spiel mit dem Tod — Spreewaldkrimi (Weltpremiere)
Spielfilm von Christian Görlitz
Mit Christan Redl, Thorsten Merten, Karoline Eichhorn, Rick Okon, Rike Schäffer, Lea von Acken

 

Vor der Morgenröte — Stefan Zweig in Amerika
Spielfilm von Maria Schrader
Mit Josef Hader, Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt, Charly Hübner

 

Wer aufgibt ist tot (Weltpremiere)
Spielfilm von Stephan Wagner
Mit Bjarne Mädel, Katharina Marie Schubert, Amber Bongard, Friederike Kempter, David C. Bunners 

 

Wir sind die Flut
Spielfilm von Sebastian Hilger
Mit Maximilian Mauff, Lana Cooper, Gro Swantje Kohlhof, Roland Koch, Max Herbrechter

  


 

6. Mai 2016

 

„Lichtblicke“ des 12. Festivals des deutschen Films

Das Festival zeigt auch dieses Jahr herausragende,
deutsche Produktionen, die bislang in der Region
nicht zu sehen waren

 

Ludwigshafen, den 6. Mai 2016 – Ob knisterndes Erotikdrama, Gerichtsthriller, Nazi-Satire, Midlife-Crisis-Comedy, Buddymovie, Tangodokumentation oder Schrottkomödie – die Reihe „Lichtblicke“ des 12. Festivals des deutschen Films zeigt die ganze Bandbreite deutscher Filmproduktionen. Dabei kann der Inselbesucher sich auf das Wiedersehen mit renommierten Regisseuren und beliebten Schauspielern freuen.

 

Die Filme der Reihe „Lichtblicke“ im Überblick:

 

BECKS LETZTER SOMMER

Spielfilm von Frieder Wittich

mit Christian Ulmen, Nahuel Pérez Biscayart, Eugene Boateng, Friederike Becht, Fabian Hinrichs

 

DER ÄTHIOPIER

Spielfilm von Tim Trageser

mit Jürgen Vogel, Julius Nitschkoff, Paula Kalenberg , Thomas Thieme, Cedric Koch, Robert Gwisdek

 

DIE KUNST DES BORIS LURIE (Festivalpremiere)

Dokumentarfilm von Rudij Bergmann

 

DIE MASSNAHME

Spielfilm von Alexander Costea

mit Max Wagner, Aljoscha Stadelmann, Anna Grisebach, Thomas Limpinsel, Gerhard Jilka

 

EIN LETZTER TANGO

Dokumentarfilm von German Kral

 

HAPPY HOUR

Spielfilm von Franz Müller

mit Simon Licht, Mehdi Nebbou, Alexander Hörbe, Susan Swanton, Christine Deady, Tanya Flynn

 

HEIL

Spielfilm von Dietrich Brüggemann

mit Benno Fürmann, Liv Lisa Fries, Jerry Hoffmann, Jacob Matschenz, Anna Brüggemann

 

HERBERT
Spielfilm von Thomas Stauber 
mit Peter Kurt, Lina Wendel, Edin Hasanovic 

 

HERZZBLUT. EIN KLUFTINGERKRIMI
Spielfilm von Lars Montag
mit Herbert Knaup, Jockel Tschiersch, Johannes Allmayer 

 

JUNGES LICHT

Spielfilm von Adolf Winkelmann

mit Oscar Brose, Charly Hübner, Lina Beckmann, Peter Lohmeyer, Caroline Peters

 

LANDSTÜCK

Dokumentarfilm von Volker Koepp

 

SCHROTTEN!

Spielfilm von Max Zähle

mit Lucas Gregorowicz, Frederick Lau, Anna Bederke, Lars Rudolph, Jan-Gregor Kremp

 

SEX & CRIME

Spielfilm von Paul Florian Müller

mit Wotan Wilke Möhring, Claudia Eisinger, Fabian Busch, Pheline Rogga, Oliver Stokowski

 

TREPPE AUFWÄRTS

Spielfilm von Mia Maariel Meyer

mit Hanno Koffler, Christian Wolff, Matti Schmidt-Schaller, Karolina Lodyga, Patrick Wolff, Ken Duken

 

VERFLUCHTE LIEBE DEUTSCHER FILM

Dokumentarfilm von Dominik Graf und  Johannes F. Sievert

 

ZWEI VERLORENE SCHAFE

Spielfilm von Sylke Enders

mit Andrea Sawatzki, Franz Hartwig, Sandra Ruffin, Oliver Breite, Steffi Kühnert, Margit Bendokat

 

 


6. Mai 2016

 

Eine aufregende Reise im Kino
Das Kinderfilmfest auf dem 12. Festival des deutschen Films

 

 

In diesem Jahr entscheidet im Rahmen des 12. Festival des deutschen Films erneut eine Kinderjury über den besten Kinderfilm. Eine Jury bestehend aus neun Kindern zwischen acht und zwölf Jahren, die Mitglieder im Nils-Nager-Club der Rheinpfalz sind, schauen sich alle Kinderfilme des Festivals an und bewerten diese mit einem „Kritikerbogen“. Anhand der Bögen wird der Siegerfilm bestimmt. Am Sonntag, den 3. Juli um 13 Uhr im Festivalkino 2 wird der „Goldene Nils“ verliehen! 

Unser Kinderfilm-Kurator Rolf-Rüdiger Hamacher hat wie immer sein Bestes gegeben und fantastische neue Filme ausgesucht. 

 

Das Programm des Kinderfilmfestes 2016

199 kleine Helden — Auf dem Weg in ihre Zukunft

Der kleine Rabe Socke — Das große Rennen
Dr. Proktors Zeitbadewanne 

Drei Wünsche von Handloh
Ente Gut! Mädchen allein zu Hause
Heidi / Regie: Alain Gsponer

Mara und der Feuerbringer

Mullewapp — Eine schöne Schweinerei / Deutsche Premiere
Ooops! Die Arche ist weg...

Rico, Oskar und der Diebstahlstein
Ritter Trenk
Kurzfilmprogramm „Ich bin jetzt hier!“ / Dokumentar-Kurzfilme über Flucht und Migration

 

 

Unser Kinderfilmprospekt finden Sie ab sofort online — einfach hier klicken! 



Der Eintrittspreis beträgt 2,50 € pro Kind. Der Eintritt für eine Begleitperson ist kostenlos. 

Gruppenanmeldungen nehmen Sie bitte bei unserer Mitarbeiterin Laura Hock unter der Telefonnummer +49 (0)621 —121 824 71 oder unter service@fflu.de vor. 

 


4. Mai 2016

Preis für Schauspielkunst für Maria Furtwängler

Das 12. Festival des deutschen Films zeichnet
eine der beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands aus

 

Ludwigshafen, den 4. Mai 2016 – Als Kommissarin Charlotte Lindholm erzielt Maria Furtwängler im ARD-Tatort regelmäßig Rekordquoten, jetzt hat sie eine grandiose Performance in Isabelle Stevers Film „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ hingelegt. Das Festival des deutschen Films ehrt 2016 - neben Ulrich Tukur - auch Maria Furtwängler mit dem „Preis für Schauspielkunst“. Der Preis wird im Rahmen einer Galaveranstaltung verliehen.

 

 

Foto: ARD

„Es ist umwerfend, wie sie spielt. Tochter einer Schauspielerin und eines Architekten, abstammend aus berühmten Hause, promovierte Ärztin, Ehefrau des Verlegers Hubert Burda, hoch aktiv in sozialem Engagement (von Gewalt gegen Kinder, Armut in der Dritten Welt bis zur Krebsvorsorge) — trotz all dem und vor allem aber eine großartige Schauspielerin. Wir sind stolz, sie bei uns zu haben und ihr unseren Preis für Schauspielkunst 2016 zu überreichen!“

Festivaldirektor Dr. Michael Kötz

 

 

Im Anschluss an die Preisverleihung läuft „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ von Regisseurin Isabelle Stever - mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle.

 

Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst des Festival des deutschen Films


2. Mai 2016


Preis für Schauspielkunst für Ulrich Tukur
Das 12. Festival des deutschen Films ehrt einen der
ganz großen Schauspieler des deutschen und internationalen Films

 

 

Ludwigshafen, den 2. Mai 2016 – Zu Gast auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein war Ulrich Tukur schon oft, immer mit herausragenden Filmen. Jetzt ehrt den Ausnahme- Schauspieler das Festival des deutschen Films mit dem „Preis für Schauspielkunst“. Der renommierte Preis wird im Rahmen einer Galaveranstaltung verliehen.

 

Foto: ARD

„Man glaubt ihm jede Rolle, die er spielt. Aber das genügt ihm nicht. Er tritt mit seinen Rhythmus-Boys auf, spielt Theater, macht Hörspiele - und Erzählungen schreibt er auch noch. Und das während Dreharbeiten und nicht einmal am Wohnort in Venedig. Absolut hyperaktiv!

Kennt ihn jemand nicht? Zumindest als Felix Murot, Tatort-Kommissar des HR, der schon anfing, mit sich selbst zu sprechen (Tatort: Wer bin ich?) oder sich richtig umzubringen (Tatort: Es lebe der Tod) – es nützt nichts. Murot darf nicht sterben! Das Publikum liebt ihn. Ob er als Herr Lenz in den Frühling reist oder ob er Bernhard Grzimek spielt (bei Richter), Erwin Rommel (bei Stein), den Hochstapler Dieter Glanz (bei Dieter Wedel), einen Baron (bei Michael Haneke), den John Rabe (bei Gallenberger) oder den Zauberkünstler (bei Costa-Gavras), einen Kunstsammler, einen Stasi-Offizier (Das Leben der Andern), einen BKA-Beamten oder das RAF-Mitglied Andreas Baader (bei Reinhard Hauff), um nur ein paar Beispiele zu nennen aus 75 Filmrollen - 2,4 Rollen im Durchschnitt pro Jahr – all das reicht immer noch nicht, um ihn zu erfassen. Denn er steht nicht nur auch als Leadsänger auf der Bühne, er spielt auch Theater. Entdeckt von Zadek, wurde er 1986 zum Theaterschauspieler des Jahres gekürt, war Kodirektor der Hamburger Kammerspiele und vieles mehr. Es finden sich aber auch noch 15 Hörspiele mit ihm, 13 CDs mit den Boys, und Buchautor ist er auch noch, zuletzt mit „Die Spieluhr“ bei Ullstein 2013. Er hat schon 20 Preise überreicht bekommen, vom Deutschen Filmpreis über den Grimme-Preis bis zum Niedersächsischen Staatspreis, alles deutlich ehrwürdiger als bei uns — aber er wolle zu uns auf die Insel kommen, hat er vom Wohnsitz in Venedig aus geschrieben, unbedingt, würde mit dem schnellen Wagen und seiner Frau am Sonntag — nach dem Konzert am Abend zuvor auf der Kieler Woche — heranbrausen.“

Festivaldirektor Dr. Michael Kötz

 

 

 

Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst des Festival des deutschen Films

 


29. April 2016

 

SAG MIR NICHTS von Regisseur Andreas Kleinert

eröffnet das 12. Festival des deutschen Films

 

Ludwigshafen, den 29. April 2016 — Mit der Deutschlandpremiere von Andreas Kleinerts Liebesdrama „SAG MIR NICHTS“ eröffnet das 12. Festival des deutschen Films am Mittwoch, den 15. Juni 2016 auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein. Die Hauptrollen spielen Ursina Lardi, Ronald Zehrfeld, Roeland Wiesnekker und Sarah Hostettler.

 

 

Zum Inhalt: Lena ist glücklich verheiratet. Von dem fremden Mann in der S-Bahn geht aber eine solche Anziehungskraft aus, dass sie sich auf einen spontanen Seitensprung einlässt. Der Fremde, Martin, dachte ebenfalls, dass die Ehe mit seiner Frau völlig ungefährdet sei. 

Trotzdem entwickelt sich das, was eigentlich als Abenteuer zwischen Lena und Martin abgeschrieben werden sollte, zur Projektionsfläche für neu entstandene Bedürfnisse und Sehnsüchte. Lena und Martin können einander nicht mehr loslassen. Sie ringen mit der Versuchung, ihr altes Leben gegen ein neues zu tauschen und fürchten gleichzeitig, dass die Banalität des Liebesalltags sie nur allzu schnell wieder einholen wird.

 

 

“Ein Seitensprung erzählt nicht nur von der Macht der Liebe, sondern immer auch von der Sehnsucht nach einer Intensität des Lebens. Regisseur Andreas Kleinert, dessen Werke wir schon öfter auf dem Festival präsentiert haben, zeigt sich hier als ein großer Meister der filigranen Regie“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz zum Eröffnungsfilm 2016. „Einen passenderen Film als einen über die Macht der Liebe hätte es in diesen Zeiten zum Auftakt unseres Festivals nicht geben können.“

 

 

„SAG MIR NICHTS" ist eine Produktion der EIKON Südwest GmbH im Auftrag des SWR für Das Erste.


27. April 2016

 

Das 12. Festival des deutschen Films findet vom 15. Juni — 3. Juli 2016 statt

 

Ludwigshafen, den 27. April 2016 – Freunde des deutschen Films können sich einen Termin in diesem Jahr schon jetzt vormerken: Das 12. Festival des deutschen Films findet 2016 von Mittwoch, den 15. Juni bis Sonntag, den 3. Juli auf der Parkinsel am Rhein in Ludwigshafen statt.

 

19 Tage lang konkurrieren deutsche Produktionen im Wettbewerb um den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten „Filmkunstpreis“. Der „Medienkulturpreis“ wird im Rahmen eines neuen Symposiums, den "Inselgesprächen des Fernsehens", vergeben. Weitere Preise sind der „Ludwigshafener Drehbuchpreis“ und natürlich der „Preis für Schauspielkunst“. Und alle Produktionen der Reihe Wettbewerb und Lichtblicke bewerben sich um den mit 10.000 Euro dotierten „Publikumspreis“. Zudem wird der „Goldene Nils“ zusammen mit der Rheinpfalz an den besten Kinderfilm vergeben.

 

„2016 wird ein sehr starkes Jahr“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Wir hatten über 300 Produktionen zu sichten und die Auswahl fiel uns dieses Jahr besonders schwer, denn das Niveau der Film- und Fernsehproduktionen war sehr hoch. Vom Genre überwiegt in diesem Jahrgang das Drama, was in diesen Zeiten nicht ungewöhnlich ist. Reine Komödien sind selten, aber auch in diesem klassischen deutschen Genre sind wir mit tollen Filmen fündig geworden. Der Inselbesucher kann sich auf eine spannende Auswahl freuen, die ihn sicherlich so begeistern wird wie unser Team."

 

Über das Festival:

Ein Festival wie kein anderes. Mit zuletzt 88.000 Besuchern in einer Zeltlandschaft am Rhein. Ein Festival, bei dem nicht vom Geld die Rede ist, sondern von der Kunst des Kinos. Ein Ort der Begegnung von Publikum, Stars und Branche. Aus Liebe zum Kino – seit 2005 auf der Parkinsel Ludwigshafen am Rhein.



Grimme-Preis 2016

09.03.2016

Filmfestivalfilm gewinnt Grimme-Preis 2016.Weiterlesen!


Filmfestivalfilm ausgezeichnet

17.02.2016

"Verfehlung" von Gerd Schneider wurde vom Verband der deutschen Filmkritik als bestes Spielfilmdebüt ausgezeichnetWeiterlesen!


Mit 88.000 Besuchern geht das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands am 5. Juli zu Ende

05.07.2015

Mit 88.000 Besuchern und fast 300 Fachgästen aus der Film- und Fernsehbranche hat sich das 11. Festival des deutschen Films als bedeutendes Filmfestival mit der zweitgrößten Besucherzahl nach der Berlinale bestätigt. Weiterlesen!


FILMKUNSTPREIS 2015 geht an IM SOMMER WOHNT ER UNTEN von Tom Sommerlatte

04.07.2015

Preisträger und Besondere Auszeichnungen auf einen BlickWeiterlesen!


Preis für den besten Kinderfilm 2015

04.07.2015

Bereits vor der Großen Preisverleihung des Festival des deutschen Films am Samstag, 4. Juli um 20.00 Uhr, hat die Kinderjury den besten Kinderfilm gewähltWeiterlesen!


Die Jury ist da!

03.07.2015

Die Jury des 11. Festivals des deutschen Films ist auf der Parkinsel am Rhein eingetroffen. Am Samstag, den 4. Juli fällt die Entscheidung auf den Gewinner des mit 50.000 Euro dotierten Filmkunstpreis 2015 aus den 19...Weiterlesen!


Theater auf dem Festival des deutschen Films

28.06.2015

Beim 11. Festival des deutschen Films präsentiert sich der frischgegründete NANOTheater e. V. ein Stückchen links vom roten Teppich zum ersten Mal der Öffentlichkeit.Weiterlesen!


Festival des deutschen Films zeigt ZDF-Serienhighlight „Blochin – Die Lebenden und die Toten“

26.06.2015

Regisseur Matthias Glasner („Gnade“, „Die kommenden Tage“) stellt seine erste Serie „Blochin – Die Lebenden und die Toten“ noch vor Erstausstrahlung im ZDF dem kritischen Ludwigshafener Publikum persönlich vor.Weiterlesen!


Wenn der Sonnenschirm zum Regenschirm wird

20.06.2015

Das begeisterte Publikum des Festival des deutschen Films lässt sich von der aktuellen Temperaturen in Ludwigshafen nicht stören. Weiterlesen!


Deutscher Filmpreis 2015

20.06.2015

Diese Festivalfilme wurden ausgezeichnet.Weiterlesen!


Drei Highlights am Samstag auf dem 11. Festival des deutschen Films

19.06.2015

Bei der Verleihung des Medienkulturpreises an die Redaktion des WDR von „Ich will Dich“ und die Redaktion des HR von „Wer bin ich?“ und der Premiere von „Frau Roggenschaubs Reise“ trifft das Publikum die deutsche Medienbranche.Weiterlesen!


Rede zur Eröffnung des 11. Festival des deutschen Films

17.06.2015

von Dr. Michael KötzWeiterlesen!


Weitere Gäste auf dem Festival des deutschen Films

15.06.2015

Darunter die Schauspieler Hannelore Hoger, Michaela May, Lisa Marie Potthoff und Wolfram Koch, und unter den weiteren Regisseuren unter anderem Tom Sommerlatte, Richard Dindo, Rüdiger Suchsland und Andreas Pieper.Weiterlesen!


Schauspieler auf dem 11. Festival des deutschen Films

05.06.2015

Diese Schauspieler haben ihr Kommen bereits bestätigt. (Stand 5. Juni 2015)Weiterlesen!


Regisseure auf dem 11. Festival des deutschen Films

03.06.2015

Viele Regisseure haben ihr Kommen bereits bestätigt (Stand 3. Juni 2015)Weiterlesen!


Der Kartenvorverkauf für das 11. Festival des deutschen Films beginnt am 29. Mai 2015

26.05.2015

Jetzt Karten sichern an den zahlreichen Vorverkaufsstellen oder direkt unter der KartenhotlineWeiterlesen!


Das Programm des 11. Festivals des deutschen Films

11.05.2015

Nur die besten und sehenswertesten Werke der deutschen Kino- und Fernsehproduktion aus dem letzten Jahr sind unter den 19 Filmen der Reihe „Wettbewerb“ und weitere elf Filme in der Reihe „Lichtblicke“ des Programms des 11....Weiterlesen!


Die Jury des 11. Festivals des deutschen Films

11.05.2015

Eine hochkarätige Jury aus den Bereichen Schauspiel und Produktion wird 2015 über den Gewinner des FILMKUNSTPREISES entscheiden. Marita Breuer (Schauspielerin), Claudia Steffen (Produzentin) und Stefan Gubser (Schauspieler und...Weiterlesen!


Corinna Harfouch erhält den Preis für Schauspielkunst im Rahmen des 11. Festival des deutschen Films

11.05.2015

Mit Corinna Harfouch zeichnet das Festival eine außergewöhnliche Schauspielerin aus, die seit Jahrzehnten im Theater, Kino oder Fernsehen in ihren Rollen fasziniert. Sie erhält 2015 den Preis für Schauspielkunst des 11. Festival...Weiterlesen!


Filmische Abenteuer für die Jüngsten

08.05.2015

Das Kinderfilmfest auf dem 11. Festival des deutschen FilmsWeiterlesen!

weitere Pressemitteilungen finden Sie in unserem Pressearchiv.