Preis für den besten Kinderfilm

Bereits vor der Großen Preisverleihung des Festival des deutschen Films am Samstag, 5. Juli um 20.00 Uhr, hat die Kinderjury den besten Kinderfilm gewählt

Die kleinen Cineasten zwischen acht und zwölf Jahren haben gemeinsam die insgesamt neun Kinderfilme unseres Programms angeschaut. Im Anschluss haben sie zusammen mit dem Filmkritiker Rolf-Rüdiger Hamacher und Redakteuren der Tageszeitung „Rheinpfalz“ die gesichteten Filme besprochen. Nach langen Diskussionen konnte sich letztlich ein Film durchsetzen.

Wir freuen uns, dass „Quatsch“ (2014) von Veit Helmer zum Gewinner des „Goldenen Nils“ auserkoren wurde.

In dem Film gehen sechs Kinder auf die Barrikaden, da in ihrem Dorf dauernd Produkte getestet werden. Jeder Einwohner des Dorfes gilt als Durchschnittsbürger. Da entwickeln die Kinder einen Schlachtplan, um dem ungeliebten Spuk ein Ende zu setzen. Und dabei bekommen sie die Hilfe des echten Nasenbären „Quatsch“.

Zur Begründung der Jury: Der Film sei „witzig“. Besonders betont wurde von den Kindern: „der Nasenbär war süß, die Kinder waren süß, die Großeltern im Film waren lustig, man hat sich nie gelangweilt“. Das Gesamturteil: „Alles war cool. Die Tricks waren gut gelungen.“

Eine Lobende Erwähnung der Kinderjury ging an den Film „Sputnik“ von Markus Dietrich. Vor dem historischen Hintergrund des Mauerfalls erzählt der Film die Geschichte der jungen Heldin Friederike, die versucht, ihren Onkel aus dem Westen zurück zu beamen. Die Kinderjury fand es gut, dass der Film die DDR und den Mauerfall thematisiert und: „Es war total lustig, dass die Kinder gedacht haben, dass sie die Mauer weggebeamt haben.“ Vor allem aber bewunderten sie den Mut der Hauptdarstellerin Rike, die keine Angst vor Ärger mit Erwachsenen hat.

Das Biber-Maskottchen der „Rheinpfalz“, Nils Nager wird bei der Preisverleihung am Samstag, 5. Juli um 11.00 Uhr den Gewinnerfilm mit dem „Goldenen Nils“ auszeichnen.

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