Preis-Gala für den Drehbuchautoren Michael Proehl

Ludwigshafen, den 29. Juni 2016 – Im ausverkauften Kinozelt zeichnete Festivaldirektor Dr. Michael Kötz den Autoren Michael Proehl mit dem ‚Ludwigshafener Drehbuchpreis‘ 2016 aus.

„2005 waren wir schon auf dem Festival — wirklich alle haben einen Preis bekommen — außer mir!“ So Michael Proehl „Und jetzt bin ich dran!“

„… Wenn da jemand beschlossen hat, dass das Ergebnis seiner schriftstellerischen Arbeit nicht ein Buch sondern ein Film sein soll, dann nennt man diesen Schriftsteller einen Drehbuchautor. Mit einem gravierenden Unterschied zum Buchautor: die überwältigende Präsenz der Bilder und Töne im Kino oder auf dem Bildschirm sorgen dafür, dass manche gar die Darsteller, viele die Regie und nur wenige die Autoren für die Urheber des Films halten, den sie da sehen. Das geschieht zu Unrecht. Eigentlich weiß man es in der Branche: die Grundlage für den Film ist immer dieses Buch. Aber uneigentlich wird es dennoch dauernd wieder vergessen. Unser Preis heute Abend versucht es – nämlich daran zu erinnern, wie ungerecht aber auch verhängnisvoll es ist, das Drehbuch nicht auf den Thron zu setzen, der ihm gebührt.“ (Auszug aus der Laudation / Dr. Michael Kötz)

Im Anschluss an die Verleihung zeigt das Festival des deutschen Films sein aktuelles Werk „Das weiße Kaninchen“.

Der „Ludwigshafener Drehbuchpreis“ geht seit 2013 an eine/n Drehbuch-Autor/in, dessen Film im diesjährigen Programm des Festivals gezeigt wird und der keine gewöhnliche, sondern eine ganz besondere Qualität des Drehbuches zur Grundlage hat. Der Preis betont die Bedeutung guter Drehbücher für das Gelingen von Filmwerken in Deutschland.

Der Ludwigshafener Drehbuchpreis wird seit 2013 verliehen. In seinem ersten Jahr waren die Preisträger Martin Rauhaus für „Adieu Paris“, Beatrice Meier für „Abseitsfalle“ und Jürgen Werner für „Tod an der Ostsee“. 2014 ging der Preis an Holger Joos für sein Drehbuch „Ein offener Käfig“ und 2014 an Gerd Schneider für sein gefeiertes Priesterdrama „Verfehlung“.

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