Preise

Dotiert mit insgesamt 60.000 Euro

Filmwerke, die zum Festival des deutschen Films eingereicht werden, können vom Festival dafür eingeladen und nominiert werden, um den „Filmkunstpreis“ (dotiert mit 50.000 Euro) und/oder den „Publikumspreis“ (dotiert mit 10.000 Euro) zu konkurrieren.

In jedem Fall konkurrieren sie mit diesen Nominierungen automatisch auch um die mit 30.000 Euro dotierte „Verleihförderung“ für Filme, deren Kinostart noch bevorsteht. Eine (von diesem Vertrag abweichende) zusätzliche schriftliche Vereinbarung über die Zahlung von Filmmieten (Lizenzgebühren) durch das Festival, schließt die Möglichkeit des Erhalts der mit 30.000 Euro dotierten „Verleihförderung“ von vornherein aus. Auch reine Fernsehfilme (ohne Kinoambitionen) können für diese Wettbewerbe eingereicht werden; sie können aber die „Verleihförderung“ nur erhalten, wenn sie durch einen Verleih im Kino ausgewertet werden sollen.

Außerdem können reine Fernsehfilmproduktionen von Fernsehredaktionen für den gesonderten Wettbewerb um den „Medienkulturpreis“ eingereicht werden.

PREIS FÜR SCHAUSPIELKUNST
Erfinderisches, mutiges und selbstbewusstes deutsches Kino lebt auch von der herausragenden Arbeit der Filmschauspieler. Sie geben dem deutschen Film Charakter und Persönlichkeit. Großartige Künstler der Darstellung auf der Leinwand erhalten deshalb jährlich auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein den „Preis für Schauspielkunst“!

FILMKUNSTPREIS
Dotiert mit 50.000 €

Teilnahmeberechtigt sind alle Filme, die für den „Filmkunstpreis“ nominiert und eingeladen werden (vorzugsweise Filme, die bei uns ihre deutsche Uraufführung haben). 10.000 € gehen ohne weitere Bedingungen an die Regie, 10.000 € ohne weitere Bedingungen an den Hauptproduzenten. Der Gewinner des „Filmkunstpreises“ hat ein erstrangiges Anrecht auf die Verleihförderung in Höhe von 30.000 €.

BESONDERE AUSZEICHNUNGEN
Die „Besonderen Auszeichnungen“ (bis zu drei) sind undotiert für Einzelleistungen (Regie, Buch, Kamera, Produktion, weitere). Die Entscheidungen trifft die unabhängige, dreiköpfige Fachjury.

VERLEIHFÖRDERUNG
dotiert mit 30.000 €

Teilnahmeberechtigt sind alle Filme, die für die Verleihförderung nominiert und eingeladen werden. Voraussetzung ist, dass eine Kinoauswertung in relevantem Ausmaß innerhalb eines Jahres nach Preisvergabe möglich ist. Die Fördersumme geht an den Kinofilmverleiher des „Filmkunstpreises“.

Sollte bei diesem Film eine Kinoauswertung nicht möglich sein, geht die Verleihfördersumme automatisch an den Kinofilmverleiher des „Publikumspreises“. Sollte auch bei diesem eine Kinoauswertung nicht möglich sein, so geht die Fördersumme an den Kinofilmverleiher des beim Publikum zweit-beliebtesten Film des Festivals und/oder einen der Träger der „Lobenden Erwähnungen“ der Jury. Diese Entscheidung trifft dann die Festivaldirektion.

MEDIENKULTURPREIS
Dieser Preis geht an die deutsche Fernsehproduktion, die hauptverantwortlich für eine besonders gelungene neue Fernsehfilmproduktion (Fernsehspiel) ist, die vorbildhaft ist für den Erhalt einer Medienkultur in Deutschland, weil sie unabhängig von Einschaltquoten auf Qualitätsfernsehen im Bereich des Fernsehspiels geachtet wird.

LUDWIGSHAFENER DREHBUCHPREIS
Der „Ludwigshafener Drehbuchpreis“ geht seit 2013 an eine/n Drehbuch-Autor/in, dessen Film im diesjährigen Programm des Festivals gezeigt wird und der keine gewöhnliche, sondern eine ganz besondere Qualität des Drehbuches zur Grundlage hat. Der Preis betont die Bedeutung guter Drehbücher für das Gelingen von Filmwerken in Deutschland.

GOLDENER NILS
Seit 2014 wird der beste Kinderfilm mit dem „Goldenen Nils“ auf dem Kinderfilmfest des Festival des deutschen Films ausgezeichnet. Die RHEINPFALZ-Kinderjury besteht aus Kindern, zwischen acht und zwölf Jahren alt sind und die zum Nils-Nager-Club gehören. Gemeinsam mit Redakteuren der RHEINPFALZ und dem Kinderfilm-Programm-Kurator Rolf-Rüdiger Hamacher bespricht die Jury das Programm und trifft ihre Entscheidung.