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Das war die Jury des Filmkunstpreises und der Besonderen Auszeichnungen 2016 

 

Sie vergibt in freier Entscheidung und nach ausgiebiger Beratung einstimmig oder mit Mehrheit den Filmkunstpreis 2016 für den nach ihrer Auffassung besten Film des Wettbewerbs, dotiert mit 50.000€ .
10.000€ erhalten jeweils die Regie und die Produktion, 30.000€ gehen als Förderung an den Kinoverleih des Films. 





Francine Brücher


Die Grande Dame der Filmwelt, geboren in Frankreich, aufgewachsen in der Schweiz, wurde sie 1972 die Verkaufschefin im legendären „Filmverlag der Autoren“, der die Helden des damals Jungen Deutschen Films präsentierte: von Rainer Werner Fassbinder über Wim Wenders oder Edgar Reitz bis zu Werner Schroeter, Hark Bohm, den Schamonis. Sie wurde die Chefin bei „Metropolis Film Zürich“ und arbeitete für Pierre Grise in Paris, um dort Kinomeister wie Jacques Rivette oder Otar Iosseliani zu betreuen. 20 Jahre lang war sie schließlich die Repräsentantin des Schweizer Films bei „Swiss Films Zürich“. Im September 2015 war sie in der Jury des Filmfestivals von San Sebastián.


Und sie war die erste wichtige Ratgeberin des Festivaldirektors, Dr. Michael Kötz, als dieser vor 25 Jahren versuchte, die internationale Filmbranche zu verstehen. 




Karoline Eichhorn


Die großartige deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin mit einer gewaltigen Erfahrung und außerordentlicher Präsenz, zu Recht ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, erhielt sie gleich schon als Nachwuchsdarstellerin den ,Silbernen Löwen‘ von Venedig, später den ,Adolf Grimme Preis‘ und zwei Mal den ,Bayerischen Filmpreis‘. Zehn teilweise berühmt gewordene Hörspiele und über 50 Filmrollen markieren ihren bisherigen Weg. Aufgewachsen in Stuttgart, wirkte sie zunächst am Theater in Bochum und Berlin, Hamburg und Wien, bis sie 1995 neben Götz George in „Der Sandmann“ als Debütantin des Films glänzte und seitdem ohne Unterbrechung in zahlreichen Filmen mitwirkt. 2012 war sie Mitglied der Internationalen Jury des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg.




Ralf Schwingel

Der Filmproduzent mit Sitz in Hamburg, aber aufgewachsen hier um die Ecke in Neunkirchen an der Saar, hat eigentlich Psychologie studiert und wollte vor ein paar Jahren auch wieder in diesem Feld arbeiten, ist aber irgendwie das Filmeproduzieren nicht losgeworden, das er ja auch überaus erfolgreich jahrzehntelang betrieben hat – mit Filmwerken von Fatih Akin, etwa „Gegen die Wand“ 2004 (aber auch schon mit dem erst 20-jährigen Akin), Filmen von Anno Saul, Buket Alakus, oder Sven Taddicken („Emmas Glück“), Ole Christian Madsen („Tage des Zorns“ mit Mads Mikkelsen), Nana Neul oder mit „Ein Tick anders“ von Andi Rogenhagen, 2011 auch hier auf dem Festival, ebenso wie „Adieu Paris“ 2013, der hier zu sehen war.