Ludwigshafener Filmkunstpreis

Nur die besten deutschen Filme des Jahres sind nominiert, vielleicht fünf, höchstens zwölf Filme - und eine unabhängige dreiköpfige Fachjury entscheidet. In Frage kommen Kinofilme und Mischformen Kino-Fernsehen, aber auch reine Fernsehproduktionen. Entscheidend ist allein die ästhetische Qualität der Filme. Der Preis ist nicht teilbar.

20.000 € gibt es zu gewinnen – 5.000 an die Regie, 5.000 € an die Produktion und

10.000 € an den Kinofilmverleih des Preisträgers (sofern gegeben).

Verleihförderung
Die Preissumme an den Kinofilmverleih ist eine Unterstützung des Festivals für die Präsentation anspruchsvoller Filme im alltäglichen Kino. Dabe ist es egal, ob ein Kinostart des Preisträgerfilms noch bevorsteht oder schon erfolgt ist.

„Ludwigshafener Auszeichnungen“
– lobende Erwähnungen der Jury für weitere zwei Filmwerke des Wettbewerbs um den Filmkunstpreis.

Rheingold – Ludwigshafener Publikumspreis

Gleichwertig und in gleicher Höhe dotiert wie der Filmkunstpreis des Festivals

In einem intensiven Abstimmungs- und Entscheidungsverfahren wählt das Publikum unter allen Filmen des Festivals ihren Favoriten aus – und dies natürlich unabhängig davon, wie oft und zu welcher Zeit ein Film läuft in der relationalen Auswertung aller abgegebenen Bewertungen zu einem Film. In diesem Wettbewerb laufen alle neuen Filme des Programms.

Der Preis ist nicht teilbar.

20.000 € gibt es zu gewinnen – 5.000 an die Regie, 5.000 € an die Produktion
und 10.000 € an den Kinofilmverleih des Preisträgers.

Verleihförderung
Die Preissumme an den Kinofilmverleih ist eine Unterstützung des Festivals für die Präsentation anspruchsvoller Filme im alltäglichen Kino. Dabei ist es egal, ob ein Kinostart des Preisträgerfilms noch bevorsteht oder schon erfolgt ist.

Preis für Schauspielkunst

Der Preis geht an herausragende Persönlichkeiten der Schauspielkunst. Er betont die Bedeutung derer, die dem deutschen Film ein Gesicht geben – und als wichtige Künstler anzusehen sind anstatt nur als Glamour-Faktoren...

Medienkulturpreis

Ein Sonderpreis, der vergeben wird für einen besonders cineastisch gelungenen Fernsehfilm. Es geht darum, zu zeigen, dass es auch innerhalb des Fernsehens möglich ist, Filmwerke mit großer visueller Intensität zu realisieren, die der Kunst des Kinos folgen. Der Preis geht an die für den Film verantwortliche Fernsehredaktion und belohnt deren erfolgreiche Entschlossenheit, einen Fernsehfilm zu machen, der opulent, riskant und visuell intensiv ist. Nominiert sind dafür nur jene Filmwerke des Festivalprogramms, die ohne Kinobeteiligung als reine Fernsehproduktionen entstanden sind. Eine unabhängige dreiköpfige Fachjury vergibt den Medienkulturpreis.

Der Zweck des Medienkulturpreises von Ludwigshafen besteht darin, ein Zeichen gegen die kinematografische Verarmung des Fernsehprogramms zu setzen und zugleich darin, für eine produktive und vorurteilsfreie Zusammenarbeit von Kino & Fernsehen in Deutschland zu werben – zugunsten des Erhalts der Kunst der Bewegten Bilder.

Ludwigshafener Drehbuchpreis

Der Preis betont die Bedeutung guter Drehbücher für den deutschen Film. Er honoriert und prämiert herausragende deutsche DrehbuchautorenInnen für ihr Wirken in den letzten Jahren.

Regiepreis Ludwigshafen

Dieser neue Preis geht an verdiente deutsche Regisseurinnen und Regisseure. Er betont die Bedeutung der kontinuierlichen Arbeitsmöglichkeiten arrivierter Filmkünstler, die keineswegs so selbstverständlich ist wie es scheinen mag und die im Vergleich zur Nachwuchsförderung zu sehr vernachlässigt wird. Der Preis wird mit einer kleinen Filmreihe ergänzt.

Goldener Nils

Seit 2014 wird der beste Kinderfilm mit dem „Goldenen Nils“ auf dem Kinderfilmfest des Festival des deutschen Films ausgezeichnet. Die RHEINPFALZ-Kinderjury besteht aus Kindern, zwischen acht und zwölf Jahren alt sind und die zum Nils-Nager-Club gehören. Gemeinsam mit Redakteuren der RHEINPFALZ und dem Kinderfilm-Programm-Kurator Rolf-Rüdiger Hamacher bespricht die Jury das Programm und trifft ihre Entscheidung.