Die Jury des 9. Festivals des deutschen Films Festivaldirektor Dr. Michael Kötz hat die Jury des 9. Festivals des deutschen Films komplett:

Die Jury des 9. Festivals des deutschen Films
Festivaldirektor Dr. Michael Kötz hat die Jury des 9. Festivals des deutschen Films komplett:
Die Schauspielerin Jeanette Hain, der Regisseur Hendrik Handloegten und der Redakteur Alexander Bohr (arte/ZDF) werden vom 13. bis 30. Juni 2013 auf der Parkinsel am Rhein  aus dem Wettbewerb den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Gewinner des FILMKUNSTPREISES küren.
JEANETTE HAIN – SCHAUSPIELERIN
Sherry Horman entdeckte die Schauspielerei Jeanette Hain für die Hauptrolle in „Die Cellistin“ (1998). Es folgten schnell weitere Engagements: Sie spielt an der Seite von Götz George und Christian Redl in Hermine Huntgeburths Ganovendrama „Das Trio“ (1998), in Markus Imbodens Komödie „Frau Rettich, die Czerny und ich“ (1998)..
Nach Rollen in Dagmar Knöpfels „Requiem für eine romantische Frau“ und Bernd Böhlichs TV-Fünfteiler „Sturmzeit“ (beide 1999) ist sie als Käthe Reichel, die junge Geliebte Bertolt Brechts, in Jan Schüttes „Abschied – Brechts letzter Sommer“ (2000) zu sehen. Im Jahr 1999 erhält Jeanette Hain den Deutschen Video-Nachwuchspreis. In der folgenden Zeit spielt sie wichtige Rollen im historischen Drama über die Berliner Einbrecherbrüder „Sass“ (2000) und im Kinderfilm „Bibi Blocksberg“ (2002). Eine der beiden Hauptrollen, die morphiumsüchtige und verzweifelte Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach spielt sie in „Die Reise nach Kafiristan“ (2001) von Donatello und Fosco Dubini. Daneben arbeitet sie häufig als Sprecherin für Hörbücher und wirkt bei Lesungen mit.
Für ihre Rolle in dem Stalinismus-Drama „Die Frau des Architekten“ (2003) wird sie auf dem TV-Festival von Monte Carlo mit der „Goldenen Nymphe“ ausgezeichnet. Für „Kommissar Süden und der Luftgitarrist“ unter der Regie von Dominik Graf erhält sie 2007 den Adolf Grimme Preis. Auch in internationalen Kinoproduktionen ist sie zu sehen, etwa in Stephen Daldrys „Der Vorleser“ (2008), Jean-Marc Vallées „Young Victoria“, Gavin Millars „Schweitzer“ und Julie Delpys „Die Gräfin“ (alle 2009).
2009 spielt Hain eine weitere wichtige Fernsehrolle als Ehefrau Gloria des Hochstaplers Dieter Glanz (Ulrich Tukur) in Dieter Wedels Zweiteiler „Gier“. Im Kino ist sie Anfang 2011 als somnambul entrückte Tante der 14jährigen Protagonistin in Chris Kraus“ Historiendrama „Poll“ zu sehen.

HENDRIK HANDLOEGTEN – REGISSEUR
Hendrik Handloegten, geboren 1968 in Celle, verbrachte seine Kindheit in Finnland, Brasilien, der Schweiz und in Frankreich. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitet er in Berlin unter anderem als Videothekar und war von 1989 bis 1993 Betreiber des legendären Programmkinos „Eiszeit“. 1993 nahm er ein Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) auf. Sein Abschlussfilm „Paul is Dead“ wurde unter anderem mit dem Preis des saarländischen Ministerpräsidenten beim Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2000 und dem Grimme-Preis 2001 ausgezeichnet. Darüber hinaus lief er auf mehreren internationalen Festivals.

Für seinen zweiten Kinofilm, die Komödie „Liegen lernen“ nach dem Roman von Frank Goosen, wurde Handloegten auf dem Filmfest München 2003 mit dem Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie „Drehbuch“ geehrt, Fritzi Haberlandt erhielt für ihre Leistung den Deutschen Filmpreis 2004 als „Beste Nebendarstellerin“. Gemeinsam mit Achim von Borries arbeitete Handloegten (ungenannt) am Drehbuch von Wolfgang Beckers „Good Bye, Lenin!“ (2003) mit und verfasste zusammen mit von Borries das Drehbuch zu „Was nützt die Liebe in Gedanken“ (2004), bei dem Letzterer auch die Regie übernahm.

Handloegten inszenierte in den folgenden Jahren mehrere Fernsehfilme: für die Krimireihe „Polizeiruf 110“ die Folge „Dunkler Sommer“ (2007), außerdem die „Tatort“-Folgen „Pechmarie“ (2006) und „Der tote Chinese“ (2008, auch Drehbuch) sowie das hoch gelobte Ensemble-Drama „Ein spätes Mädchen“ (2007, auch Drehbuch) mit Fritzi Haberlandt, Matthias Schweighöfer und Justus von Dohnányi. Mit seinem dritten Kinofilm, dem Beziehungsdrama „Fenster zum Sommer“ mit Nina Hoss, Mark Waschke und Lars Eidinger in den Hauptrollen, war Hendrik Handloegten Gast des Festival des deutschen Films 2011.

 ALEXANDER BOHR – REDAKTEUR UND REGISSEUR

Alexander Bohr wurde 1955 geboren. Er studierte Publizistik, Kunstgeschichte, Buchwesen, Philosophie und Amerikanistik an der Johannes Gutenberg Universität Mainz. 1981 schloss er sein Studium mit Magister Artium ab. 1982 erhielt er das Gutenberg Stipendium der Stadt Mainz. Von 1981 bis 1984 war er Lektor im Wiesbadener Musikverlag. Seit 1984 ist er Spielfilmredakteur beim ZDF, erster Gestalter des 3Sat-Spielfilmprogramms und Mitbegründer der 3Sat-Reihe „Kennwort Kino“. Er ist Redakteur der Sendungen „Filmforum“ und „Apropos Film“, Autor und Regisseur zahlreicher Festivalberichte, Reportagen, Dokumentationen und Dokumentarfilme, vorwiegend zu Filmthemen, u.a. „Das phantastische Universum des H.R. Giger“ (1986), „Fremde im eigenen Land“ (1990), „Kaurismäki & Kaurismäki“ (1993), „Atom-Strukturen“ (1994), „Auf der Suche nach Korea“ (1996), „Ein Fremder in der Welt“ (1997), „Der Blick eines Wikingers“ (1999), „Jenseits der Ufa“ (2002), „Der Weg nach Murnau“ (2003). Als Redakteur betreut er auch die Untertitelung, deutsche Bearbeitung und Synchronisation internationaler Spiel- und Dokumentarfilme.
2002 hatte Alexander Bohr einen Lehrauftrag an der Kunsthochschule Kassel, Bereich Film und Fernsehen.
Seit 1994 ist Alexander Bohr stellvertretender Leiter des Ressorts Spielfilm III/ARTE; Mitgestalter des ARTE-Spielfilmprogramms und von ARTE-Themenabenden und an zahlreichen internationalen Spielfilm-Koproduktionen beteiligt. Darunter „Tabu – Eine Geschichte von Liebe und Schuld“ (2011/2012), „Metéora“ (2011/2012), „Der Dieb des Lichts“ (2010), „Schwarzer Ozean“ (2010), „Mein Glück“ (2009/2012), „Bal – Honig“ (2009/2010), „Spur des Bären – 60 Jahre Berlinale“ (2009/2010), „ Halbdunkel“ (2005), „Der Meister“ (2004/2005), „Zeppelin!“ (2005-2006), Schussangst (2002/2003), „Islandfalken“ (2001/2002), „Lost Killers“ (1999/2000).

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