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Angriff auf Wache 08 (Tatort)

Die alte einsame Polizeiwache ist inzwischen nur noch ein Museum mit zwei lebenden Polizisten und doch wird sie zum Kristallisationskern eines letzten Gefechts, das sich Ulrich Tukur alias Felix Murot, Peter Kurth und andere mit den Gestalten der Nacht liefern. Ein Kinokultfilm als Tatort. Absolut unglaublich.

Mit Ulrich Tukur, Peter Kurth, Christina Große, Barbara Philipp, Thomas Schmauser, Paula Hartmann

Ein heißer Sommer, eine Reifenpanne bei einem Gefangenentransport und ein einsamer LKA-Ermittler, der ganz privat einen alten Freund in dessen einsamer Polizeiwache mal wieder besuchen will. „Assault on Precinct 13“ hieß der Actionthriller von John Carpenter 1976 (der schon eine Hommage an „Rio Bravo“ von Howard Hawks war) bei dem diese Außenstelle der Polizei allerdings in Kalifornien ist und nicht in Hessen. Aber sonst passiert in etwa das Gleiche: Dubiose Jugendliche greifen die einsame Polizeiwache an und drinnen muss man sich auf Leben und Tod verteidigen gegen eine scheinbar unbesiegbare Übermacht. Kompliziert wird die Lage noch durch einen schwer einschätzbaren Gefangenentransport, der auch auf der Wache 08 landet. Völlig irrwitzig abgeschlossen von der Umwelt und ebenso bedroht von einer Sonnenfinsternis, die im Lokalradio das Hauptthema ist, entschließen sich die einsamen Helden, angeführt von Felix Murot, dem Kommissar (der hier gar nicht hingehört) alle ihre Fähigkeiten einzusetzen, um zu überleben. Mit Musik- und Filmzitaten gespickter „Spätwestern“ aus der Schmiede des HR Fernsehens, bei dem jeden Augenblick auch John Wayne um die Ecke biegen könnte, um den Sieg zu sichern. Großartig!  (JS)

Spielzeiten
Samstag, 24. August, 21.00 Uhr, Festivalkino II
Sonntag, 25. August, 19.15 Uhr, Festivalkino I
Dienstag, 27. August, 15.00 Uhr, Festivalkino I
Freitag, 30. August, 16.30 Uhr, Festivalkino II

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Thomas Stuber (*1981, Leipzig) sammelte zunächst als Praktikant erste Erfahrungen in der Filmbranche. Es folgte ab 2004 ein Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg, welches er mit dem Diplom im Bereich Medien und Szenische Regie abschloss. Stuber war mit seinen Filmen schon mehrmals Teil unseres Festivalprogramms: mit seinem Spielfilmdebüt „Teenage Angst“ (2008) sowie mit seinen Filmen „Herbert“ (2015) und „In den Gängen“ (2018).

Regie: Thomas Stuber / Buch: Thomas Stuber, Clemens Meyer / Länge: 90 Min. Kamera: Nikolai von Graevenitz / Schnitt: Stefan Blau

Musik: Bert Wrede / Ton: Christian Mathias

ProduzentInnen & Redaktion: Jörg Himstedt (HR), Liane Jessen (HR)

Produktion: Hessischer Rundfunk (HR) . Betramstraße 8 . 60320 Frankfurt

Ansprechpartnerin: Dunja Guastella

Tel.: 069 155 87 55 . dunja.guastella@hr.de . www.hr.de

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