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Die leisen und die großen Töne

Gastbeitrag aus Frankreich

Der eine dirigiert Symphonien, der andere spielt in der Dorfkapelle. Begabt sind die Brüder beide, der Zufall hat sie in zwei Gesellschaftsschichten verschlagen. Ein Meisterwerk der Humanität!

Die leisen und die großen Töne

© Neue Visionen Filmverleih

mit Benjamin Lavernhe, Pierre Lottin, Sarah Suco u.a.

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, ein Star am Klassikhimmel. Er ist an Leukämie erkrankt, sucht einen Knochenmarkspender. Seine Mutter gesteht ihm, dass er adoptiert wurde – aber er habe einen Bruder, der woandershin adoptiert worden sei. Der ist Fabrikarbeiter im Norden Frankreichs und mitten im Kampf um seinen Arbeitsplatz, wahrhaft anders als das Leben eines Stardirigenten. Die Begegnung ist also schwierig. Und doch endet sie so brüderlich, dass einem buchstäblich warm wird ums Herz. Denn nicht nur entdeckt der Dirigent wie ein Wunder der Gene, dass der andere ebenfalls Musiker ist, wenn auch als Hobby und in einer Dorfkapelle, sondern der Film wird zu einer großartigen Parabel auf den Wert der Versöhnung in einer sozial tief gespaltenen Gesellschaft. Ein unglaublich kluger, feiner und menschlicher Film, meisterhaft sein Ende. Man strahlt vor Glück, wenn man das Kino verlässt. (MK)

Do 22. Aug. 13.30 Uhr Zeltkino C
Fr 23. Aug. 15.15 Uhr Zeltkino A
Sa 24. Aug. 20.45 Uhr Freiluftkino
Mo 26. Aug. 15.45 Uhr Freiluftkino
Sa 07. Sept. 20.15 Uhr Zeltkino A
So 08. Sept. 20.45 Uhr Freiluftkino

Regie: Emmanuel Courcol
Buch: Emmanuel Courcol, Irène Muscari
Länge: 103 min
Kamera: Maxence Lemonnier
Schnitt: Guerric Catala
Musik: Michel Petrossian
Ton: Pascal Armant, Sandy Notarianni, Niels Barletta
Produzent*in: Marc Bordure, Robert Guédiguian
Verleih: Neue Visionen Filmverleih GmbH, Torsten Frehse und Sylvia Müller, Schliemannstr. 5, / 10437 Berlin, Telefon +49 30 44008844 / info@neuevisionen.de, https://www.neuevisionen.de/
FSK: ab 18 Jahren, da noch keine FSK
Französisch mit deutschen Untertiteln

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