EIN HAUCH VON AMERIKA

1951 in der Pfalz. Tausende von GIs der US-Armee werden stationiert. Ein „kleines Amerika“ entsteht. Gleichzeitig entsteht auch das Deutschland, wie wir es kennen – und trotzdem geht es die ganze Zeit nur um die Liebe.

Mit Elisa Schlott, Franziska Brandmeier, Julia Koschitz,
Reomy D. Mpeho, Jonas Nay, Dietmar Bär, Anna Schudt, Aljoscha Stadelmann, Nina Gummich, Samuel Finzi,
Winnie Böwe, Paul Sundheim

EIN HAUCH VON AMERIKA

Nominiert für den Rheingold-Publikumspreis 2021

Foto: Ben Knabe

Der Hund schnüffelt an einer auf dem Acker übrig gebliebenen US-amerikanischen Bombe und wird in der Luft zerfetzt. Gleich danach fährt ein schwarzer GI mit seinem Panzer die aufgetürmte Kartoffelernte zu Brei. So erlebt die Bauernfamilie Kastner in der pfälzischen Provinz die Ankunft der Amerikaner Anfang der 1950er Jahre. Zwei junge Frauen, dicke Freundinnen, erleben „Schulter an Schulter“ die Befreiung auch als einen Aufbruch in neue persönliche Freiheiten. Die eine, Marie, als Tochter vom Bauernhof, die andere, Erika, als umhätschelter Spross des neuen, frisch entnazifizierten Bürgermeisters, der mit dem US-General der Garnison schon per Du ist. In einer 6-teiligen Fernsehserie entfaltet sich nicht nur das Schicksal der beiden jungen Frauen. Sie flirten mit den amerikanischen Soldaten in der Ortskneipe und Marie, die eine der beiden, bekommt einen Job im Haushalt des Colonels und seiner Frau Amy, die sie mit Kunst und diversen Lebensweisheiten bekannt macht. Dazu gehört auch der heftige Rassismus in der Army, als Marie sich in den schwarzen GI Washington verliebt. Klein-Amerika mitten in der Pfalz. Ein Heimatfilm von dereinst mit Fragen von heute. (JS/MK)

Welturaufführung einer neuen historischen Serie für die ARD, unter der Regie von Dror Zahavi („Crescendo“). Sondervorführung in drei Teilen von je 90 Minuten.

Teil 1
90 Minuten (2 x 45 Min.)
Willkommen in Kaltenstein
Eine Fliegerbombe explodiert und die Bauerntochter Marie bändelt mit einem schwarzen GI an, der vorher mit dem Panzer die Ernte ruiniert hatte … Frei sein Marie arbeitet jetzt bei den Amerikanern und die Frau des Colonel führt sie in die Welt der Kunst ein, während der GI George Washington nicht locker lässt …

Teil 2
90 Minuten (2 x 45 Min.)
Schulter an Schulter
Maries Verlobter ist aus Russland zurück und eifersüchtig. Und ihre beste Freundin Erika will nach Amerika ... Vergiss die Amis Marie ist ihrem Verlobten treu, aber heimlich liebt sie George und Erika ist jetzt schwanger …

Teil 3
90 Minuten (2 x 45 Min.)
Freunde und Feinde
Marie hat sich entschieden, aber die „schwarz-weiße“ Ehe wird es schwer haben … Kein Ort zum Leben George wird unschuldig verhaftet und dem Paar bleibt nur, ihre Heimat in der Pfalz zu verlassen ...

Teil 1 | Zeltkino A
Fr 03. Sept. 21:00 Uhr
Sa 04. Sept. 11:00 Uhr

Teil 2 | Zeltkino A
So 05. Sept. 11:00 Uhr
Teil 2 | Zeltkino B
Mo 06. Sept. 17:00 Uhr

Teil 3 | Zeltkino A
Do 09. Sept. 14:15 Uhr
Teil 3 | Zeltkino B
Sa 11. Sept. 12:00 Uhr

ab 12 Jahre

Regie: Dror Zahavi
Buch: Johannes Rotter, Jo Baier, Christoph Mathieu, Ben von Rönne
Länge: 6 x 45 Min.
Kamera: Gero Steffen
Schnitt: Fritz Busse
Musik: Martin Stock
Ton: Wolfgang Wirtz
Szenenbild: Gabriele Wolff
Kostümbild: Lucia Faust
Producerin: Greta Gilles
Produzent*innen: Simone Höller, Michael Smeaton
Redaktion: Claudia Gerlach-Benz (SWR), Manfred Hattendorf (SWR), Carolin Haasis (Degeto), Götz Bolten (WDR), Sabine Holtgreve (NDR)
Produktion: FFP New Media GmbH . Bonner Str. 323 . 50968 Köln . Tel.: 0221 569 660
assistenz@ffpnewmedia.com . www.ffpnewmedia.com

Die Regisseurin Manele Labidi (c)VivianaMorizet.jpg

Dror Zahavi schloss sein Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen KONRAD WOLF in Potsdam mit Diplom ab. Seine lange Filmografie umfasst über 40 Werke, von denen viele ausgezeichnet wurden. Unter anderem war sein Film „Crescendo“ 2019 auf dem Festival des deutschen Films ein großer Erfolg bei den Zuschauer*innen – und gewann den Rheingold–Publikumspreis.