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Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf

Wie bekommt man so ein reiches und vielfältiges Leben wie das des Schauspielers Mario Adorf in einen einzigen Film? Man gewinnt ihn als Hauptdarsteller des Dokumentarfilms über sein Leben. Und lässt ihn machen.

Mit Mario Adorf, Senta Berger, Margarethe von Trotta

Noch immer sage jemand ab und zu: „Eine Sache verzeih ich Ihnen nie: Dass sie damals Winnetous Schwester erschossen haben.“ „Das war ein Fehler“, schmunzelt er beim Erzählen dieser Geschichte, die zu seinen liebsten gehört. Mario Adorf, geboren in der Eifel, der Vater ein Italiener, den er nur einmal als Erwachsener gesehen hat, hat zahlreiche Bösewichte gespielt, auch in Italowestern. Aber ebenso bei Rainer Werner Fassbinder oder den Alfred Matzerath in Schlöndorffs „Die Blechtrommel“ (1979). Trotz zahlreicher Engagements in Hollywood, ist er ein zutiefst europäischer Weltstar geblieben. Und ein großartiger Theaterschauspieler – so wie jetzt gerade, sympathisch und selbstironisch, bei seiner Abschiedstournee „Zugabe“. In diesem Film hier begegnet er selbst den Stationen seines Lebens, die er sehr intensiv und sehr persönlich zu präsentieren weiß. Dank der Spielleidenschaft Adorfs gerät dieser Dokumentarfilm zu einem Meisterstück des Personenporträts.  (JS/MK)

Spielzeiten
Donnerstag, 29. August, 17.00 Uhr, Festivalkino I
Samstag, 31. August, 17.00 Uhr, Festivalkino III
Sonntag, 8. September, 11.00 Uhr, Festivalkino I

 FSK: ab 12 Jahre

Dominik Wessely (*1966, München) studierte Neuere Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Ludwig-Maximillians-Universität in München.Im Anschluss absolvierte er ein Studium der Dokumentarfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seither ist er als Drehbuchautor und Regisseur für Dokumentarfilme, Serien und Spielfilme tätig. Von 2008 bis 2013 war er Professor für Dokumentarfilmregie an der Internationalen Filmschule Köln.

Regie: Dominik Wessely / Buch: Dominik Wessely, Herbert Schwering

Länge: 98 Min. / Kamera: Hajo Schomerus / Schnitt: Annette Muff

Musik: Maciej Sledziecki / Ton: Ralf Weber

ProduzentInnen: Christine Kiauk, Herbert Schwering

Produktion: Coin Film . Rolandstraße 63 . 50677 Köln

Tel.: 0221 322 053 . info@coin-film.de . www.coin-film.de

Verleih: NFP marketing & distribution GmbH . Kantstraße 54 . 10627 Berlin

Tel.: 030 232 554 213 . md@NFP.de . www.nfp.de

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