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Gegen den Strom

Eine Umweltaktivistin wie aus einem Indianerfilm. Doch dieser Film spielt in der isländischen Heide mit ihren Sträuchern und Steinformationen und in einer isländischen Provinzstadt. Eine moderne Kriegerin, eine Göttin der Jagd, eine moderne Heldin von heute.

Mit Pfeil und Bogen unterbricht sie die Stromversorgung für die Aluminiumschmelze. Dann ist sie auf sich allein gestellt und flieht in die weite Landschaft, die durch eine hervorragende Kamera­arbeit in Szene gesetzt wird, als sei sie eine weitere Akteurin: Mutter Erde spielt mit beim Kampf gegen die Umweltsünder. Und da ist noch Ása, ihre Schwester – beide Hauptfiguren werden von der gleichen beeindruckenden Darstellerin gespielt –, die ihr hilft, als ihr Wunsch, doch noch ein Kind zu adoptieren, bewilligt wird. Das macht sie nur stärker als Mutter und als Guerillakämpferin, als eine „kämpferische Amazone“ unserer Zeit. Kann sie ihren Kampf gegen die mächtigen und dabei skrupellosen Gegenspieler aus der Industrie und der Politik doch noch gewinnen? Surreale Szenen – unterstützt durch großartige Musik­akzente und angetrieben von einer Traumlogik fast wie im Volksmärchen – machen ihren Einsatz doch noch zu einer erfolgreichen Legendenskizze. „Gegen den Strom“ und für das Leben, das der Natürlichkeit verpflichtet ist.  (JS)

FSK: ab 6 Jahre, 101 Min.

Spielzeiten
Dienstag, 27. August , 20.45 Uhr, Rheinufer
Freitag, 6. September, 20.45 Uhr, Rheinufer

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