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JGA: JASMIN. GINA. ANNA.

Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2022

Grell, bunt, schräg und immer merkwürdig – JGA, Junggesell*innenabschiede, haben es in sich. Dieser hier besonders.

— Komödie stilbewusst —

JGA: JASMIN. GINA. ANNA.

Foto: © LEONINE Studios

Mit Luise Heyer, Taneshia Abt,
Teresa Rizos, Dimitrij Schaad,
Trystan Pütter, Axel Stein,
Arnel Tači, Julia Hartmann

Was machen die drei – Jasmin, Gina und Anna – wenn beim Junggesellinnenabschied im schrillen Outfit und einem mitgeführten gigantischen Plastikpenis plötzlich die Braut, um die sich doch alles drehen soll, abhanden kommt? Gefeiert wird trotzdem. Aber manchmal kann das Nachtleben kaum noch trostloser sein. Also ab nach Ibiza. „Ist das nicht doof?“ – „Nein, das wird witzig!“. Wird es auch, Höhepunkt ist in schönster Ironie dort der bestellte Striptease eines kleinen dicken Mannes für die drei deutschen Damen. Im Supermarkt auf Ibiza dann trifft Jasmin ihren Ex. Der ist gerade beim eigenen JGA, falls er sich nicht doch wieder mit ihr zusammentut. Nein, tut er nicht, denn er liebt eigentlich nur sich selbst. Wunderbare Dialoge und drei grandiose Schauspielerinnen machen diese besondere Sommerkomödie aus, in der es grell, bunt und schräg zugeht und an sich ernste Fragen mit viel Sonne, falschen Drinks und ebensolchen Gefühlen weggelacht werden dürfen: „Single sein ist wie Obst, das langsam schimmelig wird“, „Wir müssen irgendwo Anker werfen, bevor uns die Eier ausgehen.“ Am schönsten ist das Desaster beim „Sonnenuntergangsfoto mit Brautpaar“ und dass Jasmin am Ende wieder den Typen von der Bushaltestelle trifft und alles nur anders werden kann. (MK/JS)

Mit der GRETA-APP können Sie diesen Film barrierefrei erleben. Weitere Informationen finden Sie unter www.gretaundstarks.de

Alireza Golafshan wurde 1986 in Teheran geboren und wanderte mit zwölf Jahren nach Deutschland aus. Zunächst studierte er Philosophie und Kunstgeschichte, um sich später an der Hochschule für Fernsehen und Film München einzuschreiben. Neben diversen Kurzspielfilmen und dem Dokumentarfilm „Die Kunst der Widerrede“ (2017), feierte er im Jahr 2019 seinen ersten Spielfilm als Regisseur mit „Die Goldfische“.

Regie: Alireza Golafshan
Buch: Alireza Golafshan
Länge: 119 Min.
Kamera: Matthias Fleischer
Schnitt: Elena Schmidt
Musik: Carlos Cipa
Ton: Peter Kautzsch
Produzent*in: Justyna Muesch, Quirin Berg, Max Wiedemann
Produktion: Wiedemann & Berg Film . Taunusstraße 21 . 80807 München . Tel.: 089 999 513 810 . info@w-b.film . www.w-b-film.de
Verleih: LEONINE Studios. Philippe Coir . Taunusstr. 21 . 80807 München . Tel.: 089 999 513 449 . Philippe.Coir@leoninestudios.com . www.leoninestudios.com

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