Messi und Maud

Eine Holländerin, unterwegs in Chile, findet das Kind, das sie nicht selber kriegen kann — und einen glücklichen Ausgang aus der Lebenskrise.

Mit Rifka Lodeizen, Christian Farias, Guido Pollemans, Daniel Candia

Eine niederländisch-deutsche Koproduktion. In deutscher, englischer und spanischer Sprache. Mit deutschen Untertiteln.

Maud und Frank im Urlaub in Chile müssen einsehen: Sie werden zusammen kein Kind mehr bekommen und sie trennen sich. Die 40-jährige Niederländerin beginnt, ihre Mitfahrgelegenheiten zu wechseln wie ihre sexuellen Bekanntschaften. Sie kann sich nicht damit abfinden, dass sie nie ein Kind haben soll. Ziellos fährt sie durch die großartige patagonische Landschaft. Einen Sinn der Reise findet sie, als sie einen 8-jährigen Jungen trifft, der sich aus Fußballbegeisterung „Messi“ nennt. Eigentlich war der auf dem Weg zu seiner Mutter, zusammen mit seinem, einen schweren Lastwagen fahrenden, mürrischen Vater. Der Junge läuft zu ihr. Und „wie im Film“ darf sie eine Mutter sein und  ein cooles Mutter-Kind-Duo reist weiter durchs wilde Chile. Immer weiter hoch in den wärmeren Norden geht es und Maud ist glücklich. Immer mehr von sich selbst entdeckt sie und aus der Verzweiflung und Melancholie wird eine neue Heiterkeit. Was im Grunde wie eine gemeinsame Flucht ins Nirgendwo begonnen hat, entwickelt sich am Ende auch ohne den kleinen Messi zum Fundament für ein neues Leben. Sie ist jetzt frei. Und sie ist jetzt erst offen für das Glück.  (MK/JS)

Spielzeiten:

Mittwoch, 29. August 2018, 20:30 Uhr, Festivalkino III

Donnerstag, 30. August 2018, 18:30 Uhr, Festivalkino III

Freitag, 31. August 2018, 20:30 Uhr, Festivalkino III

Samstag, 01. September 2018, 22:30 Uhr, Festivalkino III

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Marleen Jonkman, Regie, erzählte bereits als Kind Geschichten und illustrierte die Bücher ihrer Schwester. Nach ihrem Film- und Regiestudium an der Universität Amsterdam und der Niederländischen Filmakademie realisierte sie mehrere Kurz- und Werbefilme. „Messi and Maud“ (2017) ist ihr Regiedebüt. Die gebürtige Niederländerin lebt heute in Berlin und arbeitet als Gastdozentin an der Niederländischen Filmakademie.

Regie: Marleen Jonkman / Buch: Daan Gielis / Länge: 92 Min.

Kamera: Jeroen de Bruin / Schnitt: Wouter van Luijn, Katarina Türler

Musik: Daniel Sus, Matthias Klein / Ton: Claas Meier, Luuk Hoogstraten

ProduzentIn: Danielle Guirguis, Elwin Looije, Hans de Weers, Anette Unger

Produktion: Smarthouse Films . Amsterdam (NL)

Fatt Productions . Amsterdam (NL)

Leitwolf Filmproduktion GmbH . Hamburg

Verleih: déjà-vu film UG . Hamburger Berg 7 . 20359 Hamburg

Tel.: 040 636 655 44 . dispo@dejavu-film.de . www.dejavu-film.de

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