Nanouk

Wie lebt es sich im ewigen Eis? Ein Ausflug in eine spannende, fremde Welt, in der der offene weite Himmel Gefahr und Geborgenheit zugleich bedeutet. 

Mit Mikhail Aprosimov, Feodosia Ivanova, Galina Tikhonova

Eine Koproduktion Bulgarien-Deutschland-Frankreich. In jakutischer Originalfassung. Mit deutschen Untertiteln.

Auf den Spuren von Robert J. Flaherty, der sich schon 1922 für seinen legendären und seinerzeit gefeierten stummen Dokumentarfilm mit fiktiven Elementen „Nanook of the North“ in die kanadische Eiswüste wagte, um das Leben der Inuit zu zeigen, inszeniert dieser Film seine Geschichte. Der Regisseur Milko Lazarov entführt uns in diesem Spielfilm in die atemberaubend schöne, aber lebensfeindliche Welt der UreinwohnerInnen des russischen Jakutiens. Das Leben von Sedna und Nanouk, den beiden Alten in ihrer einsamen Hütte, besteht aus Jagen und Fischen in der stillen Einöde, die nur selten von erlegbarem Wild bevölkert ist. Dafür brechen immer wieder Schneestürme über die wackelige Behausung herein. Mit elementarer Gestaltungskraft bestimmen die Schwingungen der Natur den Rhythmus des Lebens der Inuit seit Jahrunderten. Die Tochter aber lebt inzwischen in der Stadt. Nanook will sie besuchen. Am Ende diesen weiten Weg aus der Wildnis in die für ihn besonders fremde „urbane Steinwüste“ anzutreten, bedeutet alles aufzugeben, was er kennt. Ein Film, der von der Poesie und der Schönheit der Landschaft Nordsibiriens lebt, vor der die Menschen und ihr kleines Leben hilflos und fast nur geduldet wirken. (MK)

Spielzeiten:

Montag, 27. August 2018, 20:30 Uhr, Festivalkino III

Dienstag, 28. August 2018, 18:30 Uhr, Festivalkino III

Mittwoch, 29. August 2018, 22:30 Uhr, Festivalkino III

Montag, 03. September 2018, 22:30 Uhr, Festivalkino III

FSK: ab 6 Jahren

Milko Lazarov, Regie & Buch, debütierte 2013 mit seinem ersten Langspielfilm „Alienation“ bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Bereits für das Drehbuch seines zweiten Films „Nanouk“ (2018) – mit Simeon Ventsislavov geschrieben – gewann er mehrere Preise. Neben seiner Tätigkeit als Regisseur lehrt Lazarov auch an der National Academy for Theatre and Film Arts in Sofia, deren Absolvent er ist.

Regie: Milko Lazarov / Länge: 96 Min.

Buch: Milko Lazarov, Simeon Ventsislavov

Kamera: Kaloyan Bozhilov / Schnitt: Veselka Kiryakova

Musik: Penka Kouneva

ProduzentIn: Veselka Kiryakova, Eike Goreczka, Christoph Kukula,
Guillaume de Seille, Sardana Savvina, Lyubov Borisova

Produktion: 42film GmbH . Geiststraße 49 . 06108 Halle/Saale

Tel.: 0345 478 18 48 . info@42film.de . www.42film.de

Verleih: Neue Visionen Filmverleih GmbH . Schliemannstraße 5 . 10437 Berlin

Tel.: 030 440 088 44 . info@neuevisionen.de . www.neuevisionen.de

Das 14. FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS LUDWIGSHAFEN AM RHEIN geht nach 19 Tagen mit jetzt 115.000 Besuchern zu Ende

Der „Goldene Nils“ des 14. FESTIVALS DES DEUTSCHEN FILMS geht an den Film „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Dennis Gansel

Der Filmkunstpreis 2018 des 14. FESTIVALS DES DEUTSCHEN FILMS LUDWIGSHAFEN AM RHEIN geht an „Murot und das Murmeltier“ von Dietrich Brüggemann

Hans Weingartner mit „Regiepreis Ludwigshafen“ ausgezeichnet

Preisgala für Iris Berben

Das 14. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein ist eröffnet:

Die Jury des 14. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein

Die Gäste des 14. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein