Rufmord

Ein Nackfoto der jungen Lehrerin taucht im Internet auf. Aufgebrachte Eltern und eine ängstliche Direktorin. Aber die junge Frau kämpft und wird zur Siegerin, zumindest moralisch.

Mit Rosalie Thomass, Johann von Bülow, Shenja Lacher, Ulrike C. Tscharre, Lilly Forgách, Verena Altenberger

Plötzlich taucht ein Nacktfoto der neuen, attraktiven Lehrerin im Internet auf. Dabei freuten sich alle über ihren besonders frischen Unterricht. Oder doch nicht alle? Die junge Lehrerin, die – sowieso leicht verdächtig – für einen eher unkonventionellen Unterricht steht, sieht sich aufgebrachten Eltern gegenüber und auch ihre Direktorin steht nicht wirklich zu ihr. Motto: Haben wir uns doch gleich gedacht, dass die gefährlich ist … Neue denunziatorische Seiten erscheinen im Netz. Wer steckt dahinter? Der Exfreund oder der herrische Vater eines Schülers, dem Luisa keine Gymnasialempfehlung gegeben hatte? Immer schlechter wird Luisas Situation. Sie wehrt sich, erstattet Anzeige, die kompromittierende Seite im Netz wird gelöscht. Aber wie immer in solchen Fällen von Rufmord, ist es zu spät, gibt es kein Zurück zum vorherigen Zustand. Rufmord tötet eben auch. Dann ist Luisa spurlos verschwunden. Blut deutet auf eine böse Tat hin. Jetzt wird die Polizei eingeschaltet und ermittelt. Wir wollen Ihnen nicht verraten, wie dieser kluge und intensive Spielfilm endet, nur so viel: Luisa wird siegen, zumindest moralisch und in einer Schlussszene, zu der man Drehbuch und Regie nur gratulieren kann! (MK)

Spielzeiten:

Dienstag, 04. September 2018, 20:00 Uhr, Festivalkino I

Mittwoch, 05. September 2018, 22:00 Uhr, Festivalkino I

Donnerstag, 06. September 2018, 19:00 Uhr, Festivalkino II

Freitag, 07. September 2018, 22:00 Uhr, Festivalkino I

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Viviane Andereggen, Regie, wuchs in der Schweiz und in Ungarn auf. Sie studierte Postindustrielles Design in Basel und danach Filmregie an der Hamburg Media School, parallel arbeitete sie als freie Fotografin und Videokünstlerin. Seit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debütfilm „Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut“ (2015) ist sie als freischaffende Regisseurin tätig.

Regie: Viviane Andereggen / Buch: Claudia Kaufmann (VDD), Britta Stöckle

Länge: 88 Min. / Kamera: Martin Langer / Schnitt: Constantin von Seld

Musik: Annette Focks / Ton: Rainer Petershagen

Produzentin: Kirsten Hager, Carmen Stozek

Redaktion: Anja Helmling-Grob (ZDF), Olaf Grunert (ZDF / Arte)

Produktion: Hager Moss Film GmbH . Rambergstraße 5 . 80799 München

Tel.: 089 206 08 00 . info@hager-moss.de . www.hager-moss.de

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