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Tage des letzten Schnees

Zufälle sind unser Schicksal. Kein Krimi im klassischen Sinn, ein mit Assoziationen kunstvoll inszeniertes Drama – und überragend gespielt von unserem diesjährigen Preisträger Bjarne Mädel! 

Mit Barnaby Metschurat, Victoria Mayer, Henry Hübchen, Bjarne Mädel, Mercedes Müller, Victoria Trauttmansdorff, Christina Große 

Im dichten Schneetreiben kommt ein Mann mit seinem Auto von der Straße ab, wobei eine Elfjährige ums Leben kommt. Ein entgegenkommendes Fahrzeug habe ihn geblendet, sagt er, ohne dass das seine abgrundtiefe Trauer erleichtert. Kommissar Fischer hat kürzlich seine Frau verloren und kennt die Familie, weswegen er sich engagiert um den eigentlich kriminalistisch belanglosen Fall kümmert. Auf dem Innenhof einer modernen Wohnanlage wird die Kunststudentin Lisa, von drei Schüssen niedergestreckt, auf einer Parkbank aufgefunden. Der junge Banker Sellin hatte ihr gerade ein Appartement eingerichtet und von einer Zukunft mit ihr geträumt. Jedenfalls wollte er weg von seiner Frau, die immer wieder in katatonische Zustände verfällt. Was das mit dem tragischen Unfall im Schnee zu tun hat, fragt sich auch Kommissar Fischer. Was hat eine Familientragödie mit einem Mord und mit anderen tragischen Lebensumständen zu tun? In Sekunden wird in diesem Film aus einem glücklichen Alltag ein kaum mehr zu bewältigender Ausnahmezustand.  (JS)

Spielzeiten
Samstag, 31. August, 18.45 Uhr, Festivalkino II
Sonntag, 1. September, 21.30 Uhr, Festivalkino I
Montag, 2. September, 21.30 Uhr, Festivalkino II
Donnerstag, 5. September, 16.30 Uhr, Festivalkino II

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Lars-Gunnar Lotz (*1982, Bad Ischl/Österreich) absolvierte nach seinem Abitur Praktika bei mehreren Fernsehsendern und Produktionsfirmen in Köln. Im Anschluss studierte er zunächst Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel und daraufhin Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Abschlussfilm „Schuld sind immer die Anderen“ (2012) wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Publikumspreis des 8. Festival des deutschen Films.

Regie: Lars-Gunnar Lotz / Buch: Nils-Morten Osburg nach dem gleichnamigen Roman von Jan Costin Wagner / Länge: 90 Min.

Bildgestaltung: Jan Prahl / Montage: Philipp Thomas / Ton: Christoph Köpf

ProduzentInnen: Silke Pützer, Wolfgang Cimera

Redaktion: Stefanie von Heydwolff (ZDF), Karina Ulitzsch (ZDF)

Produktion: Network Movie Film- und Fernsehproduktion GmbH

Im Mediapark 6a . 50670 Köln

Der „Goldene Nils“ des 14. FESTIVALS DES DEUTSCHEN FILMS geht an den Film „Rocca verändert die Welt“ von Regisseurin Katja Benrath

Der Filmkunstpreis 2019 des 15. FESTIVALS DES DEUTSCHEN FILMS LUDWIGSHAFEN AM RHEIN geht an „Sag Du es mir“, Regie & Buch: Michael Fetter Nathansky

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Die Inselgespräche 2019

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