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Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

„Kein Film über van Gogh“ sei das, sagt Regisseur Julian Schnabel, der selber auch Maler ist, „sondern ein Film, bei dem Sie das Gefühl haben, selber Vincent van Gogh zu sein.“

Rund 40 van Gogh-Filme gibt es. Aber dieser hier ist der Film des erfolgreichen Malers Julian Schnabel, den besonders van Goghs Begeisterung für die Landschaft der Provence mit ihrem intensiven Licht, ihren Gerüchen und ihrer erdigen Körperlichkeit gereizt hat. Das Licht „durchflutet“ wirklich van Goghs Bilder und die Sterne tanzen ihren Reigen in der Nacht. Man erkennt die Kraft der Verrücktheit des Malergenies, die Schnabel zurück übersetzt in die Reise des Mannes in sein selbstgewähltes Exil und seine intensive Malerfreundschaft zu Paul Gauguin, der van Gogh um sein intensives Erleben der Farbenräusche beneidete. Bruder Theo hält – so lange es geht – den Kontakt zu ihm. Im Wahn schneidet van Gogh sich ein Ohr ab und sein Leben endet durch einen puren Zufall – durch die Konfrontation mit ein paar Kleinkriminellen. Ein eindrucksvolles Künstlerporträt und eine Ode an die Kunst des Malens überhaupt. Und achten Sie bitte auf die Hände, die sind nämlich oft diejenigen des Regisseurs Julian Schnabel, und nicht die seines ansonsten hervorragenden Hauptdarstellers Willem Dafoe.  (JS)

FSK: ab 6 Jahre, 111 Min.

Spielzeiten
Mittwoch, 21. August, 20.45 Uhr, Rheinufer
Freitag, 30. August, 20.45 Uhr, Rheinufer

 

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