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Weil du mir gehörst

Eine Mutter hintertreibt mit viel Raffinesse nach der Scheidung den Kontakt der Tochter zu ihrem Vater. Gibt es auch umgekehrt – im wahren Leben. Ein echtes Problem unserer Zeit.

Mit Julia Koschitz, Felix Klare, Lisa Marie Trense, Teresa Harder, Monika Lennartz

Die Scheidung von Julia und Tom ist längst Geschichte. Er lebt mit neuer Partnerin und deren Kind zusammen und hat doch weiterhin liebevollen Kontakt zu seiner eigenen Tochter. Doch seine Exfrau hat die Trennung in Wahrheit nicht verwunden. Erst durch kleine Nadelstiche, dann von anwaltlicher Seite zu immer drastischeren Schritten ermuntert, zerstört sie die eigentlich liebevolle Beziehung des Vaters zu seiner Tochter. So weit, bis diese sich inständig weigert zu ihrem Vater zu gehen. Das Gericht sieht das Kindeswohl am Ende ausschließlich auf Seiten der Mutter. Hilflos muss der Vater diesem Entzug des eigenen Kindes zusehen. Ein bewegender Film, der zigtausende ähnlicher Fälle zur Grundlage hat und darum ein heimliches aber brisantes Thema unserer Gegenwart aufgreift, für das es schon eine Fachbezeichnung gibt: das sog. PAS – Parental Alienation Syndrom – die von einem Elternteil gestützte Entfremdung von Kind und PartnerIn. Bis am Ende nicht das Kindesglück, sondern das Kindesunglück unausweichlich ist.  (JS/MK)

Spielzeiten
Donnerstag, 5. September, 19.15 Uhr, Festivalkino I
Freitag, 6. September, 21.00 Uhr, Festivalkino II
Samstag, 7. September, 12.30 Uhr, Festivalkino II

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Alexander Dierbach (*1979, Málaga) war von 1999 bis 2003 als Produktionsassistent und Aufnahmeleiter bei verschiedenen Film- und Fernseh-produktionen tätig. Ab 2001 studierte er Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und wechselte 2004 zu Film und Fernsehspiel. Sein Abschlussfilm „Uns trennt das Leben“ (2010) wurde 2011 mit dem Studio Hamburg Nachwuchspreis für die beste Regie ausgezeichnet und sein TV Zweiteiler „Keine zweite Chance“ (2017), 2018 für den Deutschen Fernsehkrimipreis nominiert.

Regie: Alexander Dierbach / Buch: Katrin Bühlig / Länge: 90 Min.

Kamera: Ian Blumers / Schnitt: Biljana Grafwallner-Brezovska

Musik: Sebastian Pille / Ton: Petra Gregorzewski, Tobias Schinko

ProduzentInnen: Simone Höller, Michael Smeaton

Redaktion: Claudia Gerlach-Benz (SWR)

Produktion: FFP New Media GmbH . Bonner Straße 323 . 50968 Köln

Tel.: 0221 569 660 . hoeller@ffpnewmedia.com . www.ffpnewmedia.com

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