Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?

Von der Poesie des Lebens, wenn man es in sich hineinnimmt. Ein Sommerfilm mit Ferien vom Realismus. Unser Eröffnungsfilm.

Mit Corinna Harfouch, Meret Becker, Karl Kranzkowski, Sabine Timoteo, Bruno Cathomas, Annalee Ranft

Zum ersten Mal in ihrem Leben geht Charlotte in die Kirche, will ihn fragen, ob man da noch was machen kann. Man habe ihr gesagt, sie werde bald verschwinden und sei doch noch gar nicht richtig da gewesen. Gott hört sie, aber mit einem Funkgerät von der Küste aus. Dort versetzt er gelegentlich die Erde mit wilden Tänzen wieder in Bewegung oder er sitzt auf einem Sessel im Meer und tritt mit den Füßen im Wasser die Zeit los. Ja, ziemlich unglaublich. Aber weil für Charlotte das Leben aus den Fugen ist, muss das so sein. Eine wunderbare Atmosphäre des Unwirklichen und des Skurrilen entsteht und versetzt das Leben aller Beteiligten – ob Mann, Tochter, Geliebte oder Enkeltochter – in einen Zustand, als hätten sie alle auf verzauberte Weise ihren Verstand verloren. Vielleicht auch, weil sie die Totkranke nicht alleine lassen wollen. Heraus kommt dabei ein Film, der das Leben feiert, das so zerbrechlich ist, und uns in großartigen Bildern, voll gepackt mit Atmosphäre, hinaus aus der allzu realen Stadt in die freie, luftige Natur führt und ans Meer mit dem großen Himmel. Wer hat die Liebe erfunden? Und den Tod? Ich, sagt Gott, der Hörster heißt, eine To-Do-Liste an seine Tür geklebt hat und wenn er nicht Depressionen hat, sich mindestens einsam fühlt. Auch ihm wird geholfen. Denn das Leben sei keine Frage der Zeit, sondern würde in Atemzügen gemessen. (MK/JS)

Spielzeiten:

Mittwoch, 22. August 2018, 19:00 Uhr, Festivalkino I (Eröffnungsabend)

Mittwoch, 22. August 2018, 19:00 Uhr, Festivalkino II (Live-Übertragung des Eröffnungsabends)

Freitag, 24. August 2018, 18.00 Uhr, Festivalkino I

Sonntag, 26. August 2018, 14:00 Uhr, Festivalkino I

Samstag, 1. September 2018, 18:00 Uhr, Festivalkino I

Sonntag, 9. September 2018, 22:00 Uhr, Festivalkino I

FSK: ab 6 Jahre

Kerstin Polte, Regie & Buch, studierte Theater, Film und Literatur in Kanada, Film an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und Filmregie an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben dem Studium arbeitete sie als Regisseurin und Redakteurin für die Jugendprogramme des SWR. Nach zwei Kurzfilmen und einem Dokumentarfilm ist „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ ihr erster Langspielfilm.

Regie & Buch: Kerstin Polte / Länge: 94 Min.

Kamera: Anina Gmuer / Schnitt: Ulf Albert, Jutta Wiewald

Musik: Johannes Gwisdek, Meret Becker / Ton: Ivo Schläpfer

Produzenten: Jonas Katzenstein, Maximilian Leo

Produktion: augenschein Filmproduktion GmbH.

Neusser Straße 5-7 . 50670 Köln

Tel.: 0221 169 505 00 info@augenschein-filmproduktion.de . www.augenschein-filmproduktion.de

Verleih: Alamode Film

Dachauer Straße 233 . 80637 München

Tel.: 089 179 992 0 . info@alamodefilm.de . www.alamodefilm.de

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