Nach 18 intensiven Tagen endet das 9. Festival des deutschen Films – noch nicht

„Eine aufregende Reise durch die Wildnis, die man trotz aller Probleme am Ende geschafft hat“, resümiert Festivaldirektor Dr. Michael Kötz nach 18 hochkarätigen Festivaltagen. Noch nie wurden so viele Weltpremieren (insgesamt acht) in Ludwigshafen präsentiert, noch niemals zuvor waren so viele Gäste neben der Parkinsel und stellen ihre Filme dem Publikum vor und noch nie waren so viele Besucher gekommen, wie bei der neunten Ausgabe des Festivals des deutschen Films.
64.000 Besucher – ein neuer Rekord
Mit ca. 64.000 Besuchern verbucht das „schönste Festival Deutschlands“ (FAZ) wieder einen Besucherrekord. Das ist ein Zuwachs von 25% in Relation zum Vorjahr. Durch die Verlängerung auf 18 Tage konnten die Engpässe aus dem letzten Jahr vermieden werden. Es gab weniger ausverkaufte Vorstellungen, die Lage an den Kassen und Gängen war entspannt und Überbuchungen hielten sich dieses Jahr in Grenzen. „Das Konzept ist aufgegangen, durch die Verlängerung die Überfüllungen des letzten Jahres zu vermeiden“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Das bedeutet, wir werden auch 2014 ein Programm von 18 Tagen präsentieren“.
Preis für Schauspielkunst an Bruno Ganz
„Ich werde ja gerne gelobt, aber so schön bin ich noch nie gelobt worden“, sagte Bruno Ganz nach der Überreichung des Preises für Schauspielkunst sichtlich gerührt. Das Publikum dankte es ihm „Standing Ovations“. Die Gästeliste des 9. Festivals des deutschen Films liest sich wie ein Who is Who der Branche: Mario Adorf, Jessica Schwarz, Fritzi Haberlandt, Hans-Werner Meyer, Hans-Jochen Wagner, Alina Levshin, Katharina Wackernagel, Matthias Koeberlin, Lina Wendel u.v.a.m.
Ludwigshafener Drehbuchpreis stärkt die Autoren
Weitere Highlights waren die Publikumsgespräche um den „Ludwigshafener Drehbuchpreis“, der dieses Jahr zum ersten Mal vergeben wurde und die Kunst des Schreibens für den Film wieder in den Vordergrund rückt. Die Preisträger 2013 sind Martin Rauhaus „Adieu Paris“, Beatrice Meier „Abseitsfalle“ und Jürgen Werner „Tod an der Ostsee“.Mardi Gras.BB – live – neben der Parkinsel
Die Mannheimer Kultband Mardi Gras.BB gab anlässlich der Präsentation ihrer Musikdokumentation „A Silent Rockumentary“ mit Diskussion zum Thema „Große Freiheit Internet“ ein Open-Air-Konzert. Das Thema der Copyright-Problematik im digitalen Zeitalter, dem sich das Festival in einem speziellen Publikumsgespräch widmete, wurde vor Ort und in den Medien heiß diskutiert.
Großer Applaus für Regisseur Arend Agthe
Ein Urgestein des Kinder- und Jugendkinos besuchte dieses Jahr das „Kinderfestival“ und stellte sich den kritischen Fragen des Kinonachwuchses. Die Kinder waren begeistert. „Haus der Krokodile“ gefiel den großen Kindern, „Kalif Storch“ war ein Renner für die Kleinen und „Karakum“ eine Feier für Regisseur Arend Agthe.
Das Festival – ein Branchentreff
Insgesamt registrierte das Festival 250 akkreditierte Fachbesucher, davon ca, 80 Medienvertreter und etwa 60 Regisseur, Produzenten, Redakteure und Schauspieler. Die übrigen Akkreditierungen gingen an institutionelle Partner. Insgesamt 85 „Talks“ fanden während des Festivals statt. Hochgerechnet diskutierten während der 18 Tage ca. 10.000 Gäste des Festivals mit den Filmemachern über ihre Werke.
Flut und Großbrand
Die ungewöhnlichen und widrigen Umstände wie die Flut- und Brandkatastrophe stellten das Festivalteam von Dr. Michael Kötz zwar vor ungeahnte Herausforderungen, konnten aber den Hunger nach Geschichten des Publikums keinen Abbruch tun. Innerhalb von wenigen Tagen wurde die gesamte Logistik von der Parkinsel, neben die Parkinsel geschafft, so dass ein pünktlicher Start des Festivals am 13. Juni 2013 gewährleistet war. Der Großbrand in einer nahegelegenen Halle zwang das Festival zu einem Tag Pause. Dieser wird nun am Montag, den 1. Juli nachgeholt. Die Nachfrage ist ungebrochen groß.
Ein großartiges, treues Publikum
Im direkten Gespräch und auch auf den eingerichteten Social Media Seiten erreichte das Festivalteam eine ungeahnte Welle der Sympathie und Anerkennung. Das Festival des deutschen Films ist nach nur neun Jahren offensichtlich ein fester Teil der Kulturlandschaft der Metropolregion Rhein Neckar und erfreut sich einer tiefen Verwurzelung. Allein durch private Spenden wurden 20.000 Euro für die Mehrkosten der Flutkatastrophe gesammelt. Weitere 50.000 legte die BASF, der Hauptsponsor des Festivals, drauf, weitere 10.000 die Fa. Vögele. Festivaldirektor Dr. Michael Kötz ist zuversichtlich, die Lücke von ca. 40.000 Euro, die jetzt noch klafft, am Ende zu schließen.
Das Jubiläum 2014
Das 10. Festival des deutschen Films wird vom 19. Juni – 06. Juli 2014 auf der Parkinsel stattfinden. Zum Jubiläum sind verschiedene Events geplant, darunter die Präsentation aller Preisträgerfilme. Sicher wird auch der ein oder andere
Überraschungsgast den Weg zur 18-Tage-Feier auf – und nicht neben – der Parkinsel finden.

Pressemitteilung im pdf-Format.

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