Schauspielpreis für Anne Ratte-Polle:
„Dieser Preis ist eine super, super Windmaschine im Rücken"

Schauspielpreis für Anne Ratte-Polle:
„Dieser Preis ist eine super, super Windmaschine im Rücken"

Ludwigshafen, den 04. September 2022 – Und schon wieder ausverkauft! Vor fast 2.000 Gästen wurde heute der „Preis für Schauspielkunst“ im Rahmen des 18. Festival des deutschen Film Ludwigshafen am Rhein an Anne Ratte-Polle verliehen, der nach Verena Altenberger zweiten Preisträgerin für Schauspielkunst in 2022. Die beiden Schauspielerinnen hätten sich mit ihrer schauspielerischen Leistung „in diesem Jahr einfach aufgedrängt“, so Festivalintendant Dr. Michael Kötz.

„Dieser Beruf funktioniert nur im Miteinander. Und dann ist er ein sehr großes Geschenk, weil die Schauspielerei einen immer wieder einlädt zu ungewohnten und neuen Herausforderungen“, so Schauspielpreisträgerin Anne Ratte-Polle. „Was für ein großer Reichtum an Wahrnehmung, in der sich diese schöne Welt immer wieder zeigt. Und was für ein großes Glück, dass man diese endlos vielen Gedanken, Gefühle und vor allem das viele Erstaunen, in einem Film sichtbar machen kann. Und dabei ist es ganz wichtig, dass man auf seine innere Stimme hört, die braucht man für Kritik und Motivation. Und dafür ist dieser Preis eine super, super Windmaschine im Rücken."

Im Anschluss an die Preisverleihung zeigte das 18. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein ihren aktuellen Kinofilm „Alle wollen geliebt werden“ (Regie: Katharina Woll, Buch: Florian Plumeyer, Katharina Woll), der am 27. Oktober 2022 im Camino Filmverleih in den deutschen Kinos startet.

„In zahllosen Rollen hat Anne Ratte-Polle eine Frau verkörpert, die stets gelassen bleibt. Ihr Markenzeichen in vielen ihrer Rollen ist diese unglaubliche Gelassenheit, in der sie vor der Kamera steht, diese faszinierende Beiläufigkeit, dieses Einfach-Nur-Dasein und sich eben dadurch ins Gedächtnis brennen.“ (Auszug aus der Laudatio von Dr. Michael Kötz)

Foto: Preisträgerin Anne Ratte-Polle & Festivalintendant Dr. Michael Kötz / Foto: Arthur Bauer / Festival