Schauspielpreis für Verena Altenberger: „Das ist eine besonders schöne Auszeichnung, weil ich die Rollen, die ich spiele, so liebe"

Schauspielpreis für Verena Altenberger: „Das ist eine besonders schöne Auszeichnung, weil ich die Rollen, die ich spiele, so liebe"

Ludwigshafen, den 28. September 2022 – Vor knapp 2.000 Gästen wurde heute der „Preis für Schauspielkunst“ an Verena Altenberger verliehen, die direkt nach der letzten Vorstellung des „Jedermann“ in Salzburg auf die Parkinsel nach Ludwigshafen reiste. Im Anschluss an die Preisverleihung präsentierte das Festival ihren aktuellen Fernsehfilm „Gesicht der Erinnerung“ – Regie: Dominik Graf/ Drehbuch: Norbert Baumgarten - und ihren aktuellen Kinofilm „Märzengrund“ – Regie/ Drehbuch: Adrian Goiginger.

Es geschehe „nicht zum ersten Mal, dass unsere Preisträger erst in ihren Dreißigern sind“, so Festivalintendant Dr. Michael Kötz in seiner Begrüßung. „Bei Nina Hoss war es so, bei Devid Striesow oder bei Sandra Hüller. Bei Verena Altenberger kommt einem das Ganze noch viel jünger vor und auf wunderbare Weise das Gegenteil eines „Live Achievement Awards“. Sie ist in den ersten zehn Jahren ihres Wirkens schon ein Star geworden – ein Star am Himmel der Schauspielkunst.“ 

„Mir bedeutet dieser Preis so wahnsinnig viel, auch weil mir im Vorfeld gesagt wurde, dass es nicht nur ein Preis ist für die Art, wie man eine Rolle spielt, sondern auch dafür welche Rollen man sich aussucht“, so Schauspielpreisträgerin Verena Altenberger. „Das finde ich eine besonders schöne Auszeichnung, weil ich die Rollen, die ich spiele, so liebe. Ich habe immer die Hoffnung, dass egal ob diese Menschen existieren oder fiktiv sind, dass ich immer Menschen spiele, die doch irgendwie so existieren in der Welt, die sich berührt fühlen und die das Thema, die Geschichte, die Gefühle etwas angeht. Es fühlt sich daher ein bisschen an, als würde ich den Preis nicht für mich annehmen, sondern für sehr viele Menschen, die ich spielen durfte." 

Foto: Preisträgerin Verena Altenberger & Festivalintendant Dr. Michael Kötz / Foto: Dr. Elisa Berdica