SWR-Redakteurin Claudia Gerlach-Benz erhält den ‚Medienkulturpreis 2016‘

Heute Abend wurde die Redakteurin/Dramaturgin Claudia Gerlach-Benz der Fernsehfilmredaktion des SWR für die Produktion „Das weiße Kaninchen“ mit dem Medienkulturpreis des „12. Festivals des deutschen Films“ auf der Parkinsel am Rhein bei Ludwigshafen ausgezeichnet. Im Anschluss an die Preisverleihung wurde der Film „Das weiße Kaninchen“ gezeigt.

„Der „Medienkulturpreis“ dieses Festivals hebt jährlich einen Film des Programms hervor, der im heutigen Hauptmedium des Spielfilms, im Fernsehen also, entstanden ist und der einen Dialog mit seinem Publikum führt. Es geht um Filmwerke, bei denen man fest damit gerechnet hat, dass die Zuschauer sich mit großem Selbstbewusstsein gedanklich einmischen, den Wahrheitsgehalt abschmecken, die Details nicht übersehen, mit wachem Blick dabei sind. Man hat sich also einen sinnlich-intelligenten Zuschauer vorgestellt und nicht einen, dem man irgendetwas zum unreflektierten Konsumieren vorwirft. Weil das aber zugleich bedeutet, dass man möglicherweise die berühmte Einschaltquote riskiert, (…) bedarf die dafür verantwortliche Redaktion dringend einer stärkenden Maßnahme, nämlich des öffentlichen Hinweises darauf, dass hier der ebenso berühmte „Kulturauftrag“ des Fernsehens tatsächlich ernst genommen wurde. Denn „Kulturauftrag“ und „Einschaltquote“ nicht als Gegner zu sehen, das wäre wahrhaft blauäuig. Umso wichtiger ist es, die mutige Redaktion entsprechend zu würdigen und dadurch eine Öffentlichkeit zu erzeugen. Dies schaffen wir mit der Verleihung des „Medienkulturpreises 2016“ an die SWR-Redakteurin Claudia Gerlach-Benz.“ Auszug aus der Laudatio von Dr. Michael Kötz

Zur Preisgala waren neben der Preisträgerin Claudia Gerlach-Benz (SWR) auch Regisseur Florian Schwarz, die Produzenten Dr. Simone Höller (FFP) und Michael Smeaton (GF/FFP), Producerin Greta Gilles (FFP), Drehbuchautor Michael Proehl und die Hauptdarsteller Devid Striesow, Lena Urzendowsky auf der Parkinsel.

Claudia Gerlach-Benz wurde 1955 in Kassel geboren, studierte Germanistik, Politik, Soziologie und Pädagogik in Göttingen, 1984-85 Volontariat beim SWF, dann zuerst Redakteurin in der Hauptabteilung Hörfunk Unterhaltung, seit 1986 Dramaturgin und Redakteurin in der Hauptabteilung Unterhaltung, inzwischen die Hauptabteilung Film und Kultur, unterbrochen durch Familienzeiten für ihre beiden Töchter.

Der Medienkulturpreis wird seit zwei Jahren verliehen. Preisträger waren in 2014 Liane Jessen/Jörg Himstedt (Fernsehredaktion HR–Fernsehspiel und Spielfilm) für „Im Schmerz geboren“ und Michael Schmidl/Dr. Manfred Hattendorf (Fernsehredaktion SWR – Film und Kultur) für „Ein offener Käfig“. 2015 ging der Medienkulturpreis an Nina Klamroth (WDR–Redaktion Programmbereich Fernsehfilm, Kino und Serie & Filmvorstellung) für „Ich will Dich“ sowie erneut an Liane Jessen/Jörg Himstedt (Fernsehredaktion HR–Fernsehspiel und Spielfilm) für „Wer bin ich?“

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