Adams Acht
Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Ende der 1950er. Deutschland im Kalten Krieg. Am Ratzeburger See trainiert ein Außenseiter, ein Lehrer, „seine Jungs“, bis sein Achter 1960 die Goldmedaille holt bei den Olympischen Spielen in Rom.

© Majestic
mit Oliver Masucci, Felix Kammerer, Leonard Kunz, Svenja Jung, Axel Milberg, Heino Ferch
Es ist die wahre Geschichte vom „Ruderprofessor“, einem Lehrer (Oliver Masucci), der für eines der Erfolgswunder im Nachkriegsdeutschland sorgt. Noch ein bisschen im Kampfgeist der Nazi-Zeit, trainiert er seine Jungs auch deshalb, weil er es der neuen Bourgeoisie zeigen will – und, weil die Grenze gerade noch
offen ist, auch mit jungen Männern „von drüben“, weshalb Beethovens Neunte statt der Nationalhymne erklingen wird bei der Olympiade in Rom. Rückblenden in die Nazi-Zeit, als er Boxer war und an die Front musste, gehören ebenso dazu, wie die Skepsis, dass „ein solcher Proletenhaufen deutscher Meister sein soll?“. Aber der Eigensinn dieses kampferfahrenen Lehrers gewinnt und die feinen Herren (Axel Milberg, Heino Ferch) sehen alt aus. Ein faszinierender Film aus der Gründerzeit der Republik und vom „Sportsgeist“, bei dem die Herzen nur erst halb in der Moderne angekommen waren. (MK)
Sa 29. Aug. 18.00 Uhr Zeltkino B
So 30. Aug. 13.00 Uhr Zeltkino B
Do 03. Sept. 19.00 Uhr Zeltkino A
Fr 04. Sept. 13.00 Uhr Zeltkino B
Regie: Hannu Salonen
Buch: Domenik Pockberger, Stephan Falk
Produktion: Ivo Alexander Beck, Ninety-Minute Film, Berlin
Verleih: Majestic Filmverleih, Berlin
124 Min.
FSK: ab 18 Jahren, da noch ungeprüft
