Bärenjagen
Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Revolution liegt in der Luft 1834 in der hessischen Provinz. Davon lenkt eine Jagd auf den letzten Bären mit Kopfgeld vortrefflich ab. Ein Heimatfilm ohne jeden sittlichen Ernst.

© Jana Kay / Frisbeefilms
mit David Scheid, Bernhard Schütz, Aenne Schwarz, Pheline Roggan, Christopher Schärf, Wolfram Koch
„Friede den Hütten. Krieg den Palästen.“ Aufruhr im Land, 1834 in Hessen. Der Minister (Wolfram Koch) brüllt den Polizeichef an, weil er unfähig sei. Vier Schafe sind verschwunden, eine Leiche liegt im Gras. In seiner Not erfindet der Polizeichef einen Bären, der Schuld sei. In ihren prächtigen Uniformen werden die Gendarmen zu Sündenböcken. Ein Bär sei los, schreibt der „Hessische Landbote“ als Propagandablatt der Revolution. „Die Revolution braucht mich“, sagt der Müller zu seiner Frau, „Ich will nach Amerika“, sagt die und raucht eine. Amerika sei auch keine Alternative, denn dort sei die Demokratie zum Scheitern verurteilt, sagt ein anderer. „Ich will nicht länger sein, wo ich grad bin…“, singt einer und zum Abschluss folgt die komplett sinnlose Schießerei. Eine buchstäblich freche Komödie. (MK)
So 30. Aug. 20.30 Uhr Zeltkino C
Mo 31. Aug. 14.30 Uhr Zeltkino A
Mo 31. Aug. 19.30 Uhr Freiluftkino
Di 01. Sept. 17.30 Uhr Zeltkino C
Mi 02. Sept. 15.00 Uhr Freiluftkino
Regie & Buch: Peter Meister
Produktion: Manuel Bickenbach, Alexander Bickenbach, Frisbeefilms GmbH, Berlin
Redaktion: ZDF Redaktion – Das kleine Fernsehspiel, Christian Cloos
Verleih: Port au Prince Pictures GmbH, Berlin
94 Min.
FSK: ab 18 Jahren, da noch ungeprüft
