Blackbird
Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Bjarne Mädel ist der Erzähler, der sich hier an seine Jugend erinnert nach dem Roman von Matthias Brandt: Trennung der Eltern, lebensgefährliche Krankheit des besten Freundes, erste Liebe. Blick zurück vom Sprungturm.

© Port au Prince / Tatami / HR / Frank Küpper
mit Timothy Scannell, Albert Lichtenstern, Holle Kirck, Bjarne Mädel, Aenne Schwarz, Alexander Scheer
Als der Schallplattenladen eröffnet, wähnen sich „Motte“ und sein Freund Bogi im Schlaraffenland. Ebenso präsent ist der schrecklich hohe Sprungturm im Freibad, der alle Mutproben dieser Welt buchstäblich auf die Spitze treibt. Kanzlersohn und Schauspieler Matthias Brandt hatte diesen Roman vorgelegt, dessen kongeniale Verfilmung von Wehmut durchzogen ist. Erzählt wird von der Unschuld der Jugend, als man die Mädchen noch bei einem Stück Kuchen im Café kennenlernen und eine Liebeserklärung noch mit den Worten „Kann man eigentlich wieder wirsch werden, wenn man unwirsch war?“ versuchen konnte.
Die Authentizität der Gefühle dieses Alters wird nie mehr im Leben erreicht, weshalb hier die schönsten Erinnerungen entstehen, sogar wenn sie sehr traurig sind, weil der beste Freund Bogi schwer erkrankt ist. Aber drüben auf der anderen Rheinseite von Bonn wohnt die erste Liebe … (JS/MK)
So 30. Aug. 15.30 Uhr Zeltkino B
Mo 31. Aug. 19.30 Uhr Zeltkino A
Di 01. Sept. 12.45 Uhr Zeltkino B
Do 03. Sept. 11.00 Uhr Zeltkino B
Fr 04. Sept. 14.00 Uhr Freiluftkino
Regie: Max Zähle
Buch: David Ungureit nach der Romanvorlage von Matthias Brandt
Produktion: Jan Krüger, Roshanak Khodabakhsh, Port au Prince Film & Kultur Produktion GmbH, Berlin; Florian Schmidt-Prange, Tatami Films GmbH, Hamburg
Redaktion: Hessischer Rundfunk, Jörg Himstedt, Erin Högerle
90 Min.
Unsere Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: ungeprüft (ab 18 Jahren)
