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Chamäleon

Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026

Ein Krimi, aber anders. Ihr Vater soll Selbstmord begangen haben? Die Teenagerkinder glauben es nicht und ermitteln selber. Klein gegen Groß. Herausragend inszeniert!

Chamäleon

© Stephan Rabold

mit Mariella Aumann, Philip Günsch, Fabian Hinrichs, Kim Riedle

Am Anfang herrscht nur Fassungslosigkeit über den so gänzlich unerwarteten Tod des Vaters. Die Polizei glaubt an Selbstmord. Mutter ist schockiert, aber glaubt der Polizei. Nur Mia und Jacob, die 17-jährigen Zwillingskinder, sind anderer Meinung, schwänzen die Schule und ermitteln auf eigene Faust. Sie entdecken Streitigkeiten, Affären und seltsame Familiengeheimnisse. Stur und kreativ befragen sie die Verwandten. Und hatte nicht der Kommissar gesagt, die meisten Täter kämen direkt aus der unmittelbaren Nähe der Familie? Dabei ihre Tränen trocknend, werden die unerwünschten Ermittler dort fündig, wo einer alles tat, um eine Wahrheit zu verschleiern. Ihr Spiel ist großartig und dass man bei all dem ihre Gefühle und Gedanken hören kann, macht den Film dramaturgisch außergewöhnlich. (MK/JS)

Fr 21. Aug. 17.30 Uhr Zeltkino A
Sa 22. Aug. 15.00 Uhr Zeltkino A
Di 01. Sept. 15.00 Uhr Zeltkino B
Fr 04. Sept. 12.30 Uhr Zeltkino A

Regie: Dustin Loose
Buch: Frédéric Hambalek
Produktion: Sophie von Uslar, Constantin Film Produktion GmbH, München
Redaktion: Südwestrundfunk, Katharina Dufner
89 Min.
Unsere Empfehlung: ab 12 Jahren
FSK: ungeprüft (ab 18 Jahren)

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