Das geträumte Abenteuer
Deutschland / Bulgarien/ Frankreich / Österreich – Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2026
Karge weite Landschaft, trockene Hitze. Es sind keine Schauspieler und sie agieren doch verblüffend glaubhaft. Weil sie sie selbst sind. „Preis der Jury“ beim Filmfestival von Cannes 2026.

© Bernhard Keller / Komplizen Film
mit Yana Radeva, Syuleyman Alilov Letifov, Stoicho Kostadinov, Nikolay Shekerdjiev
Erzählt wird von der Archäologin Veska, die im Grenzgebiet Bulgariens zur Türkei und Griechenland bei einer Ausgrabung arbeitet und weil sie studiert hat, als „Europäerin“ gilt. Sie trifft einen alten Freund wieder und gerät dann durch ihn in ein undurchsichtiges, mafiotisches Abenteuer. Aber das Abenteuer bleibt
verhalten, als wäre es nur ein Traum, real ist das Leben der Menschen dort und das präsentiert dieser Film auf eine Weise, die verblüffend authentisch wirkt, so als dürfe das Leben dort es selbst bleiben, egal, ob eine Ausgrabung stattfindet oder ein Film gedreht wird. Alles wirkt als sei die Zeit hier stehengeblieben, als
gäbe es gar eine Moderne und als sei „Europa“ eben nur eine Idee. Dieser Film erzählt nur von dem, was man auch sehen kann und zeigt uns nur das, was es wirklich gibt. Ein faszinierendes Experiment. (MK)
Mi 02. Sept. 19.45 Uhr Zeltkino B
Do 03. Sept. 12.30 Uhr Zeltkino A
Sa 05. Sept. 15.00 Uhr Zeltkino B
Regie & Buch: Valeska Grisebach
Ko-Autorin: Lisa Bierwirth
Produktion: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade, Komplizen Film GmbH, Berlin
Verleih: Piffl Medien GmbH, Berlin
164 Min.
FSK: ab 18 Jahren, da noch ungeprüft
deutsche Synchronfassung
