Der Frosch und das Wasser
Deutschland / Schweiz – Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Was wäre, wenn ein Behinderter nicht länger betreut sein möchte und allen guten Wünschen zum Trotz sich lieber leichtsinnig in die Welt begibt, wortlos und ohne Ziel?

© Felix Abraham / Pandora Film
mit Aladdin Detlefsen, Kanji Tsuda, Bettina Stucky, Meltem Kaptan
Unser Regiepreisträger Thomas Stuber („In den Gängen“, „Die stillen Trabanten“) erzählt hier von einem jungen Mann mit Down-Syndrom, der sich als Buddy für seine Reise durch Deutschland einen absolut wortkargen älteren Herrn, Tourist aus Japan, ausguckt, um mit ihm aus der betreuten Wohngemeinschaft in Köln zu entfliehen. Er hängt sich an die Reisegesellschaft und dann geht es quer durch Deutschland und seine Sehenswürdigkeiten, während die tief gesorgte Betreuerin hilflos hinter ihm her reist, aber scheinbar kaum eine Chance hat. Denn „Buschi“ will sein Leben selber in die Hand nehmen und nicht länger ein
Objekt der Fürsorge sein, und sei sie noch so gut gemeint. Ein heimlich sarkastischer Kommentar auf die Gutmenschengesellschaft, weshalb auch dieser Film jedes Wohlmeinen konterkariert. (MK)
So 23. Aug. 20.30 Uhr Zeltkino C
Di 25. Aug. 21.15 Uhr Zeltkino C
Mi 26. Aug. 15.30 Uhr Zeltkino B
Regie & Buch: Thomas Stuber
Buch: Gotthart Kuppel, Hyoe Yamamoto
Produktion: Christoph Friedel, Claudia Steffen, Fee Buck, Pandora Film Produktion GmbH, Köln
Redaktion: ZDF, Solveig Cornelisen; ZDF / Arte, Julius Windhorst; Arte, Barbara Häbe
Verleih: Pandora Film Medien GmbH, Aschaffenburg
113 Min.
FSK: ab 6 Jahren
