Der verlorene Mann
Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Was, wenn der Ex-Mann plötzlich vor der Tür steht, und so tut, als hätte es nie eine Trennung gegeben? Wegschicken hilft nicht. Denn der Ex-Mann ist nicht mehr bei sich.

© Maverick-Film / Merki-und-Reinhart-Film / BR / Filmwelt
mit Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner
„Schließlich wohne ich doch hier“, denkt er und klingelt an der Tür. Hanne (Dagmar Manzel) öffnet und ist erschrocken, wie selbstverständlich er ins Haus gehen will. Denn ihre Trennung ist zwanzig Jahre her. Aber Kurt (Harald Krassnitzer) ist nicht mehr der Alte, denn er leidet, wie sich bald herausstellt, unter zunehmender Demenz. Was tun? Hanne reagiert – mit gutem Grund, wie wir erfahren werden – zunächst sehr schroff, aber ihr neuer Mann Bernd (August Zirner), unbelastet von der Vergangenheit, will dem anderen helfen. Eine ganz außergewöhnliche Dreiecksgeschichte beginnt damit, mit einem Mann im Mittelpunkt, der trotz seiner Erkrankung die Situationen mit großem Charme handhabt. Für ihn ist die gemeinsame Zeit mit ihr nichts Vergangenes, für die zunehmend irritierte Hanne schon. Ihre Rettung ist Bernd. Ein außergewöhnlicher Debütfilm. (MK)
Mi 26. Aug. 17.15 Uhr Zeltkino A
Do 27. Aug. 13.00 Uhr Zeltkino B
Fr 28. Aug. 15.30 Uhr Zeltkino B
So 30. Aug. 14.00 Uhr Freiluftkino
So 06. Sept. 12.00 Uhr Zeltkino A
Regie & Buch: Welf Reinhart
Buch: Tünde Sautier
Produktion: Philipp Maron, Tristan Bähre, Maverick Film Inning am Ammersee; Louis Merki, Merki und Reinhart Film,
Redaktion: Bayerischer Rundfunk, Natalie Lambsdorff, Theodor Fusban; Arte, Daniela Muck
Verleih: Filmwelt Verleihagentur GmbH, Berlin
102 Min.
FSK: ab 12 Jahren
