Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag
Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2026
Szenen aus dem Kneipenalltag von Köln, todernst witzige Dialoge, selten bis nie nüchtern. Eine faszinierend wagemutige Reise durchs Gemüt der Republik, Politik von unten.

© Montell Taraschewski / Monte Kalk Film
mit Ulrike Prager, Jean-Luc Bubert, Sergen Meral, Johannes Benecke, Oona von Maydell
„Dat mit der Habeck’schen Wärmepumpe, dat jibt noch n Bürgerkrieg“ – „Sag doch wenigstens Bürgerkrieginnen“ – „Das hält doch keiner aus! Nochn Schnaps“ – „Nur wir Deutsche sind zu blöd, um die Ausländer wieder loszuwerden“. „Also ich bin in einer Gruppe, wo wir uns mit allen Formen des
Rassismus auseinandersetzen“, sagt ein junger Mann, „Schlaumeier“, sagt die junge Frau zu ihm und wird ihn später zur Flucht treiben, weil sie voll betrunken nur noch scharf auf ihn ist. Es sind Hunderte manchmal auch rechtschaffen blöder Dialoge, aber alle mitten aus dem wirklichen Leben. Es ist Demokratie von unten. Deutschland privat-politisch, permanent kurz vorm Explodieren, reden sich alle locker um Kopf und Kragen. Großartig inszeniert mit vielen Schauspielern und virtuos getextet von Jan Bonny und Jan Eichberg. Ein auch in seiner Erzählweise erfreulich wagemutiger Film! (MK)
Sa 22. Aug. 20.30 Uhr Zeltkino C
Mo 24. Aug. 20.00 Uhr Zeltkino A
Di 25. Aug. 12.30 Uhr Zeltkino A
Di 25. Aug. 20.45 Uhr Freiluftkino
Di 01. Sept. 19.30 Uhr Freiluftkino
Regie: Christoph Otto
Buch: Jan Bonny, Jan Eichberg
Produktion: Christoph Otto, Monte Kalk Film, Köln; Judith Fülle, bildundtonfabrik, Köln; Ania Kołyszko, ania maria wanda, Düsseldorf
Verleih: Real Fiction Filmverleih e.K., Hansaring 98, 50670, +49 (0)221 - 9522111, info@realfictionfilme.de, www.realfictionfilme.de
79 Min.
FSK: ab 18 Jahren, da noch ungeprüft
