Etwas ganz Besonderes
Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2026
Es gibt Filme, die breiten eine ganze Landschaft wirklicher Menschen und ihres Lebens vor uns aus und beeindrucken zutiefst. Heimatkunde vom Feinsten.

© Adrian Campean / Trimafilm
mit Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau, Rahel Ohm, Peter René Lüdicke, Gina Henkel, Florian Lukas
„Wer bist Du und was macht Dich besonders?“, fragt ein Fernsehredakteur in einer Casting Show und die junge Lea weiß es nicht und glaubt, sie müsse jetzt nach einem dazu passenden Ich suchen. Die Eltern sind frisch getrennt, denn Mutter ist schwanger von einem anderen, Vater (Max Riemelt) ist wieder zu seinen Eltern, ihren Großeltern, gezogen, die gerade ums Überleben ihres kleinen Waldhotels kämpfen und Tante Kati „aus’m Westen“ (Eva Löbau) hat lauter Feinde seit sie Museumsleiterin in dieser ostdeutschen Provinzstadt geworden ist. Wie soll sich daraus eine „Home Story“ fürs Fernsehen machen lassen, also „et-
was ganz Besonderes“? Das geht nur, wenn man das alles zu einer Lüge komprimiert. Wie wenig menschlich und deshalb falsch unsere Fernsehwelt sein kann, davon erzählt dieser wirklich meisterhafte Film, der im Wettbewerb der Berlinale lief. (MK)
Mi 26. Aug. 20.30 Uhr Zeltkino B
Do 27. Aug. 15.00 Uhr Zeltkino A
Fr 28. Aug. 17.30 Uhr Zeltkino A
Mi 02. Sept. 19.30 Uhr Freiluftkino
Sa 05. Sept. 20.00 Uhr Zeltkino A
Regie & Buch: Eva Trobisch
Produktion: David Armati Lechner, Trini Götze, Isabelle Bertolone, Trimafilm GmbH, München
Redaktion: ZDF, Caroline von Senden; ZDF/Arte, Julius Windhorst
Verleih: Pandora Film Medien GmbH, Aschaffenburg
116 Min.
FSK: ab 12 Jahren
