Gelbe Briefe
Deutschland / Frankreich / Türkei - Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2026
Berlin ist die Kulisse für Ankara, Hamburg für Istanbul – denn die schleichende Übernahme autoritärer Regime wie in der Türkei ist universal; Gewinner des Deutschen Filmpreis ´26.

© Ella Knorz / if Productions / Alamode Film
mit Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas, İpek Bilgin
Er schreibt Stücke, sie ist eine bekannte Schauspielerin, das liberale Künstlerehepaar aber spürt immer mehr, dass ihre Bürgerrechte eingeschränkt werden. Regimekritisches gilt als Beleidigung des Präsidenten. Sein Stück wird abgesetzt, obwohl es beim Publikum beliebt ist. Die Polizei behauptet, sie würden ihre Wohnung an Terroristen vermieten. Und dann bekommt die Schauspielerin Derya den gelben Brief – ihre Kündigung am Theater. Die beiden schaffen es immer weniger, die Konflikte aus ihrer persönlichen Beziehung herauszuhalten und das System zu ignorieren, das hinter den kleinen und mittleren Katastrophen ihres Alltags steckt. Schritt für Schritt übernimmt der autoritäre Staat – so wie tatsächlich in der Türkei – die Herrschaft über ihr Leben. Wie können sie sich dennoch treu bleiben? (JS/MK)
Sa 22. Aug. 15.30 Uhr Zeltkino B
So 23. Aug. 20.30 Uhr Zeltkino B
Mi 26. Aug. 13.00 Uhr Zeltkino C
Do 27. Aug. 15.30 Uhr Zeltkino C
Do 03. Sept. 16.00 Uhr Zeltkino A
Regie & Buch: İlker Çatak
Buch: Ayda M. Çatak, Enis Köstepen
Produktion: Ingo Fliess, if… Productions Film GmbH, München
Redaktion: ZDF, Alexandra Staib; Arte, Barbara Häbe; ZDF/Arte, Martin Gerhard
Verleih: Alamode Film, München
128 Min.
FSK: ab 12 Jahren
deutsche Synchronfassung
