Glückspilze isst man nicht
Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Ein Pilz könnte die Welt retten, wenn die Männer Forscherin Frieda (Maria Furtwängler) nur machen ließen, statt ein gigantisches Wellnessresort bauen zu wollen. Da braucht’s die Superkraft einer echten Walküre (Adele Neuhauser).

© Atalante Film/ Petro Domenigg
mit Maria Furtwängler, Adele Neuhauser, Philipp Hochmair, Serkan Kaya
Walküre Wolkenthrut wird unverhofft in die Lebenswelt der engagierten Wissenschaftlerin Frieda Hochstätter geschleudert. Eigentlich ist sie „auf Bewährung“ hier. Weil sie regelmäßig allzu viel Chaos anrichtet, ist sie in Walhalla, wo sie hingehört, vorerst nicht willkommen. Und auch auf der Baustelle eines bombastischen Wellnessresorts stiftet sie gleich Unruhe. Zum Glück gibt’s noch das kleine Zelt auf dem Gelände, in dem Frieda forscht – an einem Pilz, der die Welt retten könnte, nahrungstechnisch. Da lohnt es sich doch, ein bisschen Frauenpower zu entfalten, findet Wolkenthrut, denn damit kann man die Machowelt der Herren Professoren, die das Projekt gutheißen müssen, ganz schön in Verlegenheit bringen. Eine feministische Chaoskomödie die Adele Neuhauser und Maria Furtwängler in genialem Zusammenspiel zu einer amüsanten Ironie auf unsere Gesellschaft machen. (JS/MK)
Mi 02. Sept. 19.30 Uhr Zeltkino A
Do 03. Sept. 15.30 Uhr Zeltkino B
Fr 04. Sept. 15.30 Uhr Zeltkino B
Sa 05. Sept. 20.30 Uhr Zeltkino C
Regie: Rainer Kaufmann
Buch: Dominique Lorenz
Produktion: Maria Furtwängler, Atalante Film GmbH, München
Redaktion: ARD Degeto Film GmbH, Christoph Pellander, Niklas Wirth
89 Min.
Unsere Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: ungeprüft (ab 18 Jahren)
