Im Spiegel meiner Mutter
Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Eine renommierte Archäologin (Corinna Harfouch) ist mit einer sensationellen Entdeckung befasst, als ihre Mutter im Sterben liegt. Also steht die Zeit still und die Erinnerungen häufen sich.

© COIN-FILM / Daniela Knapp
mit Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl, Nina Kunzendorf, Samuel Finzi
Sie ist eine erfolgreiche Archäologie- und Ethnologieprofessorin, Spezialgebiet Moorleichen. Sie wirkt unruhig und getrieben, muss den Haushalt ihrer eben verstorbenen Mutter auflösen, spürt ihre Präsenz, hört ihre Stimme: „Du bist ja eigentlich mein einziger Besitz.“ Während sie gleichzeitig eine rätselhafte Moorleiche untersucht, verarbeitet sie zwischen Traum und Trance die „ständigen Termine mit der toten Mutter“, wie ihre Assistentin Mel sagt, die ebenso rätselhaft viel zu viele Dinge aus ihrer Kindheit weiß. Zugleich durchwandert dieser anspruchsvolle Film der renommierten 85-jährigen Regisseurin das gesamte Erlebens- und Bedeutungsfeld der Mutter-Tochter-Beziehung, verbunden mit der Selbstreflexion über das Erreichte im Leben vor dem ernsten Hintergrund der sichtbaren Endlichkeit des Lebens. Und die Moorleiche? Sie passt perfekt zum Thema. (MK/JS)
Sa 22. Aug. 17.15 Uhr Zeltkino A
So 23. Aug. 15.30 Uhr Zeltkino C
Di 25. Aug. 13.00 Uhr Zeltkino C
Do 27. Aug. 12.30 Uhr Zeltkino A
Regie & Buch: Jutta Brückner
Produktion: Christine Kiauk, Herbert Schwering, Coin Film, Köln
Redaktion: ZDF, Burkhard Althoff; ZDF/Arte, Holger Stern; Arte, Birgit Kämper
Verleih: X Verleih AG, Berlin
95 Min.
FSK: ab 12 Jahren
