Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Deutschland / Österreich – Nominiert für den Rheingold Publikumspreis 2026
Spurensuche nach dem Lebensgefühl einer Schriftstellerin, die nicht nur in ihrem Werk, sondern auch im Alltag tief existentiell und radikal war. Sandra Hüller verkörpert sie.

© Elliott Kreyenberg
mit Sandra Hüller, Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Paul Celan, Hans Werner Henze
Sprache ist allgegenwärtig in diesem Film, auch das Sprechen und die Vielfalt der Stimmen im Leben der Heldin. In einer Szene betritt die Regisseurin zusammen mit Sandra Hüller eine Wohnung, die sie in Rom gefunden hat: „Das ist der Ort unserer Geisterbeschwörung, unserer Séance.“ Von diesem Zentrum aus beginnt eine Spurensuche im kurzen, nur 47-jährigen Leben der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die „nur nach ihrer eigenen Wirrnis“ leben konnte. Die Texte der Autorin – manches stammt aus Radiointerviews und Fernsehberichten, manches spricht Sandra Hüller in ebenjener Wohnung oder hackt es in die Schreibmaschine am kleinen Schreibtisch – übernehmen die Hauptrolle. In immer neuen Variationen versucht die Regisseurin eindrückliche Gefühlsbilder für die Sprachgewalt Bachmanns zu finden. Ein Film zum 100. Geburtstag. (JS)
Mo 31. Aug. 17.15 Uhr Zeltkino B
Di 01. Sept. 14.30 Uhr Zeltkino A
So 06. Sept. 16.00 Uhr Zeltkino C
Regie & Buch: Regina Schilling
Produktion: Thomas Kufus, Zero One Film GmbH, Berlin; Navigator Film Produktion KG, Wien, Österreich
Redaktion: ZDF/3sat; Der ORF; rbb
Verleih: Weltkino Filmverleih GmbH, Leipzig
98 Min.
FSK: ab 6 Jahren
