Rose
Deutschland / Österreich - Nominiert für den Filmkunstpreis und den Rheingold Publikumspreis 2026
So um 1640 taucht sie in einem Dorf auf, aber als Mann, Soldat im Dreißigjährigen Krieg, der wieder auf seinen Hof will. Sandra Hüller erhielt dafür auf der Berlinale den Preis als „Beste Schauspielerin“.

© 2026 Schubert / ROW-Pictures / Walker und Worm-Film / Gerald Kerkletz
mit Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese, Robert Gwisdek
Man spürt sie förmlich: Die Bedrohtheit des Lebens der kleinen Leute damals – und das keineswegs nur von außen, sondern besonders auch durch die Mitmenschen. Verkleidet als Mann, als der sie auch im Krieg war, versucht sie sich zu behaupten in der archaisch-patriarchalen Gesellschaft. Der reiche Nachbar gibt ihr sogar seine Tochter zur Frau. Gemeinsam teilen die Frauen das Geheimnis. Der Film erzählt in unglaublich beeindruckenden Bildern, in schwarz-weißen Tableaus, eine Geschichte vom stillen Widerstand gegen die Männerordnung. Die Geschichte beruht auf authentischen Fällen, die zusammengetragen hier als Lebensgeschichte dieser einen Frau erzählt werden – und das in einem Stil, als folgten wir einer alten Chronik, die man gefunden hat als Hinterlassenschaft dieses Menschen. Ein großartiger Film. (MK)
So 23. Aug. 18.00 Uhr Zeltkino B
Mo 24. Aug. 12.30 Uhr Zeltkino A
Do 27. Aug. 11.00 Uhr Zeltkino B
Mo 31. Aug. 19.45 Uhr Zeltkino B
Di 01. Sept. 15.15 Uhr Zeltkino C
Regie: Markus Schleinzer
Buch: Markus Schleinzer, Alexander Brom
Produktion: Johannes Schubert, Schubert Film GmbH, Berlin; Philipp Worm, Tobias Walker, Walker+Worm Film GmbH & Co. KG, München; Karsten Stöter, Row Pictures GmbH, Leipzig
Verleih: Piffl Medien, Berlin
94 Min.
FSK: ab 12 Jahren
